Schlagwort: Deutschland

Fastenmonat Ramadan steht bevor

(Institut für Islamfragen, 14.10.2004, mm) Für Muslime beginnt in Kürze der Monat Ramadan, in der islamischen Religion der neunte und der Fastenmonat, während dessen tagsüber gefastet werden soll.

Gattin des ägyptischen Präsidenten nahm an Eröffnung der Buchmesse teil

(Institut für Islamfragen, 6.10.2004, dh) Susan Mubarak, die Gattin des ägyptischen Präsidenten Husni Mubarak, nahm gestern, am 05.10.2004, an der Eröffnung der Buchmesse in Frankfurt ebenso teil wie 13 arabische Kulturminister. Der Vorstand des Exekutivausschusses der amerikanischen Vereinigung für Frieden im Mittleren Osten hat gestern entschieden, Susan Mubarak den internationalen Friedenpreis für Jahr 2004 zu verleihen.

Freikirchler kritisieren das Fehlen echter Religionsfreiheit

(Institut für Islamfragen, 05.10.2004, mm) Wie der Newsletter der baptistischen Zeitschrift „Die Gemeinde“ heute berichtete, hat sich das jüngste Symposium der Gesellschaft für Freikirchliche Theologie und Publizistik (GFTP) unter dem Titel „Zwischen Kruzifix und Kopftuch“ mit der Religionsfreiheit in Deutschland befaßt. Im Verlauf des Symposiums sei das „Fehlen echter Religionsfreiheit“ kritisiert worden.

Frankfurter Buchmesse eröffnet

(Institut für Islamfragen, 05.10.2004, dh) Heute, am 05.10.2004, wird die Buchmesse in Frankfurt mit dem Schwerpunkt „Arabische Welt“ eröffnet. Damit wird der Wunsch des Generalsekretärs der arabischen Liga, ‚Omar Moussa, Wirklichkeit, der einmal gesagt haben soll: „Die arabische Teilnahme an dieser Messe wird zur Annäherung zwischen den Kulturen beitragen“ und: „Es wird uns (den Arabern) gelingen, weil wir auf Erfolg beharren“.

München: Razzia in Milli-Görüs-Moschee

(Institut für Islamfragen, 04.10.2004, mm)

Islamische Verbände laden ein zum „Tag der offenen Moschee“

(Institut für Islamfragen, 29.09.2004, mm) Mehrere islamische Verbände in Deutschland laden zum „Tag der offenen Moschee“ am 3. Oktober ein. Voraussichtlich werden mehrere hundert Moscheen an dieser Aktion teilnehmen, die vom Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) verantwortet wird.

Katholischer Bischof erwartet von Muslimen aktive Integration

(Institut für Islamfragen, 28.09.2004, mm) Wie kath.net gestern berichtete, fordert der katholische Essener Weihbischof Franz Vorrath von Muslimen „mehr aktive Integration“; denn „es gebe wenige Aktivitäten von Seiten der Muslime, die ein wirkliches Gemeinschaftsgefühl mit der Mehrheitsbevölkerung entstehen ließen“.

Traumziele für Touristen – Folter und Unterdrückung für Einheimische

(Institut für Islamfragen, 28.09.2004, mm) Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) rief gestern in einer Pressemitteilung anläßlich des 25. Welttourismustages zu einem „verantwortungsbewussten Tourismus“ auf. Der Menschenrechtsorganisation zufolge sollten sich Touristen vor einer Reise in Länder, in denen die Menschenrechte verletzt oder gar mit Füßen getreten werden, darüber Gedanken machen, ob sie einen ganz persönlichen Dienst für die Menschenrechte leisten können.

Missio: Verwunderung über mögliche Aufnahme von Beitrittsverhandlungen der EU mit der Türkei

(Institut für Islamfragen, 28.09.2004, mm) Wie Radio Vatikan am 25. d.M. in seinem Newsletter berichtete, hat das katholische Missionswerk Missio „auf die mögliche Aufnahme von Beitrittsverhandlungen der EU mit der Türkei mit Verwunderung reagiert“.

Katholische Bischöfe werfen der Türkei mangelnde Religionsfreiheit vor

(Institut für Islamfragen, 28.09.2004, mm) Wie Radio Vatikan am 24. d.M. in seinem Newsletter unter dem Titel „Türkei: Religionsfreiheit, quo vadis?“ berichtete, werfen die katholischen deutschen Bischöfe der Türkei „mangelnde Religionsfreiheit“ vor.

Deutschlandradio: Islamismus und Antisemitismus in Deutschland

(Institut für Islamfragen, 28.09.2004, mm) In einem Bericht vom 24.09.2004 unter dem Titel „Judenhass im Namen Allahs?“ hat sich das „Deutschlandradio“ zu dem Phänomen Islamismus und Antisemitismus in Deutschland geäußert. In dem Bericht von Dorothea Jung geht es beispielsweise um die türkischsprachige Internetseite cihadnet.com, auf der Firmen wie Coca-Cola, Marlboro, Macdonalds, Mobil Oil, Milka als „Schweine, die man nicht mästen soll“ bezeichnet werden.

