Ägyptischer Schriftsteller verunglimpft Gefährten Muhammads

Institut für Islamfragen

Rechtsanwalt will Schriftsteller verklagen und somit erreichen, daß sich dieser von seiner Frau trennen muß

(Institut für Islamfragen, 01.11.2004, dh) Der arabische Fehrnsehkanal „Orbit“ interviewte den ägyptischen Schriftsteller Anwar ‘Akasha wegen der heftigen Debatten über seine letzten Äußerungen bezüglich des muslimischen Heerführers und Gefährten Muhammads ‘Amr Ibn al-‘As. ‘Akasha wurde von dem ägyptischen Rechtsanwalt Nabih al-Wahsh heftig kritisiert; der sich entschlossen zeigte, gegen ‘Akasha eine Anzeige wegen seiner Verimglimpfung des Charakters von ‘Amr Ibn al-‘As zu stellen. Rechtsanwalt al-Wahsh möchte durch seine Anklage ‘Akashas erzwingen, dass dieser sich von seiner Ehefrau trennen muss, weil er dann nicht mehr als Muslim gilt (auf diese Weise würde wie bei Nasr Abu Hamid Zaid eine Zwangsscheidung eingeleitet, weil sich Akasha aus dieser Sicht wegen seiner Verunglimpfung eines der Gefährten Muhammads als Apostat erwiesen hätte, IfI).

Nabih al-Wahsh ist derselbe Rechtsanwalt, der die berühmte ägyptische Ärztin und Schriftstellerin „Nawal al-Sadawi“ angeklagt und verlangt hat, dass sie von ihrem Ehemann zwangsgeschieden wird (Al-Wahsh betrachtet al-Sadawi ebenfalls als abtrünnig weil sie die muslimische Pilgerfaht nach Mekka als eine heidnische Zeremonie beschrieb, IfI).

Quelle: www.alarabonline.org/index.asp? fname=\2004\10\10-20\720.htm&dismode=x&ts=20/10/2004%2001:42:50%20