Kategorie: News-Archiv
Ägyptischer Schriftsteller verunglimpft Gefährten Muhammads
(Institut für Islamfragen, 01.11.2004, dh) Der arabische Fehrnsehkanal „Orbit“ interviewte den ägyptischen Schriftsteller Anwar ‚Akasha wegen der heftigen Debatten über seine letzten Äußerungen bezüglich des muslimischen Heerführers und Gefährten Muhammads ‚Amr Ibn al-‚As. ‚Akasha wurde von dem ägyptischen Rechtsanwalt Nabih al-Wahsh heftig kritisiert; der sich entschlossen zeigte, gegen ‚Akasha eine Anzeige wegen seiner Verimglimpfung des Charakters von ‚Amr Ibn al-‚As zu stellen.
167 mutmaßliche Terroristen im Irak verhaftet
(Institut für Islamfragen, 01.11.2004, dh) Der irakische Premierminister ‚Iyad ‚Allawi sagte am 30.10.2004, dass es den irakischen Streitkräftenim Laufe der letzten wenigen Wochen gelungen sei, 167 ausländische mutmaßliche Terroristen zu verhaften. Die meisten von ihnen seien Araber aus Ländern wie Sudan, Saudi-Arabien, Syrien, Ägypten, Jordanien, Jemen, Tunesien, Palästina, Libyen, Libanon und Marokko.
Schiiten noch immer von der Fälschung des Korans überzeugt
(Institut für Islamfragen, 30.10.2004, dh) In einem Internetartikel beschreibt ein anonymer sunnitischer Autor den Glauben einer gewissen „irregeführten Gruppe, die von sich behauptet, sie sei islamisch“ in Bezug auf ihre Ansichten zur Fälschung des Korans. Der Verfasser spricht von etwa 200 Koranversen, die von Schiiten als gefälscht betrachtet werden.
Sollen Juden und Christen von der Arabischen Halbinsel vertrieben werden?
(Institut für Islamfragen, 28.10.2004, dh) In einem Internetartikel von Abdul-Muhssen al-‚Abikan über Muhammads Vertreibung der „Gottlosen“ (Juden und Christen) von der Arabischen Halbinsel heißt es u.a.:
1/3 der US-Muslime betrachten den Krieg der USA als Krieg gegen den Islam
(Institut für Islamfragen, 28.10.2004, mk) Eine telefonische Umfrage der Georgetown Universität bei 1.846 Muslimen im August 2004 ergab, dass 1/3 aller Muslime glauben, die USA führe nicht Krieg gegen den Terrorismus, sondern gegen den Islam.
Amerikanische Armenier wählen Kerry
(Institut für Islamfragen, 25.10.2004, mk) Die Hürriyet findet es berichtenswert, dass kurz vor den amerikanischen Präsidentschaftswahlen die 1,5 Millionen amerikanischen Armenier für Senator John Kerry die Werbetrommel rühren. So wird auf der Internetseite www.armenianskorkerry.com erwähnt, dass Busch den Armeniern gegenüber sein Wort gebrochen und Kerry es als Lebensaufgabe sehen würde, für die Armenier einzutreten.
Türkei bekommt neue Währungseinheit
(Institut für Islamfragen, 25.10.2004, mk) Ab 1. Januar 2005 wird die Türkei neue Geldscheine und Geldstücke verwenden: die Neue Türkische Lira (Yeni Türk Lirasi). Sie wird im Gegensatz zur bisherigen Währung sechs Nullen weniger aufweisen. Damit wird eine türkische Rundbrezel nicht mehr 300.000 Lira kosten, sondern nur noch 0,3 Lira.
Minderheitenbericht sorgt für Auseinandersetzung in der Türkei
(Institut für Islamfragen, 25.10.2004, mk) Das Mitglied des Ausschusses des Ministeriums für Menschenrechte in der Türkei, Fethi Bolayir, wirft dem Minderheitenbericht Verdrehungen vor. Der Bericht soll durch den Vorsitzenden der Menschenrechtskommission Ibrahim Kaboglu, mehrfach verändert worden sein, ohne die Mitglieder des Ausschusses zu informieren.
Türkei sollte nicht automatisch EU-Mitglied werden
(Institut für Islamfragen, 25.10.2004, mk) Der vom holländischen Christdemokraten, Camiel Eurlings, vorbereitete Entwurf einer Empfehlung für das Europaparlament zum EU-Beitritt der Türkei schlägt vor, dass ein solcher von einigen Veränderung abhängig gemacht werden sollte.
Italien gespalten zum EU-Beitritt der Türkei
(Institut für Islamfragen, 25.10.2004, mk) Während der italienische Präsident Silvio Berlusconi fortwährend den Beitritt der Türkei zur EU befürwortet, ist die Koalitionspartei KBP dagegen. Nachdem über die Auslieferung und der Inhaftierung des Kurdenführers Abdullah Öcalan zwischen der Türkei und Italien ein tiefer Graben entstand, versuchte Berlusconi bei der Türkei für Italien und italienische Produkte zu werben.
