Kategorie: News-Archiv
Saudi-Arabien verbietet Kamera-Handys
(Institut für Islamfragen, 05.10.2004, mm) Wie Yahoo! Nachrichten am 30.09. unter Berufung auf pte mitteilte, hat Saudi-Arabiens höchste religiöse Autorität, Adullah bin Adul Azis, „ein Edikt erlassen, das Handys mit integrierter Kamera verbietet“, da diese angeblich „Obszönitäten“ verbreiteten.
Freikirchler kritisieren das Fehlen echter Religionsfreiheit
(Institut für Islamfragen, 05.10.2004, mm) Wie der Newsletter der baptistischen Zeitschrift „Die Gemeinde“ heute berichtete, hat sich das jüngste Symposium der Gesellschaft für Freikirchliche Theologie und Publizistik (GFTP) unter dem Titel „Zwischen Kruzifix und Kopftuch“ mit der Religionsfreiheit in Deutschland befaßt. Im Verlauf des Symposiums sei das „Fehlen echter Religionsfreiheit“ kritisiert worden.
Fundamentalistische Islam-Lehrbücher?
(Institut für Islamfragen, 05.10.2004, mm) Wie die österreichische Nachrichtenagentur kath.net am 29.09. unter Berufung auf das Magazin „News“ berichtete, werde in „islamischen Lehrbüchern, die in Wiener Schulen verwendet werden, gegen Andersgläubige und Andersdenkende gehetzt“.
Rheinischer Merkur: Erdogan ein Wolf im Schafspelz?
(Institut für Islamfragen, 05.10.2004, mm) In einem Artikel der Zeitschrift „Rheinischer Merkur“ vom 30.09. stellt der Autor Dilek Zaptcioglu aus Istanbul unter der Überschrift „Machtkampf zwischen Moschee und Moderne“ die Frage, ob der türkische Ministerpräsident ein „großer Statsmann“ – wie EU-Erweiterungskommissar Günter Verheugen ihn sieht – oder aber ein „Wolf im Schafspelz“ ist.
Frankfurter Buchmesse eröffnet
(Institut für Islamfragen, 05.10.2004, dh) Heute, am 05.10.2004, wird die Buchmesse in Frankfurt mit dem Schwerpunkt „Arabische Welt“ eröffnet. Damit wird der Wunsch des Generalsekretärs der arabischen Liga, ‚Omar Moussa, Wirklichkeit, der einmal gesagt haben soll: „Die arabische Teilnahme an dieser Messe wird zur Annäherung zwischen den Kulturen beitragen“ und: „Es wird uns (den Arabern) gelingen, weil wir auf Erfolg beharren“.
Pakistan: Entführter Pastor nach zweitägiger Gefangeschaft wieder frei
(Institut für Islamfragen, 04.10.2004, mm) Der Newsletter der baptistischen Zeitschrift „Die Gemeinde“ berichtete am 1. d.M., daß in Pakistan ein entführter 33jähriger Baptistenpastor nach zweitägiger Folter wieder freikam. Bei seinen Kidnappern handelte es sich vermutlich um militante Muslime. Dem Bericht zufolge setzten ihn seine Entführer unter Drogen, schnitten ihm die Haare ab, hängten ihn kopfüber auf und schlugen ihn. „Seine Entführer sagten den Angaben zufolge, sie nähmen Rache für die Militärpräsenz der Vereinigten Staaten im Land“. Außerdem hätten sie ihm verboten, „in seiner Baptistengemeinde in Jacobabad ‚für Muslime zu beten‘“.
München: Razzia in Milli-Görüs-Moschee
(Institut für Islamfragen, 04.10.2004, mm)
Libanon: Ein Modell für das Miteinander der Religionen
(Institut für Islamfragen, 29.09.2004, mm) Wie die baptistische Zeitschrift „Die Gemeinde“ gestern in ihrem Newsletter berichtete, hat Dr. Denton Lotz, der Generalsekretär des Baptistischen Weltbundes – eine der größten protestantischen Kirchen weltweit – den Libanon als ein „Modell für das gelingende Miteinander der Religionen“ beschrieben.
Islamische Verbände laden ein zum „Tag der offenen Moschee“
(Institut für Islamfragen, 29.09.2004, mm) Mehrere islamische Verbände in Deutschland laden zum „Tag der offenen Moschee“ am 3. Oktober ein. Voraussichtlich werden mehrere hundert Moscheen an dieser Aktion teilnehmen, die vom Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) verantwortet wird.
Verheugen: Türkische Strafrechtsreform ist „Jahrhundertwerk“
(Institut für Islamfragen, 24.09.2004, mm) Wie Yahoo! Nachrichten heute unter Berufung auf die Nachrichtenagentur dpa mitteilt, bezeichnet EU-Erweiterungskommissar Günter Verheugen die türkische Strafrechtsreform als ein „Jahrhundertwerk“. Dem Bericht zufolge „verteidigte er seine beabsichtigte Empfehlung zur Aufnahme von Beitrittsverhandlungen mit Ankara.
