Schlagwort: Diskriminierung
Großbritannien: Jura-Professor verlässt nach Anschuldigungen Universität Bristol
(Institut für Islamfragen, dk, 22.2.2023) BBC News veröffentlichte am 21. Februar 2023 einen Bericht über den Jura-Professor Steven Greer, einen Experten für Strafrecht, Menschenrechte und Terrorismusbekämpfung, der von der University of Bristol Islamic Society (BRISOC) 2021 fälschlicherweise wegen Islamophobie angeklagt wurde.
Pakistan: Erneute Verschärfung der Blasphemie-Gesetze
(Institut für Islamfragen, dk, 14.02.2023) Ahmet T. Kuru, Professor für Politikwissenschaft an der Staatlichen Universität San Diego, Kalifornien, berichtete am 6. Februar 2023 über ein neues Blasphemie-Gesetz in Pakistan sowie einigen anderen islamisch geprägten Ländern und analysierte die Gründe für den Erlass der Gesetze.
Indien: Muslimischer Student protestiert gegen Bezeichnung von Muslimen als Terroristen
(Institut für Islamfragen, dk, 02.12.2022) Newsclick (Indien) berichtete am 28.11.2022 über die Gefühle eines muslimischen Studenten bei einer verbalen Auseinandersetzung mit seinem indischen Professor im Hörsaal, der Muslime, mutmaßlich in dem Versuch, einen Witz zu machen, in seinem Klassenraum als Terroristen bezeichnet habe.
Ägypten: BBC spricht von Diskriminierung von Frauen mit Hijab
(Institut für Islamfragen, dk. 31.08.2022) Die BBC berichtete am 27. August 2022, dass Frauen in Ägypten, die einen Hijab tragen, dort diskriminiert würden, obwohl eine Diskriminierung aufgrund der Religion oder des sozialen Status in Ägypten von der Verfassung verboten sei.
Iran: Fortgesetzte systematische Diskriminierung der 300.000 Baha’i
(Institut für Islamfragen, dk, 11.08.2022) Mohshin Habib, ein Autor und Journalist aus Bangladesh, sowie Executive Editor von The Daily Asian Age, berichtete am 11. August 2022 in einer Veröffentlichung des Gatestone Institute in New York über die systematische Verfolgung der Angehörigen der Baha’i Religion in Iran.
Deutschland: Ferda Ataman wird neue Anti-Diskriminierungsbeauftragte
(Institut für Islamfragen, dk, 11.07.2022) Die NZZ berichtete am 9. Juli 2022 über die neue Anti-Diskriminierungsbeauftragte Ferda Ataman.
Deutschland: Antidiskriminierungskampagne des Europarats stößt bei Musliminnen auf Kritik
(Institut für Islamfragen, dk, 3.11.2021) Am 3. November 2021 veröffentlichte die Bildzeitung einen Beitrag der Bangladesch-stämmigen deutschen Journalistin Shammi Haque über einen Tweet der Antidiskriminierungskampagne des Europarats „Inclusion and Anti-Discrimination Division“, in dem behauptet werde, dass das Kopftuch bei Musliminnen „Freiheit und Freude“ sei.
Deutschland: Vorbehalte und Vorurteile gegen Muslime auf dem deutschen Arbeitsmarkt
(Institut für Islamfragen, dk, 13.08.2021) Die Internet-Plattform Qantara (Brücke), ein Projekt der Deutschen Welle, an dem auch das Goethe-Institut und das Institut für Auslandsbeziehungen als beratende Mitglieder im Projektbeirat beteiligt sind und das zum Dialog mit der islamischen Welt beitragen möchte, berichtete am 26. Juli 2021 über Vorbehalte und Vorurteile auf dem deutschen Arbeitsmarkt.
Großbritannien: Forschung zur zunehmenden Vereinnahmung von britischen Gemeinden durch radikale Gruppierungen
(Institut für Islamfragen, dk, 09.06.2021) Die Daily Mail/Mail Online berichtete am 9. Juni 2021 über die Untersuchungen des muslimischen Autors Ed Husain („The Islamist“, 2007) über Moscheen in Großbritannien („Among the Mosques“). Husain ist Professor an der Walsh School of Foreign Service an der Georgetown Universität.
Österreich: Streit über die „Islam-Karte“ hält an
(Institut für Islamfragen, dk, 04.06.2021) Der Deutschlandfunk berichtete am 4. Juni 2021 über den Streit um die „Islam-Karte“ in Österreich, die 2020 von der von der österreichischen Regierung eingesetzten „Dokumentationsstelle Politischer Islam“ herausgegeben wurde.
