Category: Islamic theology

(Deutsch) Adam

(Deutsch) Im Koran ist Adam der, den Gott „vor den Menschen in aller Welt“ auserwählt hat (3,33) und ebenso wie im Alten Testament der Stammvater aller Menschen (4,1). Die Überlieferung bringt die Erschaffung Adams in engen Zusammenhang mit dem Hauptheiligtum des Islam, der Ka’ba in Mekka, denn sie berichtet, daß Gott Adam aus Lehm erschuf, den er für seinen Kopf von der Erde der Ka’ba nahm und für seine Brust und seinen Rücken von Jerusalem.

“Da’wah” today: The Islamic call to Faith and Islamic PR Activities

The concept of Da’wah derives its meaning from the Arabic verb da’a = to call, to invite. Da’wah is therefore an imperative duty for all Muslims, namely to invite others to accept the truth of Islam.

Who is God in the Koran?

The Koran does not contain any passages which comprise any kind of systematic description of the characteristics of God. In Arabic he is called “Allah”, which means simply “The God”. God does not introduce himself in the Koran like he does in the Old Testament, with the words “I am who I am”, (Exodus 3,14, NASB) but remains hidden – a mystery.

The Ramadan Fast

Fasting (in Arabic: saum) plays an important role in Islam. The tradition, made up of accounts of decisions of Muhammad and his followers in the early Islamic community, expands and expounds the preliminary stipulations laid down in the Koran. Predominant is Ramadan, the annual month-long fast in the ninth month of the Muslim calendar, which is binding on all Muslims of both sexes from puberty onwards. Deliberate failure to observe it is regarded as a heinous offence.

Islamic “Mission” (Da’wah)

Muslim apologists (defenders of their faith) frequently emphasize – not least of all in events featuring religious dialogue – that Islam, in contrast to the Christian churches, knows no kind of “mission”. In some cases, even a renunciation of Christian mission is demanded since, as is claimed, it is one of the greatest barriers to dialogue.

Basic features of Islamic criminal law

Islamic theology regards Sharia law as perfect, God-given legislation not of human origin and therefore beyond question. Muslim apologists claim the world-wide application of the Sharia would result in universal freedom and justice. God’s commands were communicated to the Prophet Muhammad through the archangel Gabriel and recorded in the Koran and traditional Islamic texts. The relevant legal texts have been interpreted by renowned theologians, among whom the lawyers of the early centuries of Islam are regarded as particularly authoritative.

(Deutsch) Muslimische Astronauten im Weltall – Regeln der Scharia

(Deutsch) Malaysia: Erlass von Richtlinien für den Aufenthalt muslimischer Astronauten im Weltraum anlässlich des Starts von Dr. Scheich Muszaphar Shukor zur ISS am 10. Oktober 2007 von lic.iur. Alexander Schaer.

(Deutsch) Schiitische Ashura-Feiern: Erlösung durch Buße und Leiden

(Deutsch) Besondere Erwähnung verdienen die wichtigsten schiitischen Feiertage im Monat Muharram, die Ashura-Feierlichkeiten. Ashura steht für den schiitischen Glauben an das Leiden und das Opfer des Gerechten – ein Gedanke, den die sunnitische Theologie so nicht kennt. Dort wird insbesondere die christliche Auffassung eines Opfertodes Jesu am Kreuz abgelehnt und verneint, dass durch stellvertretendes Leiden Erlösung geschehen kann. Leiden im Diesseits ist nach sunnitischem Verständnis allenfalls eine Prüfung des Gläubigen und unhinterfragbares Handeln des Allmächtigen, kann aber keine Erlösung bewirken.

(Deutsch) Der Abfall vom Islam

(Deutsch) Wenn in einem islamischen Land Muslime zum Christentum konvertieren und mit der Todesstrafe bedroht werden – wie derzeit einige afghanische Konvertiten – flammt die Menschenrechtsdiskussion erneut öffentlich auf. Im Westen werden die Einschränkung der Religionsfreiheit und ein Verstoß gegen die Menschenrechte in den Vordergrund der Diskussion gerückt. Gleichzeitig aber haben fast alle islamischen Länder Menschenrechtsrerklärungen unterzeichnet, wie zum Beispiel die „Allgemeine Menschenrechtserklärung“ der Vereinten Nationen aus dem Jahr 19481Worauf sind die divergierenden Auffassungen zurückzuführen?