Versteckt sich Bin Laden in Pakistan?
(Institut für Islamfragen, 29.09..2004, dh) Der Führer der alliierten Streitkräfte in Afghanistan, der amerikanische General David Barno, versicherte, Scheich Osama Bin Laden und die höchsten Führer von al-Qa’ida – wie Aiman al-Thauwahiri – seien noch am Leben und versteckten sich in Pakistan. Sie unterstützen die Unruhen in Afghanistan, um die auf den 29. Oktober festgesetzte Wahl zu behindern.
al-Qaida-Abgesandter spricht algerischen Islamisten Bewunderung aus
(Institut für Islamfragen, 29.09.2004, dh) Die algerische islamistische Bewegung „Die fundamentalistische Gruppe für Propagierung und Kampf“ hat eine Videokassette auf ihrer Internetseite angeboten. Die Kassette handelt von Abu Muhammad al-Yamani, dem Abgesandten von al-Qa’ida in Algerien und den Ländern der afrikanischen Küste.
Russische Streitkräfte töten tschetschenische Kämpfer
(Institut für Islamfragen, 29.09.2004, dh) Sprecher der russischen Streitkräfte teilten mit, dass fünf ausländische Kämpfer letzten Samstag nachts nach heftigen Kämpfen in Tschetschenien/Russland getötet worden seien, einer von ihnen sei ein Türke. Man sei diesen Kämpfern durch die Aussagen des verhafteten Algeriers Kamal Burakhli auf die Spur gekommen.
Soll Musik in Saudi-Arabien verboten werden?
(Institut für Islamfragen, 29.09..2004, dh) Am 29.09.2004 endete die letzte Sitzung des „Treffens der saudischen Intellektuellen“ mit einem Streit, der fast als Handgreiflichkeit beurteilt werden könnte. Dies geschah während der Debatte über „Musik und Folklore in Saudi-Arabien“.
Frauen um wirtschaftliches Überleben besorgt
(Institut für Islamfragen, 29.09.2004, mk) Eine Umfrage der Republikanische Volkspartei zeigt, dass türkische Frauen keine Zweitfrau akzeptieren, die Türkei Mitglied in der EU sein und der türkische Staat mehr Achtung vor den Menschenrechten zeigen sollte
Türkei: 640.000 Mädchen gehen nicht zur Schule
(Institut für Islamfragen, 29.09.2004, mk) Mit 640.000 Mädchen, die nicht in die Schule geschickt werden, liegt die Türkei, was der Prozentsatz der weiblichen Schüler angeht, noch hinter dem Iran und Syrien. UNICEF hat in Zusammenarbeit mit dem türkischen Schulministerium durch zehntausende Hausbesuche mit Freiwilligen in bisher 33 Bezirken festgestellt, dass 53.000 Mädchen ihren Schulbesuch frühzeitig abgebrochen haben und 110.000 Mädchen erst gar nicht in der Schule registriert sind.
Rolle des Christentums in einem künftigen Palästinenserstaat bleibt unklar
(Institut für Islamfragen, 29.09.2004, mm) Wie die evangelische Nachrichtenagentur idea gestern schrieb, bleibt „die Rolle des Christentums in einem künftigen Palästinenserstaat (…) unklar“. Dem Bericht zufolge gebe Jassir Arafat „nur ausweichende Antworten auf die Frage, inwieweit die Verfassung Religionsfreiheit und Gestaltungsmöglichkeiten für Kirchen vorsehe“.
Italienerinnen: Gute Behandlung und Islamunterricht
(Institut für Islamfragen, 29.09.2004, mm) Wie Yahoo! Nachrichten heute unter Berufung auf AP berichtet, habe einer der beiden im Irak von islamischen Extremisten entführten Italienerinnen, Simona Toretta, nach ihrer Freilassung erzählt, „sie seien von ihren Entführern gut behandelt“ worden.
Irakische Christen leiden verstärkt unter terroristischen Angriffen
(Institut für Islamfragen, 29.09.2004, mm) Wie kath.net heute unter Berufung auf die Menschenrechtsorganisation KIN berichtet, sind Christen „verstärkt Ziele terroristischer Angriffe im Irak. Die blutige Verfolgung der Chaldäer nimmt an Schärfe zu“. Dem Bericht zufolge wurden in der Nacht von Sonntag auf Montag neun junge chaldäische Christen in Baghdad ermordet, als sie von ihrer Arbeit in einem Freizeitclub nach Hause fuhren.
Katholischer Bischof erwartet von Muslimen aktive Integration
(Institut für Islamfragen, 28.09.2004, mm) Wie kath.net gestern berichtete, fordert der katholische Essener Weihbischof Franz Vorrath von Muslimen „mehr aktive Integration“; denn „es gebe wenige Aktivitäten von Seiten der Muslime, die ein wirkliches Gemeinschaftsgefühl mit der Mehrheitsbevölkerung entstehen ließen“.
