Kategorie: News-Archiv

Indonesien will ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat

(Institut für Islamfragen, 28.09.2004, mm) Wie Yahoo! Nachrichten gestern unter Berufung auf die AFP berichtete, fordert Indonesien – das bevölkerungsreichste islamische Land der Welt – für sich „einen Sitz als ständiges Mitglied in einem erweiterten UN-Sicherheitsrat“. Dem Bericht zufolge sagte der indonesische Außenminister Hassan Wiraduja zu dieser Forderung, „der moderate Islam muss eine Stimme im Rat haben. Indonesien wäre diese Stimme“.

Traumziele für Touristen – Folter und Unterdrückung für Einheimische

(Institut für Islamfragen, 28.09.2004, mm) Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) rief gestern in einer Pressemitteilung anläßlich des 25. Welttourismustages zu einem „verantwortungsbewussten Tourismus“ auf. Der Menschenrechtsorganisation zufolge sollten sich Touristen vor einer Reise in Länder, in denen die Menschenrechte verletzt oder gar mit Füßen getreten werden, darüber Gedanken machen, ob sie einen ganz persönlichen Dienst für die Menschenrechte leisten können.

Missio: Verwunderung über mögliche Aufnahme von Beitrittsverhandlungen der EU mit der Türkei

(Institut für Islamfragen, 28.09.2004, mm) Wie Radio Vatikan am 25. d.M. in seinem Newsletter berichtete, hat das katholische Missionswerk Missio „auf die mögliche Aufnahme von Beitrittsverhandlungen der EU mit der Türkei mit Verwunderung reagiert“.

Katholische Bischöfe werfen der Türkei mangelnde Religionsfreiheit vor

(Institut für Islamfragen, 28.09.2004, mm) Wie Radio Vatikan am 24. d.M. in seinem Newsletter unter dem Titel „Türkei: Religionsfreiheit, quo vadis?“ berichtete, werfen die katholischen deutschen Bischöfe der Türkei „mangelnde Religionsfreiheit“ vor.

Ägypten: 4.000 Moscheen mit einer Stimme

(Institut für Islamfragen, 28.09.2004, mm) Wie Radio Vatikan am 26. d.M. in seinem Newsletter unter Berufung auf die BBC mitteilte, sollen die rund 4.000 Moscheen in Kairo künftig per Radio zum fünfmal am Tag stattfindenden Gebet rufen.

Deutschlandradio: Islamismus und Antisemitismus in Deutschland

(Institut für Islamfragen, 28.09.2004, mm) In einem Bericht vom 24.09.2004 unter dem Titel „Judenhass im Namen Allahs?“ hat sich das „Deutschlandradio“ zu dem Phänomen Islamismus und Antisemitismus in Deutschland geäußert. In dem Bericht von Dorothea Jung geht es beispielsweise um die türkischsprachige Internetseite cihadnet.com, auf der Firmen wie Coca-Cola, Marlboro, Macdonalds, Mobil Oil, Milka als „Schweine, die man nicht mästen soll“ bezeichnet werden.

CDU kritisiert Verheugens Äußerung zu Folter in der Türkei

(Institut für Islamfragen, 28.09.2004, mm) Wie Yahoo! Nachrichten am 24. d.M. unter Berufung auf AFP berichtete, hat die Einschätzung von EU-Erweiterungskommissar Günter Verheugen, aufgrund von Schlußfolgerungen von Kommissionsexperten vor sei es nicht gerechtfertigt, „die Türkei der ‚systematischen Folter‘ zu bezichtigen“, für „scharfe Kritik aus den Reihen der CDU gesorgt“.

Jemen sollte „in Glaubenskrieg gestürzt“ werden

(Institut für Islamfragen, 28.09.2004, dh) Der jemenitische Präsident Ali Abdul-Lah al-Saleh erklärte am 26.09.2004, die Unruhen, die Hussein Badru ad-Din al-Huthi entfacht habe, seien nichts anderes als ein Glaubenskrieg. Das eigentliche Motiv der Unruhestifter sei nicht der Kampf gegen Israel, sondern die Verbreitung eines Glaubenskrieges im ganzen Jemen.

Führer der Hamas-Bewegung in Syrien getötet

(Institut für Islamfragen, 28.09..2004, dh) Am 27.09.2004 wurde ‚Is’ud-Din Subhi al-Scheikh Khalil durch eine Bombe in Damaskus/Syrien getötet, die unter seinem Autositz versteckt war.

