Schlagwort: Yusuf al-Qaradawi

Ägypten: Die Al-Azhar-Moschee und mehrere ägyptische Parteien beschuldigen al-Qaradawi des Landesverrats

(Institut für Islamfragen, dh, 13.11.2013) Weitere Vorwürfe gegen den prominenten Rechtsgutachter

Ägypten: Kritische Fernsehsendung des Fernsehsenders „Faraeen Channel“ zum letzten Rechtsgutachten von Dr. Yusuf al-Qaradawi

(Institut für Islamfragen, dh, 02.11.2013) Al-Qaradawi wird des Verrats an Muslimen bezichtigt

Al-Qaradawi nennt Hisbollah „die Teufelspartei“

(Institut für Islamfragen, dh, 01.09.2013) Nachdem er lange hinter der Organisation stand, stellt er sich nun entschieden gegen sie

Offizieller Rechtsgutachter Saudi-Arabiens lobt den katarisch-ägyptischen Rechtsgelehrten Dr. Yusuf al-Qaradawi wegen seiner ablehnenden Haltung gegen den Iran und die Hisbollah

(Institut für Islamfragen, dh, 27.08.2013) Sunniten Saudi-Arabiens stellen sich an die Seite ägyptischer Gelehrter

Neuer Thronfolger Qatars weist al-Qaradawi aus

(Institut für Islamfragen, dh, 18.07.2013) Dem prominenten muslimischen Gelehrten wird die qatarische Staatsbürgerschaft aberkannt

Fatwa zu der Frage, ob Muslime ohne die Zustimmung ihrer Eltern am Kampf [arab. Jihad] gegen die syrische Regierung teilnehmen dürfen

„Heutzutage gilt [für Muslime] der Kampf in Syrien als individuelle Pflicht [arab. fard al-‘ayn; d. h. jeder einzelne Muslim muss diese Pflicht erfüllen]. Das ist keine Pflicht für die ganze Gemeinschaft [arab. fard kifaya, d.h. eine Pflicht, die nur von einem Teil der Gemeinschaft stellvertretend für alle Muslime zu erfüllen ist]. Es gibt [im Islam] eine Art zu kämpfen, die wir als Gemeinschaftspflicht bezeichnen.

Pressemitteilung zur zunehmenden Diskriminierung und Verfolgung von Christen in der islamischen Welt

(BONN, 08.05.2013) Laut Schirrmacher ist die wechselvolle Beziehung von Muslimen zu den christlichen Minderheiten bereits im Leben Muhammads angelegt. In der Frühzeit sucht er die Annäherung an Christen und Juden, sieht sich in Übereinstimmung mit der Botschaft früherer Propheten und wirbt bei den so genannten Buchbesitzern bzw. „Leuten der Schrift“ (gemeint ist die Thora der Juden und das Evangelium der Christen) um die Anerkennung seines prophetischen Anspruchs.

Pressemeldung zum islamischen Minderheitenrecht

(BONN, 15.12.2012) Laut dem Islamwissenschaftler Carsten Polanz vom Institut für Islamfragen hat sich al-Qaradawi bereits im Januar dieses Jahres in einem Interview mit dem ägyptischen Fernsehsender an-Nahar TV dafür ausgesprochen, die Menschen in Ägypten nicht durch zu schnelle Veränderungen abzuschrecken. Die Körperstrafen der Scharia sollten vorerst nicht angewendet, sondern das Volk sollte zunächst fünf Jahre lang über den „wahren Islam“ aufgeklärt und belehrt werden. Die Scharia solle auf diese Weise schrittweise wieder eingeführt und die Gesellschaft allmählich in eine wahrhaft islamische „unter der Leitung der göttlichen Scharia“ umgewandelt werden.

Fatwa zu der Frage, durch welche Faktoren die muslimische Gemeinschaft gefährdet werden kann

(Institut für Islamfragen, dh, 04.11.2012) Frage: „Welche Faktoren gefährden die muslimische Gemeinschaft?“

Prominenter Gelehrter: Jeder Muslim muss gegen das syrische Regime kämpfen

(Institut für Islamfragen, dh, 17.09.2012) Wer sich weigert, gilt nicht mehr als muslimischer Gläubiger

Frankreich verbot islamistischem Prediger und Theologen Yusuf al-Qaradawi die Einreise nach Frankreich

(Institut für Islamfragen, dh, 18.08.2012) Anlass für das Einreiseverbot der bekannten Gallionsfigur der Muslimbruderschaft war seine Teilnahme an einer muslimischen Konferenz

