Türkische Organisationen bemühen sich um Imageaufbesserung des Dönerkebabs in Deutschland

Institut für Islamfragen

Der aktuelle Fleischskandal belastet viele kleine türkische Privatunternehmen

(Institut für Islamfragen, dh, 16.01.2007) Die saudische Zeitung asharqalawsat.com veröffentlichte am 6.01.2007 einen Bericht über die Bemühungen türkischer Geschäftsleute und Organisationen, das Image des Dönerkebabs wieder herzustellen. Dies sei eine Reaktion auf die letzten Gammelfleischskandale in Deutschland, von denen viele Dönerkebabläden betroffen seien.

Aus 22 Dönerkebabläden in Berlin wurden Fleischproben entnommen. Davon sei im Labor bei 17 Proben Gammelfleisch festgestellt worden.

Obwohl der Fleischskandal nicht nur Dönerhändler in Deutschland getroffen habe, da es auch um vergammeltes Schweinefleisch ging, seien die Dönerhändler stark davon betroffen. Einer der Gründe sei der Selbstmord eines der Hauptfleischlieferanten für Dönerkebabläden nach Aufdeckung dieses Gammelfleischskandals. Dies soll die Vermutung verstärkt haben, dass die türkische “Fleischmafia” Drahtzieher im Hintergrund sei.

20% der türkischstämmigen Bevölkerung in Deutschland soll ihren Lebensunterhalt durch verschiedene Industriezweige des Dönerkebabs verdienen. Die Menge der verkauften Dönerkebabs in Deutschland läge höher als die der Fastfoodprodukte der Konkurrenz wie McDonald, Burger King und ähnlicher Essensketten.

Quelle: www.asharqalawsat.com/details.asp?section=54&article=400354&issue=10266