Schlagwort: Gesellschaft

Dänemark: Tätlicher Angriff auf islamkritischen Journalisten

(Institut für Islamfragen, dk, 19.02.2013) Dänische Gesellschaft soll sich nicht einschüchtern lassen

Pressemeldung zum Islamischen Religionsunterricht in Nordrhein-Westfalen

(BONN, 06.09.2012) Im Dezember 2011 hatte Nordrhein-Westfalen als erstes Bundesland die schrittweise Einführung eines flächendeckenden Islamischen Religionsunterrichts als ordentliches Lehrfach beschlossen. Ein Beirat soll vorübergehend (zunächst bis 2019) die Interessen der muslimischen Glaubensgemeinschaften vertreten, solange keine Körperschaft des öffentlichen Rechts als anerkannte islamische Religionsgemeinschaft existiert, die verbindlicher Ansprechpartner für den Staat wäre. Dieses Provisorium ist ein Bruch mit geltendem Verfassungsrecht und laut Schirrmacher darüber hinaus im Hinblick auf die nötige Repräsentanz des gesamten islamischen Spektrums äußerst problematisch:

Pressemitteilung zu den Ursprüngen des Salafismus

B O N N (28. Juli 2011) Das Ziel salafitischer Gruppierungen ist ein Scharia-Islam mit totalitären Zügen, teilweise verbunden mit dem Streben nach einem weltweiten Kalifat. Doch streiten sie teils heftig um die korrekte Auslegung der Quellen und die richtige Strategie zur Ausbreitung ihrer Ideen, erklärte der Islamwissenschaftler Carsten Polanz vom Institut für Islamfragen aus Anlass der aktuellen Debatte um die Gefahr der salafitischen Ideologie. Dass die Übergänge zwischen Gruppierungen, die sich friedlich geben, und militanten Gruppierungen fließend sind, zeigt laut Polanz ein Blick auf die Ursprünge und Entwicklung der Salafiyya-Bewegung.

Pressemitteilung zum Tag der Offenen Moschee am 3. Oktober 2010

B O N N (30. September 2010) 532 deutsche Moscheen laden am Sonntag, 3. Oktober 2010, zum „Tag der offenen Moschee“ (TOM) ein. Der verantwortliche Koordinierungsrat der Muslime in Deutschland (KRM) rechnet mit rund 100.000 Besuchern.

Pressemitteilung zur islamischen Da‘wa

B O N N (03. Mai 2010) – Auf die systematischen Anstrengungen internationaler islamischer Organisationen, die Einladung (da‘wa) zu einem universal und politisch verstandenen Islam weltweit zu verstärken, macht Albrecht Hauser vom Institut für Islamfragen aufmerksam. Dabei gehe es nicht nur darum, den islamischen Glauben zu verkünden, sondern auch darum, zunehmend islamischen Rechtsvorstellungen Einfluss zu verschaffen und sie in der Gesellschaft zu verankern.

Pressemitteilung zur Radikalisierung unter isolierten Migranten

B O N N (22. Februar 2010) Die Zahl deutscher Jihadisten („heiliger Krieger“) in afghanischen, pakistanischen und jeminitischen Ausbildungscamps steigt. Nach einer Studie des Bundesinnenministeriums „Muslime in Deutschland“ von 2007 weisen 10-12 Prozent der Muslime das Potenzial für eine politisch-religiös motivierte Radikalisierung auf. Die Islamwissenschaftlerin Christine Schirrmacher warnt: Auch in Deutschland wächst die Gefahr eines „home-grown terrorism“.

Eine sudanesische Journalistin verschickt 500 Einladungskarten zu ihrer Auspeitschung: Als Begründung wird das Tragen einer Hose angegeben

(Institut für Islamfragen, dh, 25.08.2009) Sie will ihren Fall öffentlich machen, um über den Grund ihrer Auspeitschung zu informieren

Pressemitteilung anlässlich eines Interviews mit Tariq Ramadan vom 20. Mai 2009

B O N N (29. Mai 2009) – Wenn Tariq Ramadan, dem Schweizer Islamwissenschaftler ägyptischer Herkunft, im Internetportal qantara ein „modernes Glaubensverständnis auf der Grundlage einer Trennung von Staat und Kirche“ zugeschrieben wird, sollte man nach Einschätzung der Islamwissenschaftlerin Prof. Dr. Christine Schirrmacher vom Institut für Islamfragen der Deutschen Evangelischen Allianz auf die genaue Bedeutung der einzelnen Schlüsselbegriffe und Schlagwörter achten, um das Islamverständnis Ramadans besser in seinen Gesamtkontext einzuordnen.

(English) Women in Islam: the Provisions of Islamic marriage law

(English) The public debate over women’s role in Islam tends in the West to centre round the issue of the head-scarf, seen as symbolizing women’s inferiority, yet not all practising Muslim women wear the scarf and not all of them are of the opinion that this is undispensable. In fact it is Islamic marriage law which cements women’s inferior legal status as divinely ordained.

