Schlagwort: Gefängnis

Weiterhin Autofahrverbot für Frauen in Saudi-Arabien

(Institut für Islamfragen, dh, 09.07.2011) Der saudische Vizeinnenminister, Prinz Ahmad bin Abdul-Aziz, hat bestätigt, das das Gesetz von 1991, welches Frauen das Autofahren verbietet, nichts von seiner Gültigkeit eingebüßt hat. Er sagte:

Iranische Menschenrechtlerin als „Feindin Allahs“ zur 6 Jahren Freiheitsentzug verurteilt

(Institut für Islamfragen, dh, 01.11.2010) Gegen Zahlung einer hohen Geldstrafe Entlassung auf Bewährung

Syrien: 19-jährige Studentin sitzt seit Dezember 2009 ohne Anklage in Haft

(Institut für Islamfragen, dh, 29.10.2010) Internationale Menschenrechtsorganisationen forderten die syrische Regierung wiederholt zur Freilassung auf

3 Jahre Haft für zwei Christen, die während des Fastenmonats aßen

(Institut für Islamfragen, dh, 18.10.10) Algerien erwartet Gesetzesreform, die das Essen während des Fastenmonats Ramadan unter Strafe stellt

Eine Frau soll in Saudi-Arabien 300 Peitschenhiebe erhalten, weil sie ohne männliche Begleitung zu Gericht ging

(Institut für Islamfragen, dh, 21.04.2010) Ihre Freiheitsstrafe von eineinhalb Jahren sitzt sie derzeit ab

Eine vom Islam zum Christentum konvertierte Frau berichtet von den lebensbedrohlichen Konsequenzen ihres Glaubenswechsels

(Institut für Islamfragen, dh, 20.07.2009) Verstoßung und körperliche Misshandlungen waren die Folge ihrer Entscheidung

Die ägyptische Presse bezeichnet den Führer der libanesischen pro-iranischen Hisbollah-Partei als „Verbrecher“

(Institut für Islamfragen, dh, 07.05.2009) Weitere 49 Personen wurden inzwischen wegen Verdachts der Zugehörigkeit zur Hisbollah verhaftet

4 Monate Freiheitsentzug und 200 Peitschenhiebe für die Organisation einer Gesangsfeier mit Männern und Frauen

(Institut für Islamfragen, dh, 03.03.2009) Anwohner benachrichtigten die Sittenpolizei

Verlängerung der Haft: Eine zum Christentum konvertierte Muslima bleibt gefangen

(Institut für Islamfragen, dh, 05.02.2009) Folter und Demütigungen sind Begleitumstände der Haft

Türkei: Orthodoxe Priester mit Geldstrafe belegt

(Institut für Islamfragen, mk, 21.11.2008) Georgischer Priester trug Priesterkleidung

Algerische Muslima soll dreijährige Gefängnisstrafe wegen „illegaler Konversion“ zum Christentum erhalten

(Institut für Islamfragen, dh, 24.05.2008) Weitere sechs Algerier stehen aus gleichem Grund vor Gericht

Junger Kanadier marokkanischer Abstammung konvertierte zum Christentum und überlebte nur knapp einen Mordanschlag

(Institut für Islamfragen, dh, 24.12.2007) Er wurde aus dem vierten Stock eines Kaufhauses geworfen, weil er Muslimen vom Christentum erzählt hatte

Ägyptische Christin muss 3 Jahre ins Gefängnis, weil ihr Vater vor rund 40 Jahren für kurze Zeit zum Islam konvertierte

(Institut für Islamfragen, dh, 20.12.2007) Ihr wird Urkundenfälschung und Untreue gegenüber dem Islam vorgeworfen

Türkei: Staatliches Religionspräsidium übernimmt alle Moscheen im Land

(Institut für Islamfragen, mk, 04.12.2007) Nach 30 Jahren sind alle Moscheen in einer Hand

Zwei ägyptische Christen verhaftet und der Beleidigung des Islam bezichtigt

(Institut für Islamfragen, dh, 13.09.2007) Sie gehören zu der Organisation „Christen des Mittleren Ostens“ und müssen mit dem Schlimmsten rechnen

Türkei: Christen drohen 9 Jahre Haft wegen Weitergabe ihres Glaubens

(Institut für Islamfragen, mk, 04.01.2007) Eine Falle und Anschuldigungen gegen Konvertiten aus dem Islam in der Türkei

Neue Aufrufe zur Freilassung des zum Christentum konvertierten muslimischen Geistlichen Akkad

(Institut für Islamfragen, dh, 08.02.2007) Trotz gerichtlichem Freispruch ist er weiter inhaftiert

Massenschlägerei während einer Theateraufführung an der Universität al-Yamama in Saudi-Arabien

(Institut für Islamfragen, dh, 11.12.2006) 30 Islamisten wurden verhaftete, 60 weitere Personen werden noch gesucht

Schiitischer Geistlicher soll wegen Kritik an Gefährten Muhammads verurteilt worden sein

(Institut für Islamfragen, dh, 30.10.2006) Sein Vorwurf: Einige Gefährten seien eigentlich gegen den Islam gewesen

Der Abfall vom Islam

Wenn in einem islamischen Land Muslime zum Christentum konvertieren und mit der Todesstrafe bedroht werden – wie derzeit einige afghanische Konvertiten – flammt die Menschenrechtsdiskussion erneut öffentlich auf. Im Westen werden die Einschränkung der Religionsfreiheit und ein Verstoß gegen die Menschenrechte in den Vordergrund der Diskussion gerückt. Gleichzeitig aber haben fast alle islamischen Länder Menschenrechtsrerklärungen unterzeichnet, wie zum Beispiel die „Allgemeine Menschenrechtserklärung“ der Vereinten Nationen aus dem Jahr 19481Worauf sind die divergierenden Auffassungen zurückzuführen?