Kategorie: Pressemitteilungen
Pressemitteilung zum Tag der Offenen Moschee am 3. Oktober 2010
B O N N (30. September 2010) 532 deutsche Moscheen laden am Sonntag, 3. Oktober 2010, zum „Tag der offenen Moschee“ (TOM) ein. Der verantwortliche Koordinierungsrat der Muslime in Deutschland (KRM) rechnet mit rund 100.000 Besuchern.
(English) IfI Press Release on the Cairo Declaration of Human Rights in Islam from August, 1990
(English) Bonn (August 23, 2010) Twenty years ago, the “Cairo Declaration of Human Rights in Islam” was signed by the forty-five foreign ministers of the “Organization of the Islamic Conference” (OIC). Therein, human rights are subjected to Sharia. The scholar of Islamic studies, Prof. Christine Schirrmacher, from the Institute of Islamic Studies, calls for a stronger commitment on the part of the liberal-democratic states in the rejection of Islamic-defined restrictions of human rights. Universal human rights, so Schirrmacher, may not be undermined through particularistic “human rights”.
Pressemitteilung zum Liberal-Islamischen Bund und seiner Suche nach einem zeitgemäßen Islam
B O N N (05. Juli 2010) Eine „dogmafreie Auslegung“ des Korans unter Berücksichtigung historischer und sozialer Kontexte, eine umfassende Gleichberechtigung von Mann und Frau und eine dem Grundgesetz entsprechende „Akzeptanz unterschiedlicher und selbstbestimmter Lebensgestaltungen“: Nach seinem Selbstverständnis repräsentiert der im Juni 2010 gegründete Liberal-islamische Bund (LIB) mit diesen Zielen die Stimme der aus seiner Sicht schweigenden liberalen Mehrheit der Muslime in Deutschland.
Pressemitteilung zur islamischen Da‘wa
B O N N (03. Mai 2010) – Auf die systematischen Anstrengungen internationaler islamischer Organisationen, die Einladung (da‘wa) zu einem universal und politisch verstandenen Islam weltweit zu verstärken, macht Albrecht Hauser vom Institut für Islamfragen aufmerksam. Dabei gehe es nicht nur darum, den islamischen Glauben zu verkünden, sondern auch darum, zunehmend islamischen Rechtsvorstellungen Einfluss zu verschaffen und sie in der Gesellschaft zu verankern.
Pressemitteilung zur UNO-Resolution gegen Diffamierung von Religionen
B O N N (31. März 2010) – Islamische Kräfte im UN-Menschenrechtsrat setzen sich nachdrücklich für eine Definition der Menschenrechte nach islamischem Verständnis ein. Darauf macht die Islamwissenschaftlerin Prof. Christine Schirrmacher vom Institut für Islamfragen anlässlich der jüngst erneuerten UNO-Resolution gegen Diffamierung von Religionen aufmerksam.
Pressemitteilung zur Radikalisierung unter isolierten Migranten
B O N N (22. Februar 2010) Die Zahl deutscher Jihadisten („heiliger Krieger“) in afghanischen, pakistanischen und jeminitischen Ausbildungscamps steigt. Nach einer Studie des Bundesinnenministeriums „Muslime in Deutschland“ von 2007 weisen 10-12 Prozent der Muslime das Potenzial für eine politisch-religiös motivierte Radikalisierung auf. Die Islamwissenschaftlerin Christine Schirrmacher warnt: Auch in Deutschland wächst die Gefahr eines „home-grown terrorism“.
Pressemitteilung zum Weihnachtsfest
B O N N (21. Dezember 2009) – In Diskussionen um gesellschaftliche Integration und interreligiöses Zusammenleben wird nicht selten die Harmonisierung christlicher und islamischer Glaubensvorstellungen gefordert. Sie scheitert aus Sicht von Pfarrer Eberhard Troegers vom Institut für Islamfragen vor allem an den unterschiedlichen Aussagen der Bibel und des Korans über die Identität und Botschaft Jesu.