Terroristische Gruppe im Libanon enttarnt

Zwölf Personen aufgrund ihrer Beteiligung an der Planung terroristischer Attentate und des Besitzes von großen Mengen Sprengstoff und verschiedener Schußwaffen verhaftet (Institut für Islamfragen, 24.09.2004, dh) Eine terroristische Gruppe wurde kürzlich in Beirut entdeckt und ihre Mitglieder verhaftet. 12 Personen wurden aufgrund ihrer Beteiligung an der Planung terroristischer Attentate und dem Besitz von großen Mengen Sprengstoff und verschiedenen Schußwaffen…

Antischiitische Seite im Internet eröffnet

(Institut für Islamfragen, 24.09.2004, dh) Vor wenigen Tagen wurde eine anti-schiitische Seite im Internet eröffnet, die heftige Kritik an der schiitischen Glaubensrichtung äußert. Der Haupttitel der Seite lautet:

Rheinischer Merkur: Brennpunkt „Islamismus in Deutschland“

(Institut für Islamfragen, 2004, mm) In Ausgabe 38 vom 16. d.M. berichtet die Wochenzeitung „Rheinischer Merkur“ über den Islamismus in Deutschland. Es wird gefragt, was die Imame in den Moscheen predigen und festgestellt, daß die deutschen Behörden kaum Einblick in das Innenleben der Gemeinden haben. So bestünde eine „Gefahr aus dem Gotteshaus“, wie Autor Johannes Mehlitz schreibt.

Evangelische Allianz unterstützt Merkel in Türkei-Frage

(Institut für Islamfragen, 24.09.2004, mm) Wie die evangelische Nachrichtenagentur idea gestern berichtete, unterstützt die Deutsche Evangelische Allianz die CDU-Vorsitzende Angela Merkel „in der Ablehnung eines EU-Beitritts der Türkei“.

Mehr als ein Stück Stoff?

(Institut für Islamfragen, 24.09.2004, mm) In einem heute veröffentlichten Artikel analysiert die Deutsche Welle den Konflikt um das islamische Kopftuch. Autor Mahmoud Tawfik schreibt dazu, „der gesellschaftliche Konflikt um die muslimische Kopfbedeckung von Lehrerinnen im Schuldienst zieht weite Kreise. Doch beim Kopftuchstreit geht es um mehr als nur um ein Stück Stoff“.

Afghanische Christen ermordet

(Institut für Islamfragen, 23.09.2004, mm) Wie die „Hilfsaktion Märytererkirche“ (HMK) am 17. d.M. unter Berufung auf die Menschenrechtsorganisation „Offene Grenzen“ berichtet, wurden seit Ende Juni fünf zum Christentum übergetretene Muslime ermordet.

Kinderraub vor Gericht

(Institut für Islamfragen, 23.09.2004, mm) Wie die „Hilfsaktion Märytererkirche“ (HMK) am 16. d.M. berichtete, entführte Abdul Ghaffar am 13. September seine beiden Kinder während eines Gerichtstermins. Die Kinder Joshua und Marrium leben bereits seit drei Jahren mit ihrer Mutter Maria in einem Frauenschutzhaus in Lahore.

Saudi-Arabien: Weiterhin kein Wahlrecht für Frauen

(Institut für Islamfragen, 23.09.2004, mm) Wie die Frankfurter Rundschau am 21. d.M. berichtete, bleibt das Wahlrecht in Saudi-Arabien weiterhin ein Männerprivileg. „Schwarze bewegliche Objekte“, wie dem Artikel zufolge die saudischen Frauen von liberal denkenden Männern spöttisch genannt werden, haben nach wie vor kein Wahlrecht.

Indischer Katholik in Saudi-Arabien inhaftiert

(Institut für Islamfragen, 23.09.2004, mm) Wie der österreichische katholische Nachrichtendienst kath.net am 18. d.M. berichtete, wurde der indische Katholik Brian Savio O’Connor wegen des Besitzes von Bibeln in Saudi-Arabien verhaftet. Er wurde am 15. September vor ein Gericht gestellt. Der Prozeß soll insgesamt 90 Minuten gedauert haben.

Mindestens 80 christliche Gemeindeleiter im Iran festgenommen

(Institut für Islamfragen, 23.09.2004, mm) Wie die „Hilfsaktion Märtyrerkirche“ (HMK) am 14. d.M. unter Berufung auf die evangelische Nachrichtenagentur idea berichtete, wurden im Iran „mindestens 80 evangelikale Gemeindeleiter festgenommen“.

Yussuf Islam an Einreise in die USA gehindert

(Institut für Islamfragen, 23.09.2004, mm) Wie verschiedene Medien berichten, wurde Yussuf Islam, dem in den 70er Jahren zum Islam bekehrten früheren Musiker Cat Stevens, die Einreise in die USA verwehrt. Wie die US-Flugsicherheitsbehörde mitteilte, mußte das Flugzeug auf dem Weg von London nach Washington in Maine zwischenlanden; Cat Stevens – der unter seinem angenommenen Namen Yusuf Islam auf der Liste von Terrorverdächtigen steht – sei intensiv befragt worden. Anschließend habe die Maschine der Fluglinie United Airlines den Flug nach Washington ohne Cat Stevens fortgesetzt.