Category: Islamism, Fundamentalism and political Islam

(Deutsch) Was ist „politischer Islam“?

(Deutsch) Neu ist die Beschäftigung mit dem Thema nicht, doch seit der Warnung des nordrhein-westfälischen Verfassungsschutzleiters Burkhard Freier, es gehe vom politischen Islam eine „weitaus größere Gefahr für die deutsche Demokratie aus als von der radikal-islamischen Salafisten-Szene“, wird die mediale Aufmerksamkeit spürbar größer.

(Deutsch) Fragenkatalog des Ausschusses für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe des Deutschen Bundestages für die Öffentliche Anhörung am 9. Mai 2012

(Deutsch) Nach zahlreichen Reisen in die Länder des Nahen und Mittleren Ostens in den vergangenen zwei Jahrzehnten verbrachte ich zu Studienzwecken von Februar bis April 2012 erneut 6 Wochen in Jordanien, Israel und den Palästinensischen Autonomiegebieten und hatte Gelegenheit, mit meinen jüdischen, muslimischen und christlichen Gesprächspartnern die Fragen dieses Gutachtens in den verschiedenen nationalen, religiösen und ethnischen Kontexten zu diskutieren. Die Schilderungen der jeweiligen Situation vor Ort durch meine Gesprächspartner (u.a. Theologen, Politiker, Journalisten, Akademiker) sind in meine Stellungnahme mit eingeflossen.

(Deutsch) Zusammenfassung des Bundesverfassungsschutzberichtes 2008

(Deutsch) Nach dem Verfassungsschutzbericht 2008 ist Deutschland weiter „Teil eines weltweiten Gefahrenraums“ und befindet sich im „unmittelbaren Zielspektrum islamistisch-terroristischer Gruppierungen“.

IfI Press Release on the Occasion of the International Day for the Elimination of Racial Discrimination on March 21, 2009

Bonn (March 26, 2009) – Islam scholar Prof. Dr. Christine Schirrmacher from the Institute of Islamic Studies, on the occasion of the International Day for the Elimination of Racial Discrimination, has warned against condemning statements critical of Islam as an expression of racism.

Islamic Human Rights under scrutiny

The frequent human rights abuses which take place in nearly all countries of the Muslim world are often the result of corrupt or dictatorial regimes and not necessarily due to either Islam or these countries’ view of human rights. Less widely known, however, is that international associations in Muslim countries have formulated their own human rights declarations in opposition to the Universal Declaration of Human Rights adopted by the Plenary session of the United Nations in 1948.

Islamisation in Eastern Europe – A case study of Arraid in Ukraine

The concept of Wasaṭiyya (from al-wasaṭ, middle, in Arabic) has been increasingly promoted in recent years. Originating from the Muslim Brotherhood (al-Ikhwān al- Muslimūn), it is often referred to as ‘Islamic centrism’ and Yūsuf al-Qaradāwī is featured as its major proponent. The stress is on presenting Islam as a moderate and adaptable religion, with focus on families and social participation. The Wasaṭiyya ideas found a fertile ground in some surprising contexts. An example is Ukraine, a predominantly Orthodox country in Eastern Europe. Arraid, a group purporting these principles of Wasaṭiyya, has been gaining influence there among the local Muslim community as well as among non-Muslims.

Defection from Islam: A Disturbing Human Rights Dilemma

The discussion of human rights flares up when Muslims in an Islamic country convert to Christianity and are threatened with death, as happened a few years ago in Afghanistan and as happens from time to time in other Muslim countries. In the West we immediately regard this as an attack on human rights and a restriction of the freedom of religion, but, in fact, almost all of the Islamic countries signed the United Nations Universal Declaration of Human Rights of 1948, and they regard their actions as consistent with their understanding of human rights. Obviously we face a huge divergence of opinions on the nature of human rights and what it means to protect them, but what is the source of such fundamentally different ways of thinking?

Is Multiculturalism (Multi-Culti) at an End?

“Multi-culti” – a catchword we all know. A concept that today is looked at rather critically but, in past decades, was to a large extent a guideline for the shared life of Christians and Muslims in Europe, even if by far not everyone was aware of this premise. Multi-culti – a result of an historical development into which we have stumbled rather than consciously planned and controlled. A development that, in addition, resulted from the false intellectual premises that accompanied the contemplation of the migration of Muslim workers to Germany, as well as from indifference and ignorance.

Muslim Immigration to Europe

Globalization is a subject of great significance for Europe, too. The world has moved closer together. This is true also for the Islamic world and Europe. New chances for the shaping of a shared future in the twenty-first century, as well as challenges, result from this situation.

The Challenge of Islam: Are we equipped?

It would almost seem as though many people in Germany have only started taking notice of Islam since the terrorist attacks of September 11 shook the world. “Terrorism” and “The West” were, in the minds of many people, two separate worlds. Terrorism only happened in far – away countries, like Africa, Algeria, or the Middle – East. Since the aircraft attacks of “Nine-eleven”, and succesive terrorist attacks, often prevented in Europe by the security services, but succeeding in other parts of the world, this perception is changing. The awareness of the existence of Muslim extremism, and it’s potential threat, has increased.

