Jahr: 2017
Indonesien: Provinz Aceh ratifiziert das islamische Strafrecht durch Provinzparlament
(Institut für Islamfragen, dk, 04.12.2017) Nach einem Bericht von Amnesty International vom 17. Mai 2017 ratifizierte die indonesische Provinz Aceh (an der nördlichen Spitze Sumatras) 2014 das islamische Strafrecht durch das Provinzparlament. Es sei am 23. Oktober 2015 rechtskräftig geworden.
Großbritannien: Muslime kritisieren politische Korrektheit bei Islam-Debatten
(Institut für Islamfragen, dk, 8.12.2017) Die englische Tageszeitung der Evening Standard berichtete am 4. Dezember 2017 über Kritik von Muslimen an der politischen Korrektheit in Bezug auf Debatten über den Islam.
Scharia in Europa wichtiger als nationale Gesetze?
(Institut für Islamfragen, dk, 07.12.2017) Das Gatestone Institute (New York City) berichtete am 6. Dezember 2017 über Ergebnisse einer Studie des Institut Montaigne in Paris, die das Institut im Sommer 2017 unter Muslimen durchgeführt hatte. Laut der Studie würden 29% der Muslime die Scharia für wichtiger halten als das französische Gesetz.
Massaker in Ägypten: IS-Publikation drückt Freude über den Terrorangriff aus
(Institut für Islamfragen, dh, 27.11.2017) Der ägyptische Fernsehsender LTC TV (LTC TV Egypt – YouTube) hat Ende November 2017 die jüngsten Reaktionen der Terrororganisation IS auf das Massaker am 24.11.2017 in der ar-Rawda-Moschee in Ägypten kommentiert, das 305 Muslime das Leben gekostet hat.
Deutschland: Alhambra Gesellschaft von Muslimen und Musliminnen in Köln gegründet
(Institut für Islamfragen, dk, 09.12.2017) Die Alhambra Gesellschaft mit Sitz in Köln ist nach eigenen Aussagen ein Zusammenschluss von Musliminnen und Muslimen, die sich als Teil der europäischen Geschichte und ihren europäischen Heimatgesellschaften verstehen. Ihr Ziel sei es, insbesondere jungen Muslimen ein breites Angebot im Bereich der politischen Bildung, Kunst und Kultur zu machen, um ihnen so zu helfen, eine positive Selbstwahrnehmung auf der Grundlage des Völkerverständigungsgedanken zu entwickeln.
Kuwait: Kuwaitischer Autor nennt Israel einen legal existierenden demokratischen, friedliebenden Staat
(Institut für Islamfragen, dk, 27.11.2017) Ein kuwaitischer Autor hat in einer TV-Diskussion in arabischer Sprache mit englischen Untertiteln, übersetzt vom bekannten Middle East Media Research Institute (MEMRI TV) und ausgestrahlt vom Israel VideoNetwork, zur Frage, was Israel eigentlich sei und ob Israel Palästina besetzt hielte, die arabischen Zuschauer im Nahen Osten schockiert:
Jordanischer Autor und Journalist kritisiert Gleichsetzung von Säkularismus mit Abfall vom Islam
(Institut für Islamfragen, dk, 11.12.2017) Der Islam sei kein politisches Programm, schrieb der jordanische Autor und Journalist Mousa Barhouma, in einem Artikel, den Qantara.de am 4. Dezember 2017 veröffentlichte.
Saudi Arabien: Großmufti verurteilt Kampf gegen Israel als unangemessen
(Institut für Islamfragen, dk, 24.11.2017) Laut Bericht des Internet-Portals „United with Israel“ erließ der Großmufti von Saudi Arabien, Abdul Aziz Al ash-Sheikh, ein überraschendes religiöses Gutachten.
IS äußert Drohungen gegen westliche Länder
(Institut für Islamfragen, dh, 30.11.2017) Mehrere internationale Medien veröffentlichen Mitte November 2017 die gegen den Westen gerichteten Drohungen der Terrororganisation IS, Sylvester in westlichen Ländern durch Attentate – hier wurden Länder erwähnt wie Deutschland, Italien, Frankreich, England, der Vatikanstaat und andere – in ein blutiges Silvester zu verwandeln.
Pakistan: 3.000 Demonstranten fordern erneut Hinrichtung der Christin Asia Bibi wegen angeblicher Blasphemie
(Institut für Islamfragen, dk, 17.11.2017) Ein Artikel auf dem Internetportal der Katholischen Kirche in Deutschland berichtete am 16. November 2017, dass kürzlich 3.000 Muslime erneut die Hinrichtung der Christin Asia Bibi in Pakistan gefordert hätten.
