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Wertschätzung und Kritik: Zur Aufgabe des christlich-islamischen Dialogs
Der interreligiöse Dialog ist nicht nur in spannungsvollen Zeiten von Spannungen gekennzeichnet, vielmehr konstituiert er sich als solcher spannungsvoll. Positives Interesse am Anderen, eine menschliche Nähe, ja Vertrauen gehören ebenso zu seinen Grundlagen wie die Irritation, die sich aus dem Fremden der anderen Religion (und meist auch Kultur) ergibt, das Wagnis, über den eigenen Tellerrand hinauszublicken und sich auf Neues und Überraschendeseinzulassen.
Was ist „politischer Islam“?
Neu ist die Beschäftigung mit dem Thema nicht, doch seit der Warnung des nordrhein-westfälischen Verfassungsschutzleiters Burkhard Freier, es gehe vom politischen Islam eine „weitaus größere Gefahr für die deutsche Demokratie aus als von der radikal-islamischen Salafisten-Szene“, wird die mediale Aufmerksamkeit spürbar größer.
Feindbild Islam oder Beschwichtigungsjournalismus?
Die Rolle der Medien bei konfliktträchtigen Themen in einer polarisierten Gesellschaft
„Wir müssen uns mit den dunklen Seiten des Islams beschäftigen“
Freiburg/München (epd). Nach Ansicht des Freiburger Islamwissenschaftlers Abdel-Hakim Ourghi befindet sich der Islam in einer Sinnkrise. Nur ein europäischer, humanistischer Islam kann zur westlichen Welt gehören, sagte der Leiter des Fachbereichs Islamische Theologie an der Pädagogischen Hochschule in Freiburg am Mittwoch dem Evangelischen Pressedienst (epd). Doch dafür braucht es eine neue, zeitgemäße Auslegung des Korans, so Ourghi.
Von der Freiheit eines Muslims – Islamwissenschaftler Ourghi will mit 40 Thesen den Islam reformieren
Nur ein aufgeklärter, humanistischer Islam passt zu der westlichen Welt, ist Abdel-Hakim Ourghi überzeugt. In seinem neuen Buch wagt er eine Rundumreform des Islams: Vom Koran bis zum Kopftuch greift er fast alle islamischen Tabus an, die es gibt.
Rezension: Christen und Muslime: So nah, und doch so fremd
Frische bewegten beim Schreiben des Buches die Fragen: Wie werden sich in Zukunft die Staaten Europas und Nordamerikas und die sie mitverantwortenden Christen zum Islam verhalten? Wo haben wir Platz zu machen – räumlich, damit Menschen eine Unterkunft finden, in der Arbeitswelt, damit Menschen in Arbeit und Brot kommen, dann auch jeder Einzelne in seinem täglichen Leben, in seinem Herzen und in seinem Kopf? Drängende Fragen, denen Hartmut Frische engagiert, umsichtig und mit offenem Herzen nachgeht.
Rezension: Islam und Islamkritik
Dieser Sammelband umfasst 17 Vorträge und Aufsätze zum Thema Islam in Europa. Sein Herausgeber, Ralph Ghadban, ist deutscher Islamwissenschaftler und promovierter Politologe mit libanesischen Wurzeln, der seit 1992 Migrationsforschung mit Schwerpunkt Islam in Europa betreibt (www.ghadban.de).
Rezension: Understanding Islamic Theology
Auf 466 Seiten bietet Patrick Sookhdeo eine umfassende Einführung in die islamische Theologie, sowohl die sunnitische als auch die schiitische. Auf den ersten 75 Seiten erklärt er, wie die Haupttexte des Islam benutzt wurden, um das Schariarecht zu entwickeln, ein nicht kodifiziertes System von detaillierten Gesetzen und Normen, das Leben und Alltag von Muslimen regiert.
Impressionen vom christlich-islamischen Dialogtag am 10. Mai 2014 in Krefeld
Seit dem 29. März 2014 besitzt Krefeld den ersten „Wald des Dialogs“. Christen und Muslime pflanzten an diesem strahlenden Frühlingstag unter Anleitung der Mitarbeiter des Grünflächenamtes der Stadt Krefeld auf 5.000 qm im Naherholungsgebiet am Oppumer Busch rund 1.700 Bäume – gedacht als Zeugnis gemeinsamen gesellschaftlichen Engagements und als Symbol für die Zukunft.
Schiiten und Sunniten – Unterschiede islamischer „Konfessionen“
Nachdem Muhammad am 8.6.632 n. Chr. wohl recht überraschend gestorben war, entstanden unter der ersten muslimischen Gemeinde unterschiedliche Auffassungen über die Frage seiner Nachfolge. Schwer zu beantworten war sie, weil Muhammad selbst offenbar keinen Nachfolger bestimmt hatte und selbst geistlicher und weltlicher Herrscher, Gesetzgeber und Heerführer, der letzte Prophet der Geschichte und Empfänger der Offenbarung des Korans gewesen war.
