Kategorie: News
Flugblätter sorgen für Unruhe in Berliner Berufsschulen
(Institut für Islamfragen, 11.08.2004, mm) Wie die Zeitung „Die Welt“ am 5. d.M. berichtete, sorgen „Islamistische Flugblätter“ für „Unruhe in Berufsschulen“ in Berlin. Es sei zwei Schulen per Post zugegangen und enthalte Passagen wie „Deutschland gehört nicht den Deutschen. Dieses Land wird ein islamisches Land“; „Die Deutschen haben sich gewöhnt an das Kopftuch. Bald lieben sie das Kopftuch wie wir. Das stört nur noch Islamfeinde“.
Pakistan: Attentat auf Pastor
(Institut für Islamfragen, 11.08.2004, mm) Wie die Hilfsaktion Märtyrerkirche – Stimme der Märyterer (HMK) am 6. d.M. berichtete, wurde „das Haus des evangelischen Pastors Khalid Soomro in Gulshan (…) von muslimischen Fanatikern am 30. Juli in Brand gesteckt.“
Ägypten: Streit zwischen Regierung und religiösen Führern
(Institut für Islamfragen, 11.08.2004, mm) Regierung beschließt, Bau von Koranschulen zu verhindern und entzieht al-Azhar-Universität Kontrolle über die die Koranschulen – Scheich Tantawi protestiert – Beobachter befürchten Spannungen im Landrund 300.000 Schülern besucht werden, zu entziehen.
Al-Jazeera: Wegen Grundüberzeugungen bevorzugt
(Institut für Islamfragen, 11.08.2004, mm) In dem Artikel „Die Wahrheit im Morgenland“ von Thomas Pany berichtet das Online-Magazin Telepolis heute, nicht „Objektivität“ mache „Al-Dschasira zur beliebtesten Nachrichtenquelle in der arabischen Welt, sondern Grundüberzeugungen, die al-Hurra (eigentlich al-Hurrah; ein US-amerikanisch-geprägter arabischer Sender, MM) niemals teilen wird“.
Bündnisgrüner fordert schulischen Islamunterricht in allen Bundesländern
(Institut für Islamfragen, 11.08.2004, mm) Wie Radio Vatikan gestern unter Berufung auf KNA berichtete, forderte Omid Nouripour (Bündnis 90/Grüne), daß in allen Bundesländern schulischer Islamunterricht eingeführt werden solle.
Christlicher Verlag gibt interreligiöses Gebetbuch heraus
(Institut für Islamfragen, 11.08.2004, mm) Das „Gütersloher Verlagshaus“ hat unter dem Titel „Gemeinsam vor Gott“ ein Buch herausgegeben, das „religionsübergreifende Gebete“ enthält. Wie der Verlag mitteilt, richte sich dieses Buch an „alle, die sich im interreligiösen Dialog engagieren bzw. sich für religionsübergreifende Gebete interessieren“.
Europa am Ende des Jahrhunderts Teil des arabischen Westen?
(Institut für Islamfragen, 02.08.2004, mm) Der britische Islamwissenschaftler Bernard Lewis prognostiziert für das Ende des Jahrhunderts eine muslimische Bevölkerungsmehrheit in Europa und spricht in diesem Zusammenhang davon, daß Europa in Zukunft Teil des arabischen Westens, des Maghrebs, würde. Dafür sprächen Migration und Demographie.
Anschläge gegen christliche Kirchen im Irak
(Institut für Islamfragen, 02.08.2004, mm) Wie mehrere Presseagenturen berichteten, kam es am gestrigen Sonntagabend, den 1. August, zu mehreren Anschlägen mit Autobomben, die sich gegen fünf christliche Kirchen im Irak richteten. Dabei sind mindestens sechs Todesopfer zu beklagen, einige Quellen sprechen von mindestens elf Todesopfern. Bis zu 50 Menschen wurden verletzt. Eine sechste Bombe konnte rechtzeitig entschärft werden.
ZMD-Vorsitzender: „Hemmschwelle vor den muslimischen Gotteshäusern sinkt“
(Institut für Islamfragen, 30.07.2004, mm) Wie die Homepage des Zentralrates der Muslime in Deutschland, Islam.de, heute berichtet, wurde der Vorsitzende des Zentralrates, der etwa 3 % der Muslime in Deutschland vertritt, von der Berliner „Tageszeitung“ (taz) interviewt. Islam.de hat dieses Interview mit den Worten „Die Hemmschwelle vor den muslimischen Gotteshäusern sinkt“ überschrieben und dazu angemerkt, „wir haben nur einen Dialog zwischen Herrn Schily und den Innenministerien der Länder – über die Muslime, aber nicht mit ihnen“.
Irak: Wird christliche Minderheit ausgegrenzt?
(Institut für Islamfragen, 30.07.2004, mm) Wie die evangelische Nachrichtenagentur idea in dieser Woche berichtete, befürchtet die christliche Minderheit im Irak „vom Demokratisierungsprozeß weitgehend ausgeschlossen zu werden“. Wie idea berichtet, werden die assyrischen Christen „bei der Entsendung von Delegierten in die Nationalkonferenz nur unzureichend berücksichtigt“.
Weitere Razzien gegen Islamisten im Südwesten geplant
(Institut für Islamfragen, 28.07.2004, mm) Wie Yahoo! Nachrichten gestern unter Berufung auf die Nachrichtenagentur AP berichtete, hat „das baden-württembergische Innenministerium (…) weitere Razzien gegen Islamisten angekündigt“.