Unterschiedliche Arten von Sklavinnen in Bezug auf Sure 4,3
(Institut für Islamfragen, dh, 30.11.2017) „[Zu der ersten Sorte des Besitzes von Sklavinnen, arab. Sarari]: Diese Sorte des Besitzes von Sklavinnen ist erlaubt für den Mann, der schon mit vier Ehefrauen verheiratet ist. Hier ist der Besitz von Sklavinnen nicht auf eine bestimmte Anzahl von Sklavinnen beschränkt, sei der Besitzer dieser Sklavinnen verheiratet oder nicht verheiratet. … “
USA: Zeigen gestiegene Zahlen von „hate crimes“ gegen Muslime islamophobe amerikanische Einstellung?
(Institut für Islamfragen, dk, 04.12.2017) Das Gatestone Institute in New York City analysierte am 4. Dezember 2017 den jährlichen FBI Bericht über „hate crimes“ (durch Hass verursachte Diskriminierung und Verbrechen).
Schweiz: Innerislamische Debatte bei „Basel im Gespräch“ kontrovers, aber friedlich
(Institut für Islamfragen, dk, 16.11.2017) Die Basler Zeitung (BZ Basel) berichtete am 16.11.2017 über eine angeregte innerislamische Debatte in der Veranstaltungsreihe „Basel im Gespräch“ zum Thema „Islam. Zukunft. Schweiz“.
Bekommen die Teufel Nachwuchs?
(Institut für Islamfragen, dh, 29.11.2017) Frage: „Vermehren sich die Teufel, d.h. existieren in der Teufelwelt Ehemänner und Ehefrauen? Bekommen die Teufel Kinder? Wie heißt die Ehefrau des Satans, falls er eine Ehefrau hatte?“
Großbritannien: Britische Einwanderungsbehörde räumt Unkenntnis über den Verbleib von 56.000 Zuwanderern ein
(Institut für Islamfragen, dk, 11.11.2017) Laut einem Bericht des amerikanischen Gatestone Institute (New York City) vom 11. November 2017 gab der britische Chief Inspector of Borders and Immigration [der britischen Einwanderungsbehörde] in zwei Untersuchungen zu, dass fast 56.000 ausländische Staatsangehörige in Großbritannien seit Ende 2016 untergetaucht seien, die sich regelmäßig bei der Polizei oder in Immigrationszentren hätten melden müssen.
Die Erde Husseins
(Institut für Islamfragen, dh, 28.11.2017) Fatwa: Darf die Erde al-Husseins [die Erde in der Nähe des Grabes des Enkels Muhammads] als Heilmittel verzehrt werden?
Fatwa zur Bedeutung der zahlenmäßigen Zunahme von Muslimen
(Institut für Islamfragen, dh, 29.11.2017) „In der Überlieferung wird von Allahs Prophet – Allahs Segen und Heil seien auf ihm – überliefert: ‚Heiratet eine liebe, fruchtbare Frau. Denn ich werde am Jüngsten Tag auf eure Anzahl stolz unter den Nationen sein.‘
Deutsch-iranische Autorinnen schreiben über Balance-Akt zwischen den Kulturen
(Institut für Islamfragen, dk, 03.11.2017) Ein Artikel von Fahimeh Farsaie am 31. Oktober 2017 für das Internetportal der Deutschen Welle, Qantara (Brücke), berichtet über drei junge deutsch-iranische Autorinnen und ihre Bücher:
Türkei: AKP-naher Theologe und Rechtsgelehrte fordert Einheitsstaat für alle Muslime
(Institut für Islamfragen, dk, 02.11.2017) Laut eines Artikels vom 22. Oktober 2017 in dem englischsprachigen Web-Portal „Turkish Minute“ soll Hayrettin Karaman, ein führender Theologe und Rechtsgelehrter, der für die Kreise der regierenden Partei für Gerechtigkeit und Aufschwung (AKP) und auch für Präsident Recep Tayyip Erdogan selbst tätig ist, am 15. Oktober 2017 gesagt haben, dass es einmal einen einzigen Staat für alle Muslime geben würde, und dass Nicht-Muslime dann zusätzliche Steuern zahlen müssten, um in diesem Staat zu leben.
Fatwa zur Bedeutung des Schwarzen Steins im Gebäude der Kaaba in Mekka
(Institut für Islamfragen, dh, 28.11.2017) Frage: „Hat Allahs Prophet [Muhammad] – Allahs Segen und Heil seien auf ihm – gesagt, dass der Schwarze Stein [in der Zukunft] sprechen und bezeugen wird, wer ihn geküsst oder nicht geküsst hat?