(Deutsch) Muslime in Deutschland: Eine Zusammenfassung der Studie

(Deutsch) Kurz vor dem Jahresende 2007 erschien eine umfangreiche, vom Bundes- innenministerium herausgegebene Studie unter dem Titel „Muslime in Deutschland“. Unter der Leitung der Hamburger Kriminologen Karin Brettfeld und Peter Wetzels erfragte die Studie Einstellungen von Muslimen in Deutschland zu Integration und Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und politisch-religiös motivierter Gewalt. Der Umfang von über 500 Seiten Statistik sowie die Auswertung der Antworten von rund 1.700 Befragten aus unterschiedlichen Bereichen der Gesellschaft steht für eine relevante Erhebung, die aufgrund des Umfangs der Datenerhebung und ihre wissenschaftlich fundierte Aufbereitung zu Themen Aufschluss gibt, zu denen Kenntnisse seit geraumer Zeit dringend wünschenswert erschienen. Die Studie füllt daher eine echte Lücke, auch wenn Teilstudien zu einzelnen Aspekten in kleinerem Umfang bereits durchgeführt wurden.

(Deutsch) Der Erzbischof von Canterbury und die Scharia

(Deutsch) Am 7. Februar hielt der Erzbischof von Canterbury, Rowan Williams, vor rund 1000 Zuhörern eine Rede im „Royal Court of Justice“, London, mit dem Titel „Civil and Religious Law in England: a Religious Perspective“. Dem Publikum wurde rasch klar, welchen Sprengstoff diese Rede enthielt. Sie löste eine heftige kontroverse Diskussion aus, die von den Medien als Schlagzeile formuliert wurde: „Scharia über Großbritannien“

(Deutsch) Islam in Europa als Herausforderung für Staat, Gesellschaft und Kirche

(Deutsch) Die Globalisierung ist auch für Europa ein Thema von großer Bedeutung. Die Welt ist näher zusammengerückt. Das gilt auch für die islamische Welt und Europa. Daraus ergeben sich neue Chancen ebenso wie Herausforderungen für die Gestaltung einer gemeinsamen Zukunft im 21. Jahrhundert.

(Deutsch) Interview zur Verhaftung deutscher Konvertiten und ihrer Rolle innerhalb des islamischen Extremismus

(Deutsch) Frankfurt/Main (AP) Frisch bekehrt und stark im Glauben: Wer als Deutscher zum Islam konvertiert, stürzt sich oft mit besonderer Leidenschaft ins spirituelle Leben. „Die meisten Konvertiten wollen den geborenen Muslimen zeigen, dass sie ganz besonders religiös sind“, sagt Gerhard Isa Moldenhauer, der vor mehr als 25 Jahren zum Islam übertrat und heute Vorstandsmitglied des Zentralinstituts Islam-Archiv-Deutschland ist.

(Deutsch) Rezension: Gilles Kepel. Die neuen Kreuzzüge: Die arabische Welt und die Zukunft des Westens

(Deutsch) Terroranschläge, Selbstmordattentate, Mißtrauen bis hin zur offenen Feindseligkeit – Diese und andere negative Schlagzeilen beschreiben heute die Beziehung zwischen der islamischen Welt und dem Westen. Fast täglich scheint sich die Kluft zu vergrößern. Was sind die Ursachen für diese Feindseligkeiten? Ist der Zeitpunkt gar verpaßt, um diese Kluft überwinden zu können? Wie gefährlich ist die momentane Lage wirklich?

(Deutsch) Was ist Islamismus?

(Deutsch) Mit dem Begriff „Islamismus“ wird heute – insbesondere nach den Ereignissen des 11.9.2001 – vielfach islamischer Terrorismus assoziiert. Islamisten sind jedoch Muslime, die die Errichtung einer Gesellschaft auf den Grundlagen von Koran und Sunna anstreben (Sunna = islamische Tradition). Islamistische Gruppierungen gibt es in vielerlei Ausrichtungen und Schattierungen, die das Ziel der Islamisierung der Gesellschaft mit ganz unterschiedlichen Mitteln erreichen möchten:

Islamism – Arguments for Judgement in Theses

1. Islamism is a modern religious ideology. It arose from the recollection of the idealistically understood early period of Islam – the model from Medina with its unity of religious and political Islam – and out of the Muslim’s examination of the modern informed thinking of the West together with its ideology – Rationalism, Idealism, Humanism, Socialism, Nationalism, Fascism.

Islamic Fundamentalism: Ideals and Reality

(Deutsch) Was macht den islamischen Fundamentalismus (oder: politischen Islam) aus? Welche persönlichen Enttäuschungen und welche Hoffnungen lassen einen Muslim zum Fundamentalisten werden, der dem Islam in seinem Umfeld auf politisch-gesellschaftlicher Ebene zur Durchsetzung verhelfen möchte?

(Deutsch) „… in Verantwortung vor Gott und den Menschen“

(Deutsch) Die Terroranschläge vom 11. September 2001 haben die deutsche Politik in den Sog eines globalen Geschehens hineingezogen, das sich auch auf das Verhältnis zu den in Deutschland lebenden Muslimen auswirkt.

(Deutsch) „Herausforderung Islam“ am Beispiel der „Kopftuchdebatte“

(Deutsch) Von der ersten Seite der Tageszeitungen ist das Thema vorübergehend verschwunden. Doch gelöst ist das schwierige Problem noch lange nicht. Die Frage, ob es einer muslimischen Lehrerin erlaubt sein soll, ihr Kopftuch auch im Unterricht zu tragen, ist nicht leicht zu beantworten. Dabei geht es um den Konflikt zwischen Glaubens- und Bekenntnisfreiheit einerseits und staatlicher Neutralität in religiösen und weltanschaulichen Fragen andererseits.