Pressemitteilung zum Opferfest am 27. November 2009
B O N N (25. November 2009) – Wenn Muslime am Freitag, den 27. November 2009, zum Abschluss der diesjährigen Pilgerfahrt nach Mekka mit der rituellen Schlachtung von Schafen, Ziegen oder Kamelen ihr wichtigstes Fest, das so genannte Opferfest (arabisch Id al-Adha), begehen, erinnern sie sich vor allem an die im Koran als vorbildlich beschriebene Hingabe Abrahams und Ismaels und ihre Bereitschaft zum Gehorsam gegenüber Gott.
Pressemitteilung zur Islamophobie-Diskussion
B O N N (26. Oktober 2009) – Für die notwendige Unterscheidung zwischen legitimer Kritik an der Ideologie eines politischen Islam und berechtigter Kritik an Integrationsdefiziten einerseits und pauschaler Ablehnung aller Muslime oder sogar fremdenfeindlichen Übergriffen gegen muslimische Mitbürger andererseits spricht sich die Islamwissenschaftlerin Christine Schirrmacher vom Institut für Islamfragen angesichts des am Montag, 26. Oktober 2009, beginnenden Prozesses um den Mord an Marwa el-Scharbini aus.
Pressemitteilung zu Einflüssen islamischer Internetseiten auf muslimische Jugendliche in Deutschland
B O N N (17. August 2009) – Bei der Frage nach Integrations- und Desintegrationsfaktoren bei muslimischen Jugendlichen in Deutschland sollte nach Einschätzung des Kirchenrats iR Albrecht Hauser vom Institut für Islamfragen der Deutschen Evangelischen Allianz zukünftig noch stärker das vielfältige und kontinuierlich wachsende Angebot islamischer Webseiten berücksichtigt werden.
Pressemitteilung anlässlich der jüngsten Entwicklungen im Iran
B O N N (23. Juni 2009) – Eine der Ursachen für die anhaltend starken Proteste im Iran gegen die politische und geistliche Führung des Landes könnte nach Einschätzung der Islamwissenschaftlerin Prof. Christine Schirrmacher vom Institut für Islamfragen der Evangelischen Allianz außer in den Protesten gegen Wahlmanipulation und Machtmissbrauch in der traditionell-historischen innerschiitischen Debatte um die Legitimität politischer Herrschaft liegen.
Pressemitteilung anlässlich eines Interviews mit Tariq Ramadan vom 20. Mai 2009
B O N N (29. Mai 2009) – Wenn Tariq Ramadan, dem Schweizer Islamwissenschaftler ägyptischer Herkunft, im Internetportal qantara ein „modernes Glaubensverständnis auf der Grundlage einer Trennung von Staat und Kirche“ zugeschrieben wird, sollte man nach Einschätzung der Islamwissenschaftlerin Prof. Dr. Christine Schirrmacher vom Institut für Islamfragen der Deutschen Evangelischen Allianz auf die genaue Bedeutung der einzelnen Schlüsselbegriffe und Schlagwörter achten, um das Islamverständnis Ramadans besser in seinen Gesamtkontext einzuordnen.
Pressemitteilung zum Internationalen Tag zur Beseitigung der Rassendiskriminierung am 21. März 2009
B O N N (26. März 2009) – Vor einer pauschalen Verurteilung islamkritischer Äußerungen als Ausdruck des Rassismus warnte die Islamwissenschaftlerin Prof. Dr. Christine Schirrmacher vom „Institut für Islamfragen der Deutschen Evangelischen Allianz“ anlässlich des Internationalen Tages zur Beseitigung der Rassendiskriminierung.
Pressemitteilung anlässlich des Eklats auf der UNO-Konferenz gegen Rassismus in Genf
B O N N (22. April 2009) – Vor einem in der islamischen Welt und auch unter muslimischen Jugendlichen in Europa zunehmend wachsenden und immer offener propagierten Antisemitismus warnt der Islamexperte und Zweite Vorsitzende des Islaminstituts Albrecht Hauser angesichts der neuesten Äußerungen des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad auf der derzeit in Genf stattfinden UNO-Konferenz gegen Rassismus.