Fragenkatalog des Ausschusses für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe des Deutschen Bundestages für die Öffentliche Anhörung am 9. Mai 2012
Nach zahlreichen Reisen in die Länder des Nahen und Mittleren Ostens in den vergangenen zwei Jahrzehnten verbrachte ich zu Studienzwecken von Februar bis April 2012 erneut 6 Wochen in Jordanien, Israel und den Palästinensischen Autonomiegebieten und hatte Gelegenheit, mit meinen jüdischen, muslimischen und christlichen Gesprächspartnern die Fragen dieses Gutachtens in den verschiedenen nationalen, religiösen und ethnischen Kontexten zu diskutieren. Die Schilderungen der jeweiligen Situation vor Ort durch meine Gesprächspartner (u.a. Theologen, Politiker, Journalisten, Akademiker) sind in meine Stellungnahme mit eingeflossen.
Christen und Muslime gestern und heute – Voraussetzungen für ein konstruktives Zusammenleben
Vortrag in der Arbeitsgruppe „Kultur“ im Rahmen des Journalistenseminars „Bildkorrekturen“; 14.–16.12. 2006, Feldafing/München.
(English) Honour killings and Emancipation – Gender roles in Immigrant Culture against the backdrop of a Middle East understanding of “Honour” and “Shame”
(English) As part of the symposium „Honour Killings and Emancipation“ from the Post-Graduate Seminar „Perception of Gender Differences within Religious Symbol-Systems“, Julius-Maximillian-University, Wuerzburg, 19.01.2006.
Adam
Im Koran ist Adam der, den Gott „vor den Menschen in aller Welt“ auserwählt hat (3,33) und ebenso wie im Alten Testament der Stammvater aller Menschen (4,1). Die Überlieferung bringt die Erschaffung Adams in engen Zusammenhang mit dem Hauptheiligtum des Islam, der Ka’ba in Mekka, denn sie berichtet, daß Gott Adam aus Lehm erschuf, den er für seinen Kopf von der Erde der Ka’ba nahm und für seine Brust und seinen Rücken von Jerusalem.
Der Begriff der „Gnade Gottes“ in der Bibel und im Koran
Der biblische Begriff „Gnade“ hat viele Bedeutungen, die außerhalb der Kirche kaum noch verstanden werden. Im modernen Deutschen ist der Begriff längst entleert und wird – wo er noch Verwendung findet – der vielschichtigen biblischen Bedeutung gar nicht mehr gerecht. Gnade ist jedoch ein ganz grundlegender biblischer Begriff, der den christlichen Glauben von allen anderen Religionen unterscheidet.
Der Begriff der „Liebe Gottes“ in der Bibel und im Koran
Zum Vergleich des in Bibel und Koran vermittelten Gottesbildes ist das Attribut der „Liebe” Gottes, das in der Bibel von zentraler Bedeutung ist, ein guter Ansatzpunkt.
Rezension: Im Namen Allahs? Christenverfolgung im Islam
Aachen/Freiburg (epd). In der Islamischen Welt findet laut der Aachener Islamwissenschaftlerin
Rita Breuer eine „Reislamisierung“ statt. Darunterleiden vor allem Christen. Sie brauchen ihrer
Ansicht nach von der westlichen Welt noch mehr Unterstützung als bisher.
Rezension: Christliche Gotteslehre im Orient seit dem Aufkommen des Islams bis zur Gegenwart
Diese Aufsatzsammlung fasst ein Symposium des Graduiertenkollegs „Götterbilder, Gottesbilder, Weltbilder“ an der Georg-August-Universität zur christlichen Gotteslehre im Mashriq zusammen. Martin Tamcke, ein Experte für Ostkirchenkunde und Orientalische Kirchengeschichte an dieser Universität in Göttingen, legt damit wertvolle Vorarbeiten für „Eine Theologiegeschichte der unterschiedlichen Traditionen des christlichen Orients“ vor (S. VIII).
Rezension: Mein Gott ist jetzt Allah und ich befolge seine Gesetze gern
Cornelia Filter studierte Germanistik und Geschichte. Sie arbeitete bei verschiedenen Zeitungen wie Die Zeit, Frankfurter Rundschau, Brigitte und vor allem Emma. Heute ist sie Öffentlichkeitsreferentin bei SOLWODI, einem Verein, der sich unter anderem für ausländische Mädchen und Frauen in Deutschland engagiert, die Opfer von Zwangsprostitution, arrangierten Ehen oder häuslicher Gewalt geworden sind.
(English) The Koran. Arabic-German. Translation and commentary by Adel Theodor Khoury
(English) The text of this further German-Arabic version of the Koran is based on the 1987 translation of the well-known Professor emeritus of Religious Science at the Roman Catholic theological faculty of the University of Münster (Westphalia), T. A. Khoury, published in association with leading Muslim theologians including the General Secretary of the Muslim World Congress.
