Jahr: 2016
Indonesien: Kyai Haji Abdurrahman Wahid (Gus Dur), der ehemalige Präsident Indonesiens, nahm an Weihnachtsfeier teil
(Institut für Islamfragen, dk, 31.12.2016) Kyai Haji Abdurrahman Wahid (Gus Dur) ist nicht nur der ehemalige Präsident Indonesiens, sondern auch der ehemalige Leiter der muslimischen Nahdlatul Ulama (NU) und nahm am 27. Dezember 1999 an einer Weihnachtsfeier zusammen mit Christen in Indonesien teil. Er habe dort gesagt:
Wurde der Koranvers über die Steinigung [der Ehebrecher] aus dem Korantext entfernt?*
(Institut für Islamfragen, dk, 29.12.2016) Imam al-Bukhari, Imam Muslim, Imam Ahmad, Abu Daud, at-Tirmidhi, an-Nisa’i, ibn Madja, Malik ibn Anas in al-Muwatta und viele andere haben die Aussage von Ibn Abbas [einem der prominentesten Prophetengefährten] überliefert, Umar bin al-Khattab [der zweite Kalif nach Muhammad] – Allahs Wohlgefallen sei auf ihm – sagte [was die folgende Überlieferung enthält] … und diese Aussage besitzt die höchste Authentizitätsstufe:
Darf ein Sklave mit seiner Besitzerin Geschlechtsverkehr haben?
(Institut für Islamfragen, dh, 29.12.2016) Die muslimischen Gelehrten sind sich dahingehend einig, das ein Sklave keinen Geschlechtsverkehr mit seiner Besitzerin haben darf. … Dies gilt als Hurerei.
Darf ein Muslim seine Frau zum Sex zwingen?
(Institut für Islamfragen, dh, 29.12.2016) Eine Frau darf sich nicht vom Ehebett fernhalten [sich ihrem Ehemann nicht sexuell verweigern], oder sich weigern, ihn [den Ehemann] sie [seine Ehefrau] auf irgendeine Art und Weise sexuell genießen zu lassen, solange dies [die sexuelle Praxis islamisch] erlaubt ist. Immer, wenn er sie zum Sex einlädt, muss sie ihm gehorchen, solange ihr dies nicht schadet oder sie an einer Pflicht hindert.
Belgien: Geplante Anschläge auf Weihnachtsmärkte vereitelt
(Institut für Islamfragen, dk, 19.12.2016) Laut einem Artikel des Clarion Project vom 19. Dezember 2016 sind in Belgien zehn Teenager verhaftet worden, denen die Planung terroristischer Attacken auf Weihnachtsmärkten zur Last gelegt wird.
Deutschland: Syrische Flüchtlinge alarmiert
(Instituts für Islamfragen, dk, 19.12.2016) In seinem Artikel im Newsletter Qantara.de vom 16. Dezember 2016 weist Josef Nasr darauf hin, dass muslimische Flüchtlinge aus Syrien im Blick auf arabische Moscheen in Deutschland alarmiert seien, weil diese oft von Saudi-Arabien oder den Arabischen Golfstaaten unterstützt würden.
Darf ein Muslim mit einer verheirateten Frau Geschlechtsverkehr haben, wenn diese Frau schon mit einem anderen Mann verheiratet ist?
(Institut für Islamfragen, dh, 18.12.2016) Wenn eine Frau verheiratet ist und wird [bei einer militärischen Auseinandersetzung] als Kriegsbeute [von Muslimen] erlangt, gilt sie dadurch als unverheiratet. Derjenige [Muslim], der sie dann besitzt, darf mit ihr Geschlechtsverkehr haben.
Darf ein Muslim die Brüste, die Beine, das Gesäß usw. einer Sklavin berühren, wenn er sie eventuell kaufen würde?
(Institut für Islamfragen, dh, 18.12.2016) … Al-Baihaqi hat in seinem Werk „as-Sunan al-kubra“ über den Sohn von Umar [einer der Prophetengefährten Muhammads] geschrieben, dass er [der Sohn des Umar] das Bein der Sklavin [in der Öffentlichkeit] entblößte und sie zwischen den Brüsten und am Gesäß anfasste, wenn er eine Sklavin kaufte.
Säkularisierungstendenzen unter Muslimen zu wenig berücksichtigt
(Institut für Islamfragen, dk, 16.12.2016) In seinem Artikel im Newsletter Qantara.de vom 16. Dezember 2016 weist Michael Blume darauf hin, dass in demographischen Erhebungen die Religionszugehörigkeit unterschiedlich gehandhabt werde. Bei Christen würden nur die gezählt, die getauft seien und einer Kirche angehörten, bei Muslimen aber würden alle gezählt, die es seit ihrer Geburt sind: Einmal Muslim, immer Muslim.
Niederlande: Aufruhr aufgrund von zweierlei Maßstäben für homophobe Schmähungen
(Institut für Islamfragen, dk, 16.12.2016) Laut einem Artikel im Londoner Daily Express vom 3. Dezember 2016 haben ein von der holländischen Regierung unterstützter Internet-Watchdog und deren Anti-Diskriminierungs-Hotline (MiND) behauptet, dass homophobe Schmähungen zwar im Allgemeinen strafbar seien, dass sie aber für Muslime aufgrund der Religionsfreiheit zu rechtfertigen seien.
