Kategorie: News
Suha Arafats Äußerungen rufen Unruhen unter Palästinensern hervor
(Institut für Islamfragen, 09.11.2004, dh) Die letzten Äußerungen Suha al-Tawils, der Ehefrau von Yassir Arafat, haben Unruhen unter Palästinensern hervorgerufen. Suha sprach u. a. von „einer Gruppe von Erben, die Yassir Arafat lebendig begraben will“. Als Protest gegen diese Aussagen wurde eine Demonstration organisiert. Die Demonstrantinnen trugen Plakate mit Parolen wie:
Roth: Kurdenfrage muss im Sinne der EU gelöst werden
(Institut für Islamfragen, 09.11.2004, mk) Grünen-Chefin, Claudia Roth, äußerte letzte Woche in Diyarbakir, Dedeman Hotel die Ansicht, dass es für einen EU-Beitritt der Türkei sehr wichtig wäre, das kurdische Problem zu lösen und die Identität der Kurden anzuerkennen. Eine Ablehnung der Erörterungen dieser Probleme könnte sehr negative Folgen haben. Die Türkei sollte auf friedliche und gerechte Weise in diesen Dialog treten und von jeglicher Gewalt Abstand nehmen, so Roth.
Zyprioten gegen Anerkennung Nordzyperns
(Institut für Islamfragen, 09.11.2004, mk) Zypriotische Griechen würden von einem griechischen Veto gegen die Anerkennung des türkischen Nordens durch die EU Gebrauch machen
Türkische Volkspartei gegen Gründung eines privaten islamischen Wirtschaftssektors
(Institut für Islamfragen, 09.11.2004, mk) Volkspartei kritisiert Regierungspräsident Erdogans AK-Partei bezüglich deren Versuche eine islamische Wirtschaft aufzubauen
Untergruppierung von al-Qaida droht den USA
(Institut für Islamfragen, 06.11.2004, dh) Die Gruppe um Abu Hafs al-Masri der Fraktion Europa (eine Untergruppe von al-Qa’ida) hat gestern, am 05.11.2004, auf ihrer Internetseite Racheaktionen gegen die USA angekündigt. Die Gruppe plane, die USA wegen der Wahl von George Bush zu bestrafen. Einige Zitaten aus dem veröffentlichen Text lauten:
Glückwünsche zur Wiederwahl George Bushs aus dem Mittleren Osten
(Institut für Islamfragen, 05.11.2004, dh) Der saudische König Fahd Bin Abdul-Aziz und einige seiner ranghöchsten Führer haben dem erneut gewählten amerikanischen Präsidenten George Bush ihre Glückwünsche übermittelt. Sie wünschen eine weitere enge Zusammenarbeit zwischen Amerika und Saudi-Arabien.
Mubarak in Deutschland
(Institut für Islamfragen, 02.11.2004, dh) Heute, am 02.11.2004, wird der ägyptische Präsident Hussni Mubarak nach Deutschland reisen und gemeinsam mit Bundeskanzler Gerhard Schröder die Ausstellung „Tut Ench Amun“ in Bonn eröffnen. Abends wird Schröder seinen ägyptischen Gast zum „Ramadanfrühstück“ einladen (einer Abendsmahlzeit, die für Muslime im gegenwärtigen Fastenmonat Ramadan als Frühstück gilt).
Ägyptischer Innenminister: Attentäter von Taba sind identifiziert
(Institut für Islamfragen, 02.11.2004, dh) Der ägyptische Inneninister, Habib al-‚Adili, erklärte gestern, am 01.11.2004, die Attentäter der Explosionen von Taba/Ägypten seien identifiziert worden. Die Attentäter hatten keine Kontakte zu ausländischen oder einheimischen Zellen von „Schläfern“ oder zu al-Qa’ida.
Ministerin in den Vereinigten Arabischen Emiraten ernannt
(Institut für Islamfragen, 02.11.2004, dh) Zum ersten Mal in der Geschichte der Vereinigten Arabischen Emirate übernimmt eine Frau eine führende Position in der Regierung. Gestern, am 01.11.2004, wurde die Wahl einer neuen Regierung in Abu Dhabi unter der Leitung von Scheich Maktum Bin Raschid al-Maktum – dem Viezepräsidenten und derzeitigen Machthaber von Dubai – durchgeführt.
Ägyptischer Schriftsteller verunglimpft Gefährten Muhammads
(Institut für Islamfragen, 01.11.2004, dh) Der arabische Fehrnsehkanal „Orbit“ interviewte den ägyptischen Schriftsteller Anwar ‚Akasha wegen der heftigen Debatten über seine letzten Äußerungen bezüglich des muslimischen Heerführers und Gefährten Muhammads ‚Amr Ibn al-‚As. ‚Akasha wurde von dem ägyptischen Rechtsanwalt Nabih al-Wahsh heftig kritisiert; der sich entschlossen zeigte, gegen ‚Akasha eine Anzeige wegen seiner Verimglimpfung des Charakters von ‚Amr Ibn al-‚As zu stellen.