Polizeichef in Dubai möchte Haftbefehl gegen den heute wohl bedeutendsten sunnitischen Gelehrten, Yusuf al-Qaradawi, erlassen

(Institut für Islamfragen, dh, 23.05.2012) Auslöser sind Ausweisungspläne für etliche in Dubai lebende syrische Familien

Ein Rechtsgutachten von Jusuf al-Qaradawi verursacht heftige Reaktionen unter Palästinensern

(Institut für Islamfragen, dh, 15.05.2012) al-Qaradawi verbot den Besuch Jerusalems

Fatwa zu der Frage der Unantastbarkeit des Blutes eines Muslim

Frage: „Al-Bukhari und Muslim [zwei der höchsten Autoritäten für Überlieferungstexte] haben von Ibn Mas’ud – Allahs Wohlgefallen sei auf ihm – überliefert: ‚Allahs Prophet – Allahs Segen und Heil seien auf ihm – hat gesagt: Ein Muslim darf nur in den folgenden drei Fällen getötet werden: Ein Ehemann oder eine Ehefrau, der/die eine uneheliche sexuelle Beziehung hat, ein Totschläger/Mörder und derjenige, der seine Religion [den Islam] und die (muslimische) Gemeinschaft verlässt.‘“

Fatwa zu der Frage, ob Musliminnen in Europa gelegentlich auf ihre Kopftücher verzichten dürfen

(Institut für Islamfragen, dh, 11.04.2012) „Ihre Eminenz, wir erhielten kürzlich viele Zuschauerbriefe aus westlichen Ländern, vor allem aus Spanien. Das Hauptthema dieser Briefe ist die Kopftuchproblematik. [Muslimische] Mädchen legen notgedrungen ihre Kopftücher ab. Vor allem im Sportunterricht müssen die Mädchen sie ablegen, um am Sportunterricht teilnehmen zu dürfen. … Sie müssten [infolge dessen] mehr Fächer belegen und mehr Gebühren bezahlen, schafften keinen Abschluss und vieles mehr. Was ist die Lösung für dieses Problem, was können diese Mädchen tun?“

Fatwa zu der Frage, wie sich das syrische Volk dem Regime gegenüber verhalten soll

(Institut für Islamfragen, dh, 22.03.2012) In seiner Freitagspredigt in der Moschee Masdjid Umar Ibn al-Khattab in Qatar wandte sich einflussreiche muslimische Gelehrte al-Qaradawi u. a. an das syrische Volk und ermunterte es zum Widerstand gegen das Assad-Regime:

Der Stamm Ghaddafis hält das Rechtsgutachten des muslimischen Gelehrten al-Qaradawi für die eigentliche Todesursache Ghaddafis

(Institut für Islamfragen, dh, 29.11.11) Aus diesem Grund will der Stamm Ghaddafis den Rechtsgelehrten al-Qaradawi auf gleiche Weise töten

Pressemeldung zu Islam und rechtsstaatlicher Demokratie

B O N N (28. November 2011) Sind Islam und demokratischer Rechtsstaat miteinander vereinbar? Führt der Sturz der Diktatoren in der arabischen Welt zum Aufbruch in eine moderne Zivilgesellschaft mit gleichen Rechten für alle Bürger? Diese Fragen stellen sich vielen Beobachtern angesichts der aktuellen Entwicklungen in Tunesien, Libyen, Ägypten und anderen arabischen Ländern.

Fatwa zu der Frage, ob das Tragen des Kopftuches Pflicht für muslimische Frauen ist

(Institut für Islamfragen, dh, 06.06.2011) Frage: „Wie beurteilt der Islam den sogenannten ‚Hijab‘ [das Kopftuch], das die Haare [einer Frau] bis zum Hals bedeckt?“

Pressemitteilung zur ägyptischen Muslimbruderschaft

B O N N (28. Februar 2011) Islam (und andere Religionen) im Rahmen der Demokratie, oder Demokratie in der Zwangsjacke der Scharia? Das Ziel der ägyptischen Muslimbruderschaft sei eine Demokratie im Rahmen der Scharia – nicht umgekehrt. Auf dem Weg zu diesem Ziel sei sie jedoch, anders als militante Gruppierungen, zu Kompromissen und Übergangslösungen bereit. Diese Einschätzung vertritt die Islamwissenschaftlerin Prof. Christine Schirrmacher vom Institut für Islamfragen in der aktuellen Diskussion um die künftige Rolle der ägyptischen Muslimbrüder.