Pressemitteilung zur Debatte um den islamischen Religionsunterricht
B O N N (02. März 2009) – Als alarmierende Signale beschreibt Albrecht Hauser vom Institut für Islamfragen die neuesten Vorfälle rund um den islamischen Religionsunterricht in Österreich. Nach einer im Januar 2009 vorgestellten Studie des Islamwissenschaftlers Mouhanad Khorchide, in der er mehr als 200 der knapp 400 Islamlehrer Österreichs befragte, lehnen 21,9 Prozent der Lehrer die Demokratie ab. 27,1 Prozent halten die UN-Menschenrechtserklärung von 1948 für unvereinbar mit dem Islam und 18,2 Prozent äußerten Verständnis dafür, dass ein Muslim, der vom Islam abgefallen ist, mit dem Tod bestraft würde.
Pressemitteilung zu Islamic Finance anlässlich der weltweiten Finanzkrise
B O N N (03. November 2008) – Als Anlass für eine Grundsatzkritik am westlichen Kapitalismus und eine verstärkte Werbung für eine islamische Wirtschaftsethik und schariakonforme Anlagen nutzen einige islamische Gelehrte und wirtschaftsexperten die weltweite Finanzkrise, erklärte Carsten Polanz vom Institut für Islamfragen der Deutschen Evangelischen Allianz. Laut dem einflussreichen ägyptischen Fernsehprediger und führenden Rechtgutachter von Qatar, Yusuf al-Qaradawi, hat der Zusammenbruch des auf „Wucher und Papierbuchungen“ gründenden kapitalistischen Systems gezeigt, dass sich die Wirtschaftsphilosophie des Islams bewährt habe.
Pressemitteilung zur Radikalisierung des Jihads der Frauen
B O N N (01. September 2008) – Von einer zunehmenden Radikalisierung des Jihads von Frauen innerhalb islamistischer Kreise warnt Dr. Christine Schirrmacher vom Institut für Islamfragen anlässlich neuer Berichte über palästinensische Selbstmordattentäter im arabischen Fernsehen.
Pressemitteilung zu Heiratsalter und Zwangsheirat in islamischen Ländern
B O N N (24. Juli 2008) – Eigentlich ist die Zwangsehe im Islam verboten. Die zukünftige Ehefrau soll nach verschiedenen Verlautbarungen einflussreicher islamischer Theologen in die Heirat einwilligen und mit dem Ehekandidaten einverstanden sein. Daher lehnen viele Muslime eine Zwangsheirat als unislamisch ab. Allerdings haben besonders junge Mädchen und Frauen in der Praxis dort, wo wirtschaftliche Not und Bildungsarmut herrschen sowie durch örtlich verfestigte Machtstrukturen verursachte Abhängigkeiten, oft wenig Mitspracherecht beim Zeitpunkt ihrer Eheschließung und der Wahl des Ehekandidaten.
Pressemitteilung zur Religionsfreiheit in der Türkei
B O N N (26. Mai 2008) – Mit einem nach islamischen Maßstäben unerwartet deutlichen Plädoyer für Religionsfreiheit hat vor kurzem der Religionsgelehrte Professor Hakki Ünal, Mitglied des Hohen Rates für Religionsangelegenheiten in der Türkei, überrascht, wie das Institut für Islamfragen bei Recherchen in der Türkei ermittelt hat.
Pressemitteilung zur Forschungsarbeit von Abdulkarim Sorush
B O N N (23. April 2008) – Als äußerst bemerkenswerten Vorstoß bezeichnet Dr. Christine Schirrmacher vom Institut für Islamfragen der Deutschen Evangelischen Allianz die neusten Aussagen des schiitisch-iranischen Intellektuellen und Philosophen Abdulkarim Sorush über die menschliche Schöpfung und die potenzielle Fehlbarkeit der koranischen Offenbarung.