167 mutmaßliche Terroristen im Irak verhaftet
(Institut für Islamfragen, 01.11.2004, dh) Der irakische Premierminister ‚Iyad ‚Allawi sagte am 30.10.2004, dass es den irakischen Streitkräftenim Laufe der letzten wenigen Wochen gelungen sei, 167 ausländische mutmaßliche Terroristen zu verhaften. Die meisten von ihnen seien Araber aus Ländern wie Sudan, Saudi-Arabien, Syrien, Ägypten, Jordanien, Jemen, Tunesien, Palästina, Libyen, Libanon und Marokko.
Schiiten noch immer von der Fälschung des Korans überzeugt
(Institut für Islamfragen, 30.10.2004, dh) In einem Internetartikel beschreibt ein anonymer sunnitischer Autor den Glauben einer gewissen „irregeführten Gruppe, die von sich behauptet, sie sei islamisch“ in Bezug auf ihre Ansichten zur Fälschung des Korans. Der Verfasser spricht von etwa 200 Koranversen, die von Schiiten als gefälscht betrachtet werden.
Sollen Juden und Christen von der Arabischen Halbinsel vertrieben werden?
(Institut für Islamfragen, 28.10.2004, dh) In einem Internetartikel von Abdul-Muhssen al-‚Abikan über Muhammads Vertreibung der „Gottlosen“ (Juden und Christen) von der Arabischen Halbinsel heißt es u.a.:
1/3 der US-Muslime betrachten den Krieg der USA als Krieg gegen den Islam
(Institut für Islamfragen, 28.10.2004, mk) Eine telefonische Umfrage der Georgetown Universität bei 1.846 Muslimen im August 2004 ergab, dass 1/3 aller Muslime glauben, die USA führe nicht Krieg gegen den Terrorismus, sondern gegen den Islam.
Amerikanische Armenier wählen Kerry
(Institut für Islamfragen, 25.10.2004, mk) Die Hürriyet findet es berichtenswert, dass kurz vor den amerikanischen Präsidentschaftswahlen die 1,5 Millionen amerikanischen Armenier für Senator John Kerry die Werbetrommel rühren. So wird auf der Internetseite www.armenianskorkerry.com erwähnt, dass Busch den Armeniern gegenüber sein Wort gebrochen und Kerry es als Lebensaufgabe sehen würde, für die Armenier einzutreten.
Türkei bekommt neue Währungseinheit
(Institut für Islamfragen, 25.10.2004, mk) Ab 1. Januar 2005 wird die Türkei neue Geldscheine und Geldstücke verwenden: die Neue Türkische Lira (Yeni Türk Lirasi). Sie wird im Gegensatz zur bisherigen Währung sechs Nullen weniger aufweisen. Damit wird eine türkische Rundbrezel nicht mehr 300.000 Lira kosten, sondern nur noch 0,3 Lira.
Minderheitenbericht sorgt für Auseinandersetzung in der Türkei
(Institut für Islamfragen, 25.10.2004, mk) Das Mitglied des Ausschusses des Ministeriums für Menschenrechte in der Türkei, Fethi Bolayir, wirft dem Minderheitenbericht Verdrehungen vor. Der Bericht soll durch den Vorsitzenden der Menschenrechtskommission Ibrahim Kaboglu, mehrfach verändert worden sein, ohne die Mitglieder des Ausschusses zu informieren.
Türkei sollte nicht automatisch EU-Mitglied werden
(Institut für Islamfragen, 25.10.2004, mk) Der vom holländischen Christdemokraten, Camiel Eurlings, vorbereitete Entwurf einer Empfehlung für das Europaparlament zum EU-Beitritt der Türkei schlägt vor, dass ein solcher von einigen Veränderung abhängig gemacht werden sollte.
Italien gespalten zum EU-Beitritt der Türkei
(Institut für Islamfragen, 25.10.2004, mk) Während der italienische Präsident Silvio Berlusconi fortwährend den Beitritt der Türkei zur EU befürwortet, ist die Koalitionspartei KBP dagegen. Nachdem über die Auslieferung und der Inhaftierung des Kurdenführers Abdullah Öcalan zwischen der Türkei und Italien ein tiefer Graben entstand, versuchte Berlusconi bei der Türkei für Italien und italienische Produkte zu werben.
Versteck Osama Bin Ladens gefunden?
(Institut für Islamfragen, 24.10.2004, dh) John Leman, ein Mitglied des Ermittlungsausschusses des 11. September 2001, gab bekannt, dass die amerikanischen Streitkräfte das Versteck Osama Bin Ladens mit großer Genauigkeit ausmachen konnten. Die USA habe jedoch bisher aus Sorge vor einem neuen „Vietnamkrieg“ keinen Angriff auf ihn unternommen.