Menschenrechtler und Islam-Experten: Türkei ist nicht reif für die EU
Deutschland/Türkei (Institut für Islamfragen, 28.07.2004, mm) Wie die österreichische katholische Nachrichtenagentur kath.net am 26. d.M. berichtete, sehen Menschenrechtler und Islam-Experten „bisher die Kriterien für eine Aufnahme der Türkei in die Europäische Union (EU)
als nicht erfüllt an. Die Diskriminierung christlicher Minderheiten bestehe fort, erklärte die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) am 24. Juli in Frankfurt am Main. Sie forderte die Europäische Union deshalb auf, strikt an der Erfüllung der Beitrittskriterien festzuhalten, zu denen gleiche Rechte für alle Bürger gehören.“
Malaysia: Bischof und Politiker fordern „Passion Christi“ für alle
Malaysia (Institut für Islamfragen, 28.07.2004, mm) Wie die österreichische katholische Nachrichtenagentur kath.net gestern unter Berufung auf AsiaNews berichtete, darf Mel Bibsons Film „Die Passion Christi“ über die letzten zwölf Stunden im Leben Jesu auf Anordnung der malaysischen Regierung in den Kinos des islamischen Landes nur Christen gezeigt werden. Zugleich sei jegliche Werbung für den Film verboten, und er fürfe nur in ausgewählten Kinos vorgeführt werden.
Saudische Regisseurin kämpft gegen Benachteiligung der Frauen in ihrer Heimat
(Institut für Islamfragen, 27.07.2004, dh) Eine saudische Regisseurin kämpft gegen strenge Verbote in ihrer Heimat. Haifa‘ al-Manssour ist 31 Jahre alt und kommt aus Saudi-Arabien, einem Land, in dem es keine Kinos gibt. Trotzdem hat sie Texte für drei kurze Filme verfasst und die Filme gedreht.
Sudans Präsident erklärt Kritik am Sudan zum „Angriff auf den Islam“
Khartoum/Sudan (Institut für Islamfragen, 27.07.2004, mm) Wie Yahoo! Nachrichten gestern unter Berufung auf AFP berichtete, hat der sudanesische Präsident Omar Bashir „den internationalen Druck auf sein Land wegen der Flüchtlingskrise in Darfur als Angriff auf den Islam dargestellt“. Dem Bericht zufolge betrachte Bashir die „‚internationalen Kampagne‘ gegen seine Regierung“ als einen Versuch, die „Ausbreitung des Islam in seinem Land“ zu verhindern.
Iran: Freispruch für Angeklagten wegen des Todes einer kanadischen Journalistin
(Institut für Islamfragen, 26.07.2004, mm) Wie Yahoo! Nachrichten am 24. d.M. unter Berufung auf die Nachrichtenagentur AP berichtete, hat „ein Gericht in Teheran (…) den einzigen Angeklagten im Prozess um den gewaltsamen Tod der kanadischen Journalistin Zahra Kazemi freigesprochen“. Die leitende Anwältin der Mutter des Opfers, Friedensnobelpreisträgerin Schirin Ebadi, erklärte, „der Prozessverlauf sei mit Fehlern behaftet gewesen“.
Studie: Türken in Deutschland werden immer religiöser
Essen/Deutschland (Institut für Islamfragen, 26.07.2004, mm) Wie Yahoo! Nachrichten am 24. d.M. unter Berufung auf die Nachrichtenagentur ddp-nrw berichtete, werden die in Deutschland lebenden Türken immer religiöser. „Laut einer Untersuchung des Essener Zentrums für Türkeistudien bezeichneten sich im vergangenen Jahr 71 Prozent der hier lebenden Türken als religiös. Das sind 14 Prozentpunkte mehr als noch im Jahr 2000“, heißt es in dem Bericht.
Universität Münster ernennt Professor für „Religion des Islam“
Münster (Institut für Islamfragen, 26.07.2004, mm) Wie die Universität Münster am 22. d.M. in einer Pressemitteilung berichtete, wurde Dr. Muhammad Sven Kalisch zum ersten Professor für „Religion des Islam“ an der Universität berufen.
Iran: Neuregelung des Zugangs zum Satelliten-TV?
(Institut für Islamfragen, 26.07.2004, mm) Wie Heise/Telepolis am 23. d.M. unter Berufung auf die iranische amtliche Nachrichtenagentur IRNA berichtete, will das iranische Parlament den
Zugang zum Satelliten-TV neu regeln. Dabei handele es sich um „beliebtes Informationsmedium“ im Iran; denn „trotz offiziellem Verbot zieren mehrere Millionen Satellitenschüsseln die Dächer der islamischen Republik“.
In arabischen Staaten sinkt Ansehen der USA drastisch
(Institut für Islamfragen, 24.07.2004, dh) Am 23.07.2004 wurde von dem „Arabisch-Amerikanisches Institut“ in den USA das Ergebnis einer Umfrage veröffentlicht. 3300 Araber aus verschiedenen arabischen Ländern wurden nach ihren Gefühlen für die USA befragt. Im Gegensatz zu einer ähnlichen Umfrage, die vom selben Institut 2002 unternommen wurde, zeigt die neue Umfrage einen erheblichen Rückgang der Begeisterung der Araber gegenüber Amerika.