(English) Murad Hofmann: Der Islam im 3. Jahrtausend. Eine Religion im Aufbruch

(English) This book by Murad Hofmann on “Islam in the Third Millennium – a Religion on the Rise” has been published in German only. Murad Wilfried Hofmann, a doctor of law and for many years a German ambassador, has his claim to fame as a cele29 brity. He converted to Islam over 20 years ago, made various pilgrimages to Mecca and has written some very well known promotional materials for Islam.

(English) Cross-Religious Marriages in Islam: Interview with Rafiq Yousef, Egypt

(English) The following interview was held between members of the “German Institute for Islamic Studies” (IfI), and the Egyptian lawyer, Rafiq Yousef:

(English) Honor Killings and Ideas of Honor in Societies of Islamic Character

(English) Honor killings take place today not only in the eastern part of Turkey. In Germany, too, and in the other countries of Europe, women die “for reasons of honor”. Till now, German criminal investigative departments do not compile any separate statistics, but unofficial statistics quote at least 49 honor killings or attempts at such in Germany between 1996 and 2005. The United Nations estimate that ca. 5000 honor killings (along with a high number of unreported cases) have been committed world-wide.

(English) Beltheshazzar & Abednego: The Mosque and its Role in Society

(English) The building of new mosques in traditional European cities does not only change and affect the landscape but also sets a signal for a lasting presence of a religion which will not be satisfied to publicly only address issues relating to religion affairs, but rather wants to be a religion which will increasingly be an impressive and decisive voice in societal and political matters. The authors of this small booklet entitled “The Mosque and its Role in Society” are concerned to present a concise treaty to inform about the self-understanding of Islam.

Düstere Bestandsaufnahme für Türkischstämmige in Deutschland

(Institut für Islamfragen, mk, 22.04.2009) Zweitgrößte Migrantengruppe in Deutschland sind Verlierer im Bildungswettlauf

(English) Is Multiculturalism (Multi-Culti) at an End?

(English) „Multi-culti“ – a catchword we all know. A concept that today is looked at rather critically but, in past decades, was to a large extent a guideline for the shared life of Christians and Muslims in Europe, even if by far not everyone was aware of this premise. Multi-culti – a result of an historical development into which we have stumbled rather than consciously planned and controlled. A development that, in addition, resulted from the false intellectual premises that accompanied the contemplation of the migration of Muslim workers to Germany, as well as from indifference and ignorance.

Muslime in Deutschland: Eine Zusammenfassung der Studie

Kurz vor dem Jahresende 2007 erschien eine umfangreiche, vom Bundes- innenministerium herausgegebene Studie unter dem Titel „Muslime in Deutschland“. Unter der Leitung der Hamburger Kriminologen Karin Brettfeld und Peter Wetzels erfragte die Studie Einstellungen von Muslimen in Deutschland zu Integration und Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und politisch-religiös motivierter Gewalt. Der Umfang von über 500 Seiten Statistik sowie die Auswertung der Antworten von rund 1.700 Befragten aus unterschiedlichen Bereichen der Gesellschaft steht für eine relevante Erhebung, die aufgrund des Umfangs der Datenerhebung und ihre wissenschaftlich fundierte Aufbereitung zu Themen Aufschluss gibt, zu denen Kenntnisse seit geraumer Zeit dringend wünschenswert erschienen. Die Studie füllt daher eine echte Lücke, auch wenn Teilstudien zu einzelnen Aspekten in kleinerem Umfang bereits durchgeführt wurden.

Islam in Europa als Herausforderung für Staat, Gesellschaft und Kirche

Die Globalisierung ist auch für Europa ein Thema von großer Bedeutung. Die Welt ist näher zusammengerückt. Das gilt auch für die islamische Welt und Europa. Daraus ergeben sich neue Chancen ebenso wie Herausforderungen für die Gestaltung einer gemeinsamen Zukunft im 21. Jahrhundert.

Interview zur Verhaftung deutscher Konvertiten und ihrer Rolle innerhalb des islamischen Extremismus

Frankfurt/Main (AP) Frisch bekehrt und stark im Glauben: Wer als Deutscher zum Islam konvertiert, stürzt sich oft mit besonderer Leidenschaft ins spirituelle Leben. „Die meisten Konvertiten wollen den geborenen Muslimen zeigen, dass sie ganz besonders religiös sind“, sagt Gerhard Isa Moldenhauer, der vor mehr als 25 Jahren zum Islam übertrat und heute Vorstandsmitglied des Zentralinstituts Islam-Archiv-Deutschland ist.

Zweite Islamkonferenz ohne Ergebnis: Was nun?

(Institut für Islamfragen, cs, 09.05.2007) Bundesregierung muss ihre Erwartungen an muslimische Gruppen klarer vermitteln