Türkei: Kirche in der Osttürkei geschändet
(Institut für Islamfragen, dk, 17.05.2021) International Christian Concern (ICC) und die Assyrian International News Agency (AINA) berichten, dass die Marta Shimoni Kirche im türkischen Dorf Mehr in der Osttürkei am 11. Mai 2021 von unbekannten Personen attackiert und geschändet wurde.
Frankreich: Ehemalige Muslime zu Schattendasein verurteilt
(Institut für Islamfragen, dk, 19.04.2021) Die Tagespost berichtete am 18. April 2021 über das Schattendasein und Leiden derjenigen Muslime in Frankreich, die sich offen für einen anderen Glauben entscheiden.
China: Sinisierung der muslimischen Ethnien schreitet fort
(Institut für Islamfragen, dk, 24.03.2021) Voice of America News on China berichtete am 24. März 2021, dass die Kampagne Chinas, den Islam und die Kultur der muslimischen Ethnien in China zu „sinisieren“ („the Sinicization of Islam“) nun auch Hainan, die südlichste Provinz Chinas, erreicht habe.
Schweden: Assyrischer Christ verliert Arbeit wegen Kette mit Kreuz
(Institut für Islamfragen, 27.02.2021) Die Assyrian International News Agency berichtete am 15. Februar 2021, dass der assyrischer Christ George Tannouri kürzlich in Schweden seine Arbeit im Zalando Lager der Firma Ingram Micro in Kungsängen verloren habe, weil er abgelehnt habe, sein Kettchen mit einem Kreuz, das er unter seinem Hemd trug, abzulegen.
Gaza: Sharia-Gericht erlaubt unverheirateten Frauen Reisen nur noch mit Erlaubnis ihres Vormunds
(Institut für Islamfragen, dk, 27.02.2021) Die Internetplattform United with Israel berichtete am 16. Februar 2021 über eine Einschränkung der Bewegungsfreiheit von unverheirateten Frauen im Gazastreifen durch ein Islamisches Gericht („Sharia Judicial Court“).
Pakistan: Zwangskonversionen weiterhin erhebliches Problem
(Institut für Islamfragen, dk, 22.03.2021) Vatican News berichtete am 22. März 2021, dass immer mehr minderjährige Christinnen und Hinduistinnen in Pakistan entführt und durch eine erzwungene Ehe mit einem Muslim zur Konversion zum Islam gezwungen würden.
Indonesien: Indonesisches Religionsministerium im Kampf gegen religiöse Intoleranz
(Institut für Islamfragen, dk, 17.02.2021) Die indonesische Tageszeitung The Jakarta Post berichtete am 16. Februar 2021 über die Bemühungen des indonesischen Religionsministeriums, religiöse Intoleranz im Lande zu bekämpfen und einzudämmen.
USA: Veröffentlichung zum Antisemitismus im Nahen Osten von 2003 neu beleuchtet
(Institut für Islamfragen, dk, 15.03.2021) Der frühere Direktor der Anti-Defamation-League in USA, Abe Foxman, schrieb 2003 ein Buch über den Antisemitismus mit dem Titel „Never Again: The Threat of the New Anti-Semitism“. In seiner Beschreibung der unterschiedlichen ideologischen Strömungen, die Antisemitismus hervorbringen könnten, nähme der Islam eine zentrale Rolle ein.
Türkei: Jeside bei dem Versuch angegriffen, in sein Dorf zurückzukehren
(Institut für Islamfragen, dk, 22.02.2021) Die Assyrian International News Agency (AINA) stellte am 19. Februar 2021 die Frage, was wohl geschähe, wenn ein nicht-muslimischer türkischer Bürger, der wegen Druck und Diskriminierung die Türkei verlassen habe, in die Türkei zurückkehre. AINA berichtete dann, was ein türkischer Jeside kürzlich erlebt habe.
Iran: Fatwa des Obersten Führer ordnet neue Regeln für die Veröffentlichung von Cartoons und Karikaturen an
(Institut für Islamfragen, dk, 23.02.2021) Am 22. Februar 2021 berichtete die in London erscheinende Tageszeitung Al-Arab, dass die Nutzer der sozialen Medien in Iran im Augenblick mit einer Fatwa in Beschlag belegt seien, die vom Obersten Führer des Iran, Ali Khamenei, erlassen worden sei. Diese neue Fatwa schreibe vor, dass weibliche Charaktere in Cartoons und Karikaturen – wie alle Frauen in Iran – natürlich auch den Hijab tragen müssten.
