Schlagwort: Deutschland

Moschee kurdischer Ausrichtung in Hamburg eröffnet

(Institut für Islamfragen, 15.09.2004, mk) Nach dem Umzug der Schex Sait Moschee in Hamburg wurde die Eröffnungsfeier von 100 kurdischen Gästen begleitet. Während der Feier wurde der Koran auf Kurdisch vorgelesen. Der Iman rief die kurdischen Zuhörer auf, diese kurdische Einrichtung zu unterstützen. Die Moschee wird innerhalb der „Kurdischen Islambewegung“ betrieben. Sie befindet sich in Hamburg, Kleine Chippes 13.

König-Fahd-Akadamie – Unterricht geht weiter

(Institut für Islamfragen, 20.08.2004, mm) Wie „n-tv“ am 18. d.M. berichtete, finanziert die saudi-arabische Regierung „die umstrittene König-Fahd-Akademie in Bonn weiter“. Das Geld für die rund 70 Mitarbeiter der umstrittenen Schule sei – wie andere Medien berichten, verspätet – eingetroffen.

Auch ausländische schulpflichtige Kinder müssen deutsche Schulen besuchen

(Institut für Islamfragen, 18.08.2004, mm) Wie Yahoo! Nachrichten gestern unter Berufung auf die dpa berichtete, hat das Oberverwaltungsgericht Koblenz in Eilbeschlüssen verfügt, „ausländische schulpflichtige Kinder islamischen Glaubens müssen in Deutschland grundsätzlich eine deutsche Schule besuchen“. Lediglich vorübergehend in Deutschland wohnhafte Schüler seien von dieser Pflicht ausgenommen.

„islam.de“: Merkwürdiger Artikel

(Institut für Islamfragen, 16.08.2004, mm) Unter der Überschrift „Duisburg: Fruchtunion bespitzelt muslimische Belegschaft, ob sie in Pausen beten“ berichtete „islam.de“, die Webseite des etwa 3 % der Muslime in Deutschland vertretenden Zentralrates der Muslime in Deutschland (ZMD), am 14. d.M. über die Überwachung der Belegschaft einer Duisburger Obstfirma durch eine Detektei.

Deutschland: 300 potenziell militante Islamisten im Visier des BKA

(Institut für Islamfragen, 16.08.2004, mm) Wie Yahoo! Nachrichten gestern unter Berufung auf AP berichtete, hat das deutsche Bundeskriminalamt rund 300 „potenziell militante Islamisten im Visier“. Wie es weiter heißt, hätten davon „zwischen 30 und 50 Ausbildungslager der Terrororganisation Al-Kaida in Afghanistan absolviert“.

Bassam Tibi: Negative Zukunftsvisionen

(Institut für Islamfragen, 13.08.2004, mm) Yahoo! Nachrichten dokumentierte gestern einen Bericht der Financial Times Deutschland mit dem Titel „Deutschland 2014 – Muslimische ‚No future-Kids‘ werden sich an Deutschland rächen“. In dem Bericht heißt es:

Saudi-Arabien läßt offensichtlich König-Fahd-Akadamie fallen

(Institut für Islamfragen, 11.08.2004, mm) Wie Yahoo! Nachrichten am 8. d.M. unter Berufung auf ddp berichtete, habe Saudi-Arabien „nach jüngsten Erkenntnissen der Geheimdienste“ die Bonner König-Fahd-Akademie, die als „‚Magnet‘ für radikale Islamisten“ gilt, „offenbar fallen gelassen“.

„Kalifatsstaat“: Bundesweite Durchsuchungen

(Institut für Islamfragen, 11.08.2004, mm) Wie Yahoo! Nachrichten am 6. d.M. unter Berufung auf die dpa berichtete, wurden bei einer bundesweiten Aktion „32 Gebäude, Wohnungen und Moscheen der verbotenen Islamistenorganisation ‚Kalifatsstaat‘ durchsucht“. Gegen 24 Personen sollen Ermuittlungen eingeleitet worden sein.

Flugblätter sorgen für Unruhe in Berliner Berufsschulen

(Institut für Islamfragen, 11.08.2004, mm) Wie die Zeitung „Die Welt“ am 5. d.M. berichtete, sorgen „Islamistische Flugblätter“ für „Unruhe in Berufsschulen“ in Berlin. Es sei zwei Schulen per Post zugegangen und enthalte Passagen wie „Deutschland gehört nicht den Deutschen. Dieses Land wird ein islamisches Land“; „Die Deutschen haben sich gewöhnt an das Kopftuch. Bald lieben sie das Kopftuch wie wir. Das stört nur noch Islamfeinde“.

Bündnisgrüner fordert schulischen Islamunterricht in allen Bundesländern

(Institut für Islamfragen, 11.08.2004, mm) Wie Radio Vatikan gestern unter Berufung auf KNA berichtete, forderte Omid Nouripour (Bündnis 90/Grüne), daß in allen Bundesländern schulischer Islamunterricht eingeführt werden solle.

