Kategorie: News-Archiv

Sprecher des iranischen Verteidigungsministeriums bestätigt prinzipielle Fähigkeit zum Atombombenbau

(Institut für Islamfragen, 25.11.2004, dh) Ein hochrangiger Sprecher des iranischen Verteidigungsministeriums äußerte das Vorhaben seines Landes, die zweite, dritte und vierte Stufe des „Erdbeben-Projekts“ zu vollenden, womit der Bau einer Raketenserie des Typs „Maker“ und „Shihab3“ gemeint ist. Die Träger dieser Raketen können auch mit chemischen und biologischen Kampfstoffen ausgestattet werden. Eine Rakete wurde kürzlich für Testzwecke abgeschossen und hat ihr Ziel auf 1.999 m Entfernung erfolgreich getroffen.

Dokumente der Bath-Parteianhänger im Irak gefunden

(Institut für Islamfragen, 20.11.2004, dh) Der irakische Armee hat vor kurzem ein wichtiges Dokument aufgefunden, das von der irakischen „Armee Muhammads“ (arab. Jaish Muhammad) verfasst wurde. Mit dieser „Armee“ ist die militärische Fraktion der irakischen Ba’th-Partei gemeint. Das Dokument enhält Anweisungen, wie irakische Gruppen Widerstand gegen die alliierten Streitkräfte leisten können:

Sunniten wenden sich gegen schiitische Koranexegese

(Institut für Islamfragen, 20.11.2004, dh) Auf einer sunnitischen anti-schiitischen Internetseite befindet sich ein Artikel von Abu ‚Uthman mit dem Titel: „Über die Behauptung des zweitwichtigsten schiitischen Exegeten des Koran (Ali Bin Ibrahim al-Qummi), dass der Koran gefälscht worden sei.“

Sunnitische Muslime warnen vor einem muslimischem Geistlichen einer anderen Glaubensrichtung

(Institut für Islamfragen, 20.11.2004, dh) Eine neue sunnitische Internetseite spricht abschätzig über einen muslimischen Geistlichen, der ein Propagandist [eine Art „Missionar“] für den Islam und ein Sufi [ein Anhänger der Mystik] ist. Sein Name ist al-Ja’fari ‚Ali.

Sudan: Sofortiges Ende des Bürgerkriegs gefordert

(Institut für Islamfragen, 16.11.2004, dh) Die „Human Rights Organisation“ rief gestern, am 15.11.2004, die UNO auf, mit Hilfe von Embargos vermehrt auf die sudanesische Regierung einzuwirken, um die ethnische Säuberung im Süden des Landes zu beenden.

Yeziden verlassen ihre Religion

(Institut für Islamfragen, 16.011.2004, mk) In Celle trafen sich vorgestern Vereinsleiter der Yeziden aus Deutschland, die Verantwortlichen der Yeziden aus der ehemaligen Sowjetunion und aus dem südlichen Siedlungsgebiet der Kurden. Letztere berichteten von 7.000 Yeziden, die in Armenien und Georgien als Flüchtlinge Christen geworden waren und 40–50.000 Yeziden, die in diesen Ländern Zeugen Jehovas wurden.

Muslime trauern mit Juden zusammen in Istanbul

(Institut für Islamfragen, 16.11.2004, mk) Türkische Juden und türkische Muslime trafen sich zum Jahrestag der Abschläge auf Istanbuler Synagogen

Gefälschte Markenprodukte aus der Türkei

(Institut für Islamfragen, 16.11.2004, mk) Die Türkei steht weltweit an siebter Stelle der Länder mit der höchsten Piraterie von Markenprodukten. Eine europäische Kommission beziffert den Umsatz durch gefälschte Markenprodukte auf 200 Milliarden Euro und bemüht sich um einen Aktionsplan gegen solche Praktiken.

Spanien: Erstes Mitglied der Terrorgruppe von Madrid vor Gericht gestellt

(Institut für Islamfragen, 15.11.2004, dh) Terroristen sprengen sich angesichts ihrer drohenden Verhaftung selbst in die Luft

Als Mann verkleidete Predigerin in bahrainischer Moschee festgenommen

(Institut für Islamfragen, 15.11.2004, dh) Am Freitag, den 12.11.2004, wollte Scheich ‚Adnan al-Qattan, der Prediger der al-Fatih Moschee in Bahrain, wie gewohnt seine Freitagspredigt halten. Er wurde jedoch von einer Person unterbrochen, die versuchte, die Predigt selbst zu halten. Die unbekannte Person trug Bart und Brille und das typische Gewand der muslimischen Geistlichen.

