Schlagwort-Archive: Kairoer Erklärung

Pressemeldung zum islamischen Minderheitenrecht

(BONN, 15.12.2012) Laut dem Islamwissenschaftler Carsten Polanz vom Institut für Islamfragen hat sich al-Qaradawi bereits im Januar dieses Jahres in einem Interview mit dem ägyptischen Fernsehsender an-Nahar TV dafür ausgesprochen, die Menschen in Ägypten nicht durch zu schnelle Veränderungen abzuschrecken. Die Körperstrafen der Scharia sollten vorerst nicht angewendet, sondern das Volk sollte zunächst fünf Jahre lang über den „wahren Islam“ aufgeklärt und belehrt werden. Die Scharia solle auf diese Weise schrittweise wieder eingeführt und die Gesellschaft allmählich in eine wahrhaft islamische „unter der Leitung der göttlichen Scharia“ umgewandelt werden.

Pressemitteilung zur Konversion und Glaubensfreiheit im Islam

(BONN, 26.01.2012) „Es ist kein Zwang in der Religion“ (Sure 2,256): Gewährt der Islam Glaubensfreiheit? Nur dann, wenn es um die Hinwendung zum Islam geht. In der Regel halten Muslime ebenso wie Vertreter der islamischen Theologie die Hinwendung eines Menschen zum Islam für wünschenswert, während seine Abwendung, sein „Abfall“ sehr negativ beurteilt wird.

Pressemitteilung zur fehlenden Glaubensfreiheit in islamischen Ländern

B O N N (14. Dezember 2010) „Es gibt keinen Zwang in der Religion“. So steht es im Koran, in Sure 2,256. Darauf verweisen muslimische Gelehrte und Vertreter muslimischer Dachorganisationen zum Thema Glaubensfreiheit. Doch „wer seine Religion wechselt, den tötet“, sagte Muhammad laut offizieller Überlieferung.

(English) IfI Press Release on the Cairo Declaration of Human Rights in Islam from August, 1990

(English) Bonn (August 23, 2010) Twenty years ago, the “Cairo Declaration of Human Rights in Islam” was signed by the forty-five foreign ministers of the “Organization of the Islamic Conference” (OIC). Therein, human rights are subjected to Sharia. The scholar of Islamic studies, Prof. Christine Schirrmacher, from the Institute of Islamic Studies, calls for a stronger commitment on the part of the liberal-democratic states in the rejection of Islamic-defined restrictions of human rights. Universal human rights, so Schirrmacher, may not be undermined through particularistic “human rights”.