(Deutsch) Der Koran – Die heilige Schrift des Islam

(Deutsch) Der Islam ist eine klassische Schrift- oder Buchreligion. „Im Mittelpunkt des Christentums steht eine Person, Christus; im Mittelpunkt des Islams dagegen ein Buch, der Koran“. Das bedeutet zum einen, daß die Offenbarungsschrift des Islam, der „edle (oder „vornehme“) Koran“ (arab. ‚al-qur’an al-karim‘) – wie er von muslimischen Theologen genannt wird – eine zentrale Stellung im Islam einnimmt.

(Deutsch) Die Schiiten

(Deutsch) Nachdem Muhammad am 8.6.632 gestorben war, ohne eine Regelung für seine Nachfolge getroffen zu haben, entstanden unter der jungen muslimischen Gemeinde unterschiedliche Auffassungen darüber, wer ihr Führer sein sollte. Daraus ergab sich die geschichtlich und theologisch folgenschwerste Spaltung der islamischen Gemeinschaft in verschiedene Gruppierungen, unter denen diejenigen, die später als „Sunniten“ und „Schiiten“ bezeichnet wurden, die bedeutendsten waren. Als „Schiiten“ werden die Anhänger ’Alis, des Cousins und Schwiegersohns Muhammads bezeichnet,

(Deutsch) Ehrauffassungen in nahöstlichen Gesellschaften

(Deutsch) Das Konzept von „Ehre“ und „Schande“ ist im Bereich der nahöstlichen Tradition und des Volksislam anzusiedeln und werniger mit dem Koran zu begründen. Der Koran nennt zwar den Begriff der „Ehre“ an einigen wenigen Stellen (3,26-27; 49,13; 70,23-35), aber es geht in diesem Zusammenhang um die Ehre, die Allah dem rechten Gläubigen zumisst, vor allem dadurch, dass er ihm nach seinem Tod den Zugang zum Paradies gewährt. Weder der Koran noch die islamische Überlieferung sprechen in dem Sinn von Ehre, wie er vor allem im ländlichen Bereich, dem vom Stammedenken und Stammesstrukturen geprägten islamischen Umfeld gelebt wird.

(Deutsch) Gebetsruf im Islam

(Deutsch) Der öffentliche Gebetsruf von der Moschee zur Einleitung des fünfmaligen täglichen islamischen Gebetes ist in der islamischen Welt – meist per Lautsprecher, selten durch eine menschliche Stimme – eine Selbstverständlichkeit. In dem Maße, wie für die etwa 2,85 Millionen Muslime Deutschland Heimatland wird, werden in vielen Städten und Gemeinden von Moscheevereinen Anträge auf die Erlaubnis zum lautsprecherverstärkten öffentlichen Gebetsruf gestellt. Wer selbst zum Für und Wider eines islamischen Gebetsrufes per Lautsprecher Stellung nehmen möchte, sollte sich mit einigen grundlegenden Fakten zum Thema Gebetsruf vertraut machen.

(Deutsch) Engel

(Deutsch) An zahlreichen Stellen spricht der Koran von der Existenz von Engeln, Sure 35 trägt sogar als Titel „Die Engel“. Zwei Engel, Michael (arab. „Mîka’il“ oder „Mîkal“) (2,98) und Gabriel (arab. „Djibrîl“) (2,97+98; 66,4) werden im Koran namentlich genannt, die islamische Überlieferung benennt zudem die Engel Israfîl, den Todesengel Izra’il und die Grabesengel Munkar und Nakir. Die vier Engel Michael, Gabriel, Israfil und Izra’il werden als „Erzengel“ bezeichnet. Darüber hinaus erwähnt der Koran namentlich nicht näher bezeichnete Engel, wie die Paradieswächter oder die Engel, die den Thron Gottes tragen. Der Glaube an die Existenz von Engeln wird im Islam als sehr wichtig eingestuft und gehört neben dem Glauben an Gott, das Prophetentum Muhammads, die Bücher (die Offenbarungen) und das Jenseits zu den fünf grundlegenden Glaubensartikeln des Islam.