Moschee für muslimische Gefangene

(Institut für Islamfragen, 09.11.2004, dh) Britisches Gefängnis erhält Moschee für inhaftierte Muslime, nachdem sie vorher in einer Kirche beteten, in denen sie die Kreuze mit Stoffen zugedeckt hatten

Suha Arafats Äußerungen rufen Unruhen unter Palästinensern hervor

(Institut für Islamfragen, 09.11.2004, dh) Die letzten Äußerungen Suha al-Tawils, der Ehefrau von Yassir Arafat, haben Unruhen unter Palästinensern hervorgerufen. Suha sprach u. a. von „einer Gruppe von Erben, die Yassir Arafat lebendig begraben will“. Als Protest gegen diese Aussagen wurde eine Demonstration organisiert. Die Demonstrantinnen trugen Plakate mit Parolen wie:

Roth: Kurdenfrage muss im Sinne der EU gelöst werden

(Institut für Islamfragen, 09.11.2004, mk) Grünen-Chefin, Claudia Roth, äußerte letzte Woche in Diyarbakir, Dedeman Hotel die Ansicht, dass es für einen EU-Beitritt der Türkei sehr wichtig wäre, das kurdische Problem zu lösen und die Identität der Kurden anzuerkennen. Eine Ablehnung der Erörterungen dieser Probleme könnte sehr negative Folgen haben. Die Türkei sollte auf friedliche und gerechte Weise in diesen Dialog treten und von jeglicher Gewalt Abstand nehmen, so Roth.

Zyprioten gegen Anerkennung Nordzyperns

(Institut für Islamfragen, 09.11.2004, mk) Zypriotische Griechen würden von einem griechischen Veto gegen die Anerkennung des türkischen Nordens durch die EU Gebrauch machen

Türkische Volkspartei gegen Gründung eines privaten islamischen Wirtschaftssektors

(Institut für Islamfragen, 09.11.2004, mk) Volkspartei kritisiert Regierungspräsident Erdogans AK-Partei bezüglich deren Versuche eine islamische Wirtschaft aufzubauen

Untergruppierung von al-Qaida droht den USA

(Institut für Islamfragen, 06.11.2004, dh) Die Gruppe um Abu Hafs al-Masri der Fraktion Europa (eine Untergruppe von al-Qa’ida) hat gestern, am 05.11.2004, auf ihrer Internetseite Racheaktionen gegen die USA angekündigt. Die Gruppe plane, die USA wegen der Wahl von George Bush zu bestrafen. Einige Zitaten aus dem veröffentlichen Text lauten:

Glückwünsche zur Wiederwahl George Bushs aus dem Mittleren Osten

(Institut für Islamfragen, 05.11.2004, dh) Der saudische König Fahd Bin Abdul-Aziz und einige seiner ranghöchsten Führer haben dem erneut gewählten amerikanischen Präsidenten George Bush ihre Glückwünsche übermittelt. Sie wünschen eine weitere enge Zusammenarbeit zwischen Amerika und Saudi-Arabien.

Mubarak in Deutschland

(Institut für Islamfragen, 02.11.2004, dh) Heute, am 02.11.2004, wird der ägyptische Präsident Hussni Mubarak nach Deutschland reisen und gemeinsam mit Bundeskanzler Gerhard Schröder die Ausstellung „Tut Ench Amun“ in Bonn eröffnen. Abends wird Schröder seinen ägyptischen Gast zum „Ramadanfrühstück“ einladen (einer Abendsmahlzeit, die für Muslime im gegenwärtigen Fastenmonat Ramadan als Frühstück gilt).

Ägyptischer Innenminister: Attentäter von Taba sind identifiziert

(Institut für Islamfragen, 02.11.2004, dh) Der ägyptische Inneninister, Habib al-‚Adili, erklärte gestern, am 01.11.2004, die Attentäter der Explosionen von Taba/Ägypten seien identifiziert worden. Die Attentäter hatten keine Kontakte zu ausländischen oder einheimischen Zellen von „Schläfern“ oder zu al-Qa’ida.

Ministerin in den Vereinigten Arabischen Emiraten ernannt

(Institut für Islamfragen, 02.11.2004, dh) Zum ersten Mal in der Geschichte der Vereinigten Arabischen Emirate übernimmt eine Frau eine führende Position in der Regierung. Gestern, am 01.11.2004, wurde die Wahl einer neuen Regierung in Abu Dhabi unter der Leitung von Scheich Maktum Bin Raschid al-Maktum – dem Viezepräsidenten und derzeitigen Machthaber von Dubai – durchgeführt.