Belastendes Video in Zusamenhang mit Frankfurter Moschee entdeckt

Institut für Islamfragen

In Köln gefundenes Video, das zum Jihaad aufruft, soll aus der kürzlich durchsuchten Frankfurter Al-Taqwa-Moschee stammen

(Institut für Islamfragen, 22.07.2004, mm) Wie Yahoo! Nachrichten am 16. Juli 2004 unter Berufung auf ddp-hes berichtete, soll ein in Köln gefundenes Video, das zum Jihaad aufruft, aus der Frankfurter Al-Taqwa-Moschee stammen, die knapp eine Woche vorher durchsucht worden war.

Wie berichtet wurde, habe der Besitzer des Videos „ausgesagt, es in der Frankfurter Gebetsstätte gekauft zu haben“.

Quelle: de.news.yahoo.com/040716/336/44bly.html

Kommentar des Islaminstitutes: Der „Jihaad“ (zu deutsch etwa „Eifer, Anstrengung, Bemühung”) bezeichnet nicht nur den bewaffneten Krieg, sondern grundsätzlich jede Form des „Eifers auf dem Wege Allahs“. Die Übersetzung „Heiliger Krieg“ ist darum irreführend. Der „Jihaad des Schwertes“ zur Verteidigung und Ausbreitung des Islam ist jedoch von den anderen Formen des Jihaad (Jihaad des Herzens gegen den Teufel und die Verführung, Jihaad der Zunge durch Aussprechen des Wahren und Guten, Jihaad der Hände durch das Eintreten für das Richtige) nicht zu trennen und gehört zur islamischen Pflichtenlehre, der sich kein Muslim entziehen kann. Somit ist der Aufruf zum Jihaad vom Islam nicht zu trennen, und er bedeutet nicht in jedem Fall den Aufruf zum Krieg gegen Ungläubige, kann diese Bedeutung jedoch durchaus besitzen. Es ist im Islam jedoch umstritten, wer das Recht hat, zum Jihaad aufzurufen.