(Deutsch) Farben und Farbsymbolik

(Deutsch) Es gibt keine überall anerkannte, gleichermaßen gültige Bedeutung bestimmter Farben im Islam. Etliche Farben wurden in verschiedenen Epochen und in unterschiedlichen Regionen mit widersprüchlichen Bedeutungen verbunden.

(Deutsch) Segenskraft (arab. „baraka“)

(Deutsch) Der Glaube an „Baraka“, Segenskraft oder Segensmacht, ist wohl überall in der islamischen Welt anzutreffen. Wenn der Koran von der Realität von Geistern und Dämonen (arab. „djinn“) ausgeht, die ständig allen Menschen Gutes oder Böses zufügen und nach Auffassung des Volkglaubens der „Böse Blick“ des Neiders jeden überall treffen und ihm großen Schaden bis hin zu Krankheit oder Tod zufügen kann, dann gilt die „Baraka“ als eine positiv wirkende Kraft zur Abwehr solchen Schadens.

(Deutsch) Friedfertigkeit und Toleranz im Islam – „In der Religion gibt es keinen Zwang“ (Sure 2,256)

(Deutsch) In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts hat das Phänomen religiös motivierter Gewalttaten von Muslimen die Welt zunehmend beschäftigt. Vorläufiger Höhepunkt waren die – für westlich geprägte Menschen – unfassbaren Anschläge des 11. September 2001. Im Gefolge dieser Attentate wurde weltweit viel Mühe darauf verwendet, herauszustellen, dass derartige Gewalt eine Fehlentwicklung islamischen Glaubens und Denkens darstelle, während der Islam seinem Wesen nach friedliebend und tolerant sei.

(Deutsch) Fatiha – Die erste Sure des Korans

(Deutsch) Die erste Sure des Korans heißt „die Eröffnende“ oder „die Eröffnung“ (arab. „al-fâtiha“). Sie stellt insofern eine Besonderheit dar, als sie, wie etliche Korankommentatoren hervorheben, wie ein Einleitungsgebet vor den übrigen 113 Suren des Korans steht und wichtige Teile islamischer Dogmatik zusammenfaßt: Sie preist die Gnade und Barmherzigkeit Gottes, seine Herrschaft über alle Menschen, sie kündigt den Tag des Gerichts an, sie spricht vom Beistand Gottes zur Rechtleitung der Menschen und von der Verdammnis für die Verlorenen.

Who is God in the Koran?

The Koran does not contain any passages which comprise any kind of systematic description of the characteristics of God. In Arabic he is called “Allah”, which means simply “The God”. God does not introduce himself in the Koran like he does in the Old Testament, with the words “I am who I am”, (Exodus 3,14, NASB) but remains hidden – a mystery. He is completely separated from his creation, and cannot be compared at all with any of his created beings, for “Nothing is like him” (Surah 42,11). Because God is a mystery, it is impossible for anybody to try to paint a mental picture of him, or what he is like, and the very attempt would be forbidden.

(Deutsch) Buße und Vergebung im Islam

(Deutsch) Zu den grundlegenden Aussagen des Korans gehört, daß „Gott gnädig und barmherzig ist“ (Sure 4,16). Das wird bereits daran deutlich, daß alle 114 Suren des Korans (mit Ausnahme von Sure 9) mit der Einleitung beginnen: „Im Namen des gnädigen und barmherzigen Gottes“, oder, anders übersetzt, „Im Namen Gottes, des Gnädigen und Barmherzigen“. Auf dieses Erbarmen Gottes kann ein Mensch stets hoffen.