CDU kritisiert Verheugens Äußerung zu Folter in der Türkei

(Institut für Islamfragen, 28.09.2004, mm) Wie Yahoo! Nachrichten am 24. d.M. unter Berufung auf AFP berichtete, hat die Einschätzung von EU-Erweiterungskommissar Günter Verheugen, aufgrund von Schlußfolgerungen von Kommissionsexperten vor sei es nicht gerechtfertigt, „die Türkei der ‚systematischen Folter‘ zu bezichtigen“, für „scharfe Kritik aus den Reihen der CDU gesorgt“.

Rheinischer Merkur: Brennpunkt „Islamismus in Deutschland“

(Institut für Islamfragen, 2004, mm) In Ausgabe 38 vom 16. d.M. berichtet die Wochenzeitung „Rheinischer Merkur“ über den Islamismus in Deutschland. Es wird gefragt, was die Imame in den Moscheen predigen und festgestellt, daß die deutschen Behörden kaum Einblick in das Innenleben der Gemeinden haben. So bestünde eine „Gefahr aus dem Gotteshaus“, wie Autor Johannes Mehlitz schreibt.

Evangelische Allianz unterstützt Merkel in Türkei-Frage

(Institut für Islamfragen, 24.09.2004, mm) Wie die evangelische Nachrichtenagentur idea gestern berichtete, unterstützt die Deutsche Evangelische Allianz die CDU-Vorsitzende Angela Merkel „in der Ablehnung eines EU-Beitritts der Türkei“.

Mehr als ein Stück Stoff?

(Institut für Islamfragen, 24.09.2004, mm) In einem heute veröffentlichten Artikel analysiert die Deutsche Welle den Konflikt um das islamische Kopftuch. Autor Mahmoud Tawfik schreibt dazu, „der gesellschaftliche Konflikt um die muslimische Kopfbedeckung von Lehrerinnen im Schuldienst zieht weite Kreise. Doch beim Kopftuchstreit geht es um mehr als nur um ein Stück Stoff“.

Dürfen Nichtmuslime entscheiden, welche Bedeutung das Kopftuch im Islam habe?

(Institut für Islamfragen, 23.09.2004, mm) Die Deutsche Welle fragt in einem Artikel vom 22. d.M. unter dem Titel „Entscheidend ist, was drunter steckt“, ob nicht-muslimische Regierungen entscheiden dürfen, welche Bedeutung das Kopftuch im Islam habe. Anknüpfungspunkt sind die Gesetze gegen kopftuchtragende Lehrerinnen im Staatsdienst.

Experten warnen vor verkürztem Islam-Bild

(Institut für Islamfragen, 23.09.2004, mm) Die Religions-Redaktion des ORF hat am 20. d.M. berichtet, bei einer Anhörung von Islam-Experten vor dem Deutschen Bundestag hätten diese „die deutschen Muslime zu einem Bekenntnis zur Demokratie“ aufgerufen.

Deutsche Bischöfe veröffentlichen Schreiben zur Integration von Migranten

(Institut für Islamfragen, 23.09.2004, mm) Wie der österreichische katholische Nachrichtendienst kath.net heute berichtet, haben die deutschen katholischen Bischöfe gestern ein Schreiben zur Integration von Migranten veröffentlicht. Dem Bericht zufolge sei die Integration von Migranten „eine gesellschaftliche und politische Schlüsselaufgabe der kommenden Jahre“.

Verwirrung um „Islamisten-Kongreß“ in Berlin

(Institut für Islamfragen, 22.09.2004, mm) In den letzten Tagen gab es erhebliche Verwirrung um einen „Islamisten-Kongreß“, der vom 1.-3. Oktober in Berlin stattfinden sollte. Auf der Webseite www.anamoqawem.org/deutsch.html hatten die Veranstalter in einer „Mitteilung an die Presse und Medien“ vom 13.09.2004 über den „1. arabischen & islamischen Kongress in Europa“ informiert. Diesen Informationen zufolge sollte der Kongreß folgende Ziele haben:

Offenbar doch erste Klasse an König-Fahd-Akademie

(Institut für Islamfragen, 22.09.2004, mm) Wie Yahoo! Nachrichten am 18. d.M. unter Berufung auf die Nachrichtenagentur ddp berichtet, soll es an der wegen islamistischer Tendenzen umstrittenen König-Fahd-Akademie in Bonn „doch eine neue erste Klasse geben“. Dies habe das WDR-Magazin „Cosmo TV“ berichtet. Dabei soll es sich um „mindestens drei Kinder“ handeln.