Iran: Großer iranischer Gelehrter Tabataba’i im Westen kaum bekannt
(Institut für Islamfragen, dk, 20.11.2021) Qantara veröffentlichte am 19. November 2021 einen Artikel über den vor 40 Jahren verstorbenen iranischen Gelehrten Allameh Tabataba’i, der sich bis kurz vor seinem Tod bemüht habe, die schiitische intellektuelle Tradition wiederzubeleben.
Türkei: Yunus Emre, geehrter Poet und Mystiker aus dem 13. Jahrhundert
(Institut für Islamfragen, dk, 20.11.2021) Das Online-Fachmagazin Migazin veröffentlichte am 18. November einen ausführlichen Bericht über das Leben und Wirken von Yunus Emre, der im ausgehenden 13. Jahrhundert in Anatolien/Ost-Türkei lebte.
Trennt oder eint Abraham Christen und Muslime?
Nachdem der interreligiöse Dialog zwischen Christen und Muslimen beim zentralen Thema Jesus ins Stocken geraten war, kam u.a. unter dem Einfluss des französischen Orientalisten Louis Massignon (1883–1962) und der Erklärung „Nostra Aetate“ des Zweiten Vatikanischen Konzils die Hoffnung auf, in Abraham [im Koran Ibrahim] den gemeinsamen Glaubensvater zu finden, mit dem man (mehr) Frieden und Einheit zwischen den monotheistischen Religionen stiften könnte.
Frauen im Islam: Befreit oder unterdrückt?
Muslimische Reformtheologen und Feministinnen, aber auch konservative Apologeten weisen häufig auf den aus ihrer Sicht für damalige Verhältnisse emanzipatorischen Charakter einiger Koranverse hin, die eine Gleichwertigkeit von Mann und Frau nahelegen: Mann und Frau sind aus einem einzigen Wesen geschaffen (Sure 4,1) und einander zu „Freunden“ und „Beschützern“ (Sure 9,72) gegeben.
Gibt es im Islam Religionsfreiheit für Andersgläubige (Nicht-Muslime)?
Aktuelle wissenschaftliche Studien dokumentieren weitreichende staatliche Einschränkungen sowie massive Verletzungen der Religionsfreiheit von Christen, anderen Nicht-Muslimen und islamischen Minderheiten oder Sondergruppen durch militante Islamisten in den meisten Ländern mit muslimischer Bevölkerungsmehrheit.
Gehört der Islam zu Deutschland?
Seit gut 15 Jahren wird in regelmäßigen Abständen debattiert, ob der Islam zu Deutschland gehört. Diese Frage ist schlicht zu vieldeutig, um sie mit einem kategorischen Ja oder Nein unmissverständlich zu beantworten.
Deutschland: Wird der politisierte Islam unterschätzt?
(Institut für Islamfragen, dk, 15.11.2021) Monireh Kazemi, die 1986 im Alter von 25 Jahren aus Iran nach Deutschland geflohen war, begründete am 12. November 2021 in einem Artikel der renommierten Neuen Zürcher Zeitung (NZZ), warum sie überzeugt sei, dass der politisierte Islam in Deutschland unterschätzt werde.