ZMD-Vorsitzender: „Hemmschwelle vor den muslimischen Gotteshäusern sinkt“

(Institut für Islamfragen, 30.07.2004, mm) Wie die Homepage des Zentralrates der Muslime in Deutschland, Islam.de, heute berichtet, wurde der Vorsitzende des Zentralrates, der etwa 3 % der Muslime in Deutschland vertritt, von der Berliner „Tageszeitung“ (taz) interviewt. Islam.de hat dieses Interview mit den Worten „Die Hemmschwelle vor den muslimischen Gotteshäusern sinkt“ überschrieben und dazu angemerkt, „wir haben nur einen Dialog zwischen Herrn Schily und den Innenministerien der Länder – über die Muslime, aber nicht mit ihnen“.

Weitere Razzien gegen Islamisten im Südwesten geplant

(Institut für Islamfragen, 28.07.2004, mm) Wie Yahoo! Nachrichten gestern unter Berufung auf die Nachrichtenagentur AP berichtete, hat „das baden-württembergische Innenministerium (…) weitere Razzien gegen Islamisten angekündigt“.

Menschenrechtler und Islam-Experten: Türkei ist nicht reif für die EU

Deutschland/Türkei (Institut für Islamfragen, 28.07.2004, mm) Wie die österreichische katholische Nachrichtenagentur kath.net am 26. d.M. berichtete, sehen Menschenrechtler und Islam-Experten „bisher die Kriterien für eine Aufnahme der Türkei in die Europäische Union (EU)
als nicht erfüllt an. Die Diskriminierung christlicher Minderheiten bestehe fort, erklärte die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) am 24. Juli in Frankfurt am Main. Sie forderte die Europäische Union deshalb auf, strikt an der Erfüllung der Beitrittskriterien festzuhalten, zu denen gleiche Rechte für alle Bürger gehören.“

Studie: Türken in Deutschland werden immer religiöser

Essen/Deutschland (Institut für Islamfragen, 26.07.2004, mm) Wie Yahoo! Nachrichten am 24. d.M. unter Berufung auf die Nachrichtenagentur ddp-nrw berichtete, werden die in Deutschland lebenden Türken immer religiöser. „Laut einer Untersuchung des Essener Zentrums für Türkeistudien bezeichneten sich im vergangenen Jahr 71 Prozent der hier lebenden Türken als religiös. Das sind 14 Prozentpunkte mehr als noch im Jahr 2000“, heißt es in dem Bericht.

Universität Münster ernennt Professor für „Religion des Islam“

Münster (Institut für Islamfragen, 26.07.2004, mm) Wie die Universität Münster am 22. d.M. in einer Pressemitteilung berichtete, wurde Dr. Muhammad Sven Kalisch zum ersten Professor für „Religion des Islam“ an der Universität berufen.

Belastendes Video in Zusamenhang mit Frankfurter Moschee entdeckt

(Institut für Islamfragen, 22.07.2004, mm) Wie Yahoo! Nachrichten am 16. Juli 2004 unter Berufung auf ddp-hes berichtete, soll ein in Köln gefundenes Video, das zum Jihaad aufruft, aus der Frankfurter Al-Taqwa-Moschee stammen, die knapp eine Woche vorher durchsucht worden war.

Berlin: Religiöse Symbole werden weitgehend verbannt

(Institut für Islamfragen, 21.07.2004, mm) Wie Yahoo! Nachrichten gestern unter Berufung auf dpa und ddp-bln berichtete, hat der Berliner Senat mit den Stimmen der Abgeordneten von SPD und PDS einen Gesetzwentwurf beschlossen, um religiöse Symbole weitgehend zu verbannen. Betroffen sind alle Religionen und die meisten staatlichen Einrichtungen, nämlich Schulen, Gerichte, Polizeidienststellen und der Strafvollzug. Kindertagesstätten, Berufsschulen, Einrichtungen der Erwachsenenbildung und der Verwaltung sind hiervon ausgenommen, ebenso der Religionsunterricht.

König-Fahd-Akademie: „Dschihad nach Lehrbuch“

(Institut für Islamfragen, 19.07.2004, mm) Der Radiosender „Deutsche Welle“ hat am 25. Mai d.J. ausführlich über die islamische König-Fahd-Akademie in Bonn berichtet. Unter dem Titel „Dschihad nach Lehrbuch“ berichtet der Sender, die im Unterricht verwendeten Bücher riefen „zu Intoleranz und Hass“ auf.

Schließung der König-Fahd-Akademie denkbar

(Institut für Islamfragen, 19.07.2004, mm) Wie Yahoo! Nachrichten am 17. d.M. unter Berufung auf ddp-nrw berichtet, hält sich das nordrhein-westfälische Schulministerium die Schließung der König-Fahd-Akademie offen.

„Focus“: Mutmaßlicher Top-Terrorist telefoniert mit seiner Frau in Deutschland

(Institut für Islamfragen, 19.07.2004, mm) Wie Yahoo! Nachrichten am 17. d.M. unter Berufung auf ddp-nrd berichtete, liegen dem Nachtenmagazin „Focus“ Hinweise vor, daß „der als Top-Terrorist weltweit gesuchte Said Bahaji (…) offenbar in regem Kontakt mit Verwandten und Freunden in Deutschland“ stehe. Er halte sich in Pakistan auf.