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Die Bedeutung des Gebetsrufes (arab. „adhan“), der in das rechte Ohr des Neugeborenen gesprochen wird

„Ibn Qudama, möge Allah ihm gnädig sein, schrieb in seinem Werk ‚al-Mughni“ (120/11)‘: ‚Es ist wünschenswert, dass der Vater den Gebetsruf in das Ohr seines Neugeborenen hineinspricht, wenn es zur Welt gekommen ist. Denn Abdullah bin Rafi’ hat über seine Mutter überliefert, dass Allahs Prophet [Muhammad], Allahs Segen und Heil seien auf ihm, in [das Ohr seines Enkels] al-Hassans Ohr den Gebetsruf gesprochen habe, als Fatima [Muhammads Tochter] ihn [al-Hassan] geboren hatte.‘

Gebetsruf im Islam

Der öffentliche Gebetsruf von der Moschee zur Einleitung des fünfmaligen täglichen islamischen Gebetes ist in der islamischen Welt – meist per Lautsprecher, selten durch eine menschliche Stimme – eine Selbstverständlichkeit. In dem Maße, wie für die etwa 2,85 Millionen Muslime Deutschland Heimatland wird, werden in vielen Städten und Gemeinden von Moscheevereinen Anträge auf die Erlaubnis zum lautsprecherverstärkten öffentlichen Gebetsruf gestellt. Wer selbst zum Für und Wider eines islamischen Gebetsrufes per Lautsprecher Stellung nehmen möchte, sollte sich mit einigen grundlegenden Fakten zum Thema Gebetsruf vertraut machen.