Ägypten: Anschlag auf koptische Kirche zeigt Gewaltpotential des politischen Islam
(Institut für Islamfragen, dk, 16.12.2016) Laut einem Artikel vom 14. Dezember 2016 in der unabhängigen Tageszeitung Al-Khaleej, die in den Vereinigten Arabischen Emiraten erscheint, hat der terroristische Anschlag auf die koptische Kirche St. Peter in Kairo am 11. Dezember 2016 die Verbindung zwischen der Muslimbruderschaft und den Terroristen, die auf der Sinaihalbinsel aktiv sind, deutlich gemacht.
Die Strafe für denjenigen, der über den Prophet des Islams [Muhammad] schimpft
(Institut für Islamfragen, dh, 13.12.2016) Die Strafe für denjenigen, der über den Propheten [Muhammad] – Allahs Segen und Heil seien auf ihm – schimpft, ist die Tötung. Es ändert nichts an diesem Urteil, ob der, der ihn beschimpft hat, ein Muslim oder ein Ungläubiger ist.
Darf ein Muslim sich mit Ungläubigen befreunden oder ihnen vertrauen?
(Institut für Islamfragen, dh, 11.12.2016) Die Ungläubigen zu mögen, sie zu unterstützen und sich mit ihnen zu befreunden, ist [aus islamischer Sicht] nicht erlaubt und im Koran für verboten erklärt worden:
Die Vollkommenheit der Scharia als Gesetz Gottes
(Institut für Islamfragen, dh, 11.12.2016) … Die islamischen Gesetze sind frei von jedem Fahler, jeder Unvollständigkeit …, denn die sind von dem Experten [Allah selbst] erlassen worden. Er weiß, was gewesen ist, was sein wird, was nicht gewesen ist… er hat die Menschen erschaffen, und er weiß, was für sie tauglich ist
Algerien: Staatliche Kontrollbehörde für Radio und TV warnt vor Fundamentalismus
(Institut für Islamfragen, dk, 3.12.2016) Laut einer Nachricht vom 29. November 2016 in der algerischen Tageszeitung Echourouk el-Youmi, die in privatem Besitz ist, hat die staatliche Kontrollbehörde für Radio und Fernsehen alle Radio- und Fernsehsender in Hinblick auf die Inhalte der lokal produzierten und importierten Programme gewarnt.
Dürfen Syrer ins Ausland, in die Länder des Westens und der Ungläubigen reisen [um zu flüchten]?
(Institut für Islamfragen, dh, 3.12.2016) „Da der Kampf (arab. al-Jihad) in Syrien eine Pflicht für diejenigen ist, die daran teilnehmen können, dürfen die jungen Leute Syrien nicht verlassen, wenn sie die Kämpfer (arab. al-mujahidun) in irgendeiner Weise unterstützen können.
Bangladesh: Auszeichnung für mutigen muslimischen Mann, der sich Extremisten entgegenstellte und dabei sein Leben verlor
(Institut für Islamfragen, 2.12.2016) Laut Bericht des Clarion Project (Washington D.C.) wurde die Internationale Mutter Theresa Auszeichnung für Soziale Gerechtigkeit 2016 einem jungen Muslim aus Bangladesh zuerkannt. Der 20-jährige Faraaz Hossein, ein Student der Emory Universität in Atlanta, Georgia, habe bei einem Besuch in Bangladesh am 1. Juli einen gemeinsamen Abend mit zwei Studentinnen amerikanischer Universitäten in der Holey Artisan Bäckerei in Dhaka verbracht, als sie von sechs islamistischen Terroristen gestürmt worden sei.
Frankreich: Charlie Hebdo Magazin will auf Darstellung Muhammads künftig verzichten
(Instituts für Islamfragen, dk, 2.12.2016) Laut Bericht des Gatestone Institute (New York City) vom 30. November 2016 veränderte das Charlie Hebdo Satire Magazin mittlerweile seine Leitlinien und habe angekündigt, dass Muhammad von nun an zeichnerisch nicht mehr dargestellt würde. Dies sei Selbstzensur, so das Gatestone Institute.
Ägypten: Muslimbruderschaft sendet Versöhnungssignale in Richtung des Staates
(Institut für Islamfragen, dk, 26.11.2016) Laut einem Artikel in der unabhängigen irakischen Tageszeitung Az-Zaman (www.azzaman.com/?p=183888) vom 22. November 2016 erklärte ein hochrangiges Mitglied der Muslimbruderschaft in Kairo, dass die Muslimbrüder eine Versöhnungsinitiative mit dem ägyptischen Staat initiiert hätten;
Frankreich: Umfragen fördert Spaltungstendenzen der französischen Gesellschaft zu Tage
(Institut für Islamfragen, dk, 26.11.2016) Ein Artikel von Prof. Dr. Guy Millière von der Universität Paris auf der Internetseite des Gatestone Institute behauptet, dass Umfragen in Frankreich ergeben hätten, dass ein Drittel aller Muslime in Frankreich die volle Einführung der islamischen Scharia in Frankreich forderten und die überwiegende Mehrheit der französischen Muslime den Dschihad unterstützen würden.
