Muslimische Webseite: „Engagiert euch beim Kampf gegen die Musik!“

Institut für Islamfragen

Musik lenke vom Gebet und dem Koranstudium ab

(Institut für Islamfragen, 15.09.2004, dh) Kürzlich wurde die Internetseite „Der islamische Sonnenaufgang“ (arab. al-fajr al-islami) eröffnet. Der Untertitel auf dieser Seite lautet: „Engagiert euch beim Kampf gegen die Musik!“ Unter dieser Überschrift findet man zahlreiche Informationen, die mit diesem Thema zu tun haben: Artikel, Fatawa [Rechtsgutachten], Leserbriefe, Adressen von anderen Internetanbietern, die ebenfalls „mitkämpfen“ usw.

Eines der Rechtsgutachten stammt vom „Zentrum der Fatwa“ unter der Leitung von Dr. Abdullah al-Fakih. Es lautet folgendermaßen:

Frage:

„Warum bestehen manche muslimischen Geistlichen darauf, dass aus islamischer Sicht schöner Gesang nicht erlaubt ist? Was ist der Grund für dieses Verbot?“

Antwort:

„Es gibt verschiedene Arten von Gesang, manche sind erlaubt, andere sind verboten. Das hängt von der Wirkung des Gesangs auf den Geist und das Herz ab. Ibn Mas’ud (einer der islamischen Überlieferer; IFI) hat gesagt: ‚Gesang lässt die Abtrünnigkeit im Herzen aufwachsen, so wie das Wasser die Pflanzen zum Wachsen bringt’. Und es ist überliefert: ‘Im Herzen eines Sklaven (gemeint ist: eines Menschen; IFI) trifft nie der Koran des Allbarmherzigen [Gottes] mit dem Koran des Teufels (dem Gesang) zusammen.‘ Wer die beobachtet, die mit Gesang in irgendeiner Weise beschäftigt sind – die Hörer, Musiker, Sänger usw. – sieht, daß ihre Treffen voll Unzucht und Plappern sind. Außerdem werden sie vom Beten abgelenkt und lesen nicht den Koran. Deshalb ist es logisch, dieses Gesang zu verbieten.“

Quelle: www.islamweb.net/php/php_arabic/ShowFatwa.php?lang=A&Id=669&Option=FatwaId