Versteck Osama Bin Ladens gefunden?
(Institut für Islamfragen, 24.10.2004, dh) John Leman, ein Mitglied des Ermittlungsausschusses des 11. September 2001, gab bekannt, dass die amerikanischen Streitkräfte das Versteck Osama Bin Ladens mit großer Genauigkeit ausmachen konnten. Die USA habe jedoch bisher aus Sorge vor einem neuen „Vietnamkrieg“ keinen Angriff auf ihn unternommen.
Vertreter al-Sistanis bemühen sich, Iraker zur Wahlteilnahme zu bewegen
(Institut für Islamfragen, 24.10.2004, dh) Vertreter der höchsten schiitischen Aurorität im Irak, Ayatullah al-Uthma Ali al-Sistani, setzten ihre Bemühungen fort, die Iraker dazu zu bewegen, an der nächsten Wahl Ende Januar 2005 aktiv teilzunehmen. Einer von ihnen sagte wörtlich:
Französische Polizei erkennt Anzeichen für weltweite Vernetzung von Extremisten
(Institut für Islamfragen, 24.10.2004, dh) Ein Sprecher der französischen Polizei teilte mit, die Tötung des Franzosen Ridwan al-Hakin im Zuge der Zusammenstöße im Irak, der tunesischer Abstammung war, beweise, dass Islamisten in Europa Kämpfer in den Irak schickten.
Massaker in Algerien verübt
(Institut für Islamfragen, 24.10.2004, dh) Eine extremistisch-islamistische Gruppe hat am 23.10.2004 in al-Media/Algerien ein Massaker an Zivilisten verübt. 16 Personen wurden auf verschiedene Art und Weise getötet: sie wurden erschossen, verbrannt und erstochen. Unter den Opfern waren auch Frauen und Kinder. Dies ist das erste Massaker im diesjhärigen Ramadan.
Iran: Präsident Khatami unterstreicht Wunsch nach Uran-Anreicherung
(Institut für Islamfragen, 22.10.2004, dh) Der iranische Verteidigungsminister, Ali Shamkhani, teilte gestern, am 21.10.2004, der Presse mit, sein Land habe vor kurzem eine verbesserte Rakete der Kategorie „Shihab 3“ getestet. Die verbesserte Rakete könne Ziele bis in 2.000 km Entfernung erreichen. Das versetzt diese neue iranische Waffe in die Lage, Ziele in Israel und Südeuropa zu erreichen.
Islamische Heiligtümer müssen „zurückerobert“ werden
(Institut für Islamfragen, 21.10.2004, dh) Im Verlauf einer Frühstücksfeier (einer Abendmahlzeit, die im Fastenmonat Ramadan als verspätetes Frühstück gilt, IfI), prangerte der Vorsitzende der ägyptischen „Partei der Muslimbruderschaft“ die Korruption im Verwaltungs- und Regierungsbereich in Ägpyten an.
Führer der gestürzten irakischen Regierung beraten in Nachbarland zum Irak
(Institut für Islamfragen, 21.10.2004, dh) Der irakische Außenminister Hoschiar Sibari erklärte gestern, am 21.10.2004, dass die Führer des gestürzten irakischen Regimes kürzlich in einem Nachbarland zusammengetroffen seien. Hoschiar wollte dieses Land nicht namentlich nennen.
Geschlechtertrennung in Bahrain soll verstärkt werden
(Institut für Islamfragen, 21.10.2004, dh) Der konservative bahrainische Abgeordnete Jassem al-Sa’idi hat dem bahrainischen Parlament vorgeschlagen, dass Männer in allen gesellschaftlichen Bereichen von Frauen getrennt werden sollen.
Gerichtsverhandlung gegen bahrainischen Menschenrechtler eröffnet
(Institut für Islamfragen, 21.10.2004, dh) Am 21.10.2004 hat die Gerichtsverhandlung gegen Abdu-l-Hadi al-Khauaja im Amtsgericht von Bahrain begonnen. Al-Khauaja ist der Vorsitzende der Menschenrechtsorganisation Bahrains. Seine Kritik an der Menschenrechtssituation in Bahrain wurde von der bahrainischen Regierung als Unruhestiftung beurteilt. Deshalb wurde er von der bahrainischen Staatsanwaltschaft angeklagt.
Gerichtsverhandlung gegen bahrainischen Menschenrechtler eröffnet
(Institut für Islamfragen, 22.10.2004, dh) Der saudische Thronfolger, Prinz Abdullah Bin Abdul-Aziz, erklärte am 21.10.2004 anläßlich einer Zusammenkunft mit den Führern der saudischen Nationalen Brigaden:
