Jahr: 2005
Italienische Journalistin beschreibt den Islam als Feind im eigenen Haus
(Institut für Islamfragen, dh, 21.07.2005) Ist der Islam eine anti-demokratische Religion?
Stimmt der heutige Korantext mit dem Urtext des Koran überein?
(Institut für Islamfragen, dh, 21.07.2005) 200 Verse sollen verfälscht sein
118 Unterschriften gegen Fahrerlaubnis für Frauen in Saudi-Arabien
(Institut für Islamfragen, dh, 21.07.2005) Politiker, Staatsleute, Richter, Scheichs und Akademiker protestierten schriftlich gegen die Fahrerlaubnis für Frauen in ihrem Land mit Argumenten wie folgt:
Fatwa über die Hinrichtung für vom Islam abgefallene Menschen
(Institut für Islamfragen, dh, 21.07.2005) Frage: Ein Muslim fragt, wie der Islam die Frage der Hinrichtung sieht und ob die Tötung eines vom Islam abgefallenen Menschen als Hinrichtung betrachtet werden müsse.
Fatwa über den Umgang mit Frauen, die keinen Schleier tragen wollen
(Institut für Islamfragen, dh, 21.07.2005) Frage: Ein Muslim fragt, was er tun solle, um seine Schwester dazu zu bewegen, ihren Schleier zu tragen. Bisher habe er sie vergeblich zurechtgewiesen. Er sehe keinen anderen Ausweg, als sie zu töten, weil er befürchte, sonst von Allah am Gerichtstag in die Hölle geschickt zu werden.
Suche nach Londoner U-Bahn-Attentätern geht weiter
(Institut für Islamfragen, dh, 20.07.2005) Hauptverdächtiger und Drahtzieher im Fadenkreuz der britischen Polizei
Der Ägypter Sayyed Qutb bezeichnet Weggefährten Muhammads als korrupte Menschen
(Institut für Islamfragen, dh, 20.07.2005) Sayyed Qutb, geistiger Vater der Moslembruderschaft, nennt Ma’auia und Omar Lügner und Betrüger
11 Menschen sind in Libyen hingerichtet worden
(Institut für Islamfragen, dh, 20.07.2005) Gründe für die Hinrichtung sind unklar
Ehrauffassungen in nahöstlichen Gesellschaften
Das Konzept von „Ehre“ und „Schande“ ist im Bereich der nahöstlichen Tradition und des Volksislam anzusiedeln und werniger mit dem Koran zu begründen. Der Koran nennt zwar den Begriff der „Ehre“ an einigen wenigen Stellen (3,26-27; 49,13; 70,23-35), aber es geht in diesem Zusammenhang um die Ehre, die Allah dem rechten Gläubigen zumisst, vor allem dadurch, dass er ihm nach seinem Tod den Zugang zum Paradies gewährt. Weder der Koran noch die islamische Überlieferung sprechen in dem Sinn von Ehre, wie er vor allem im ländlichen Bereich, dem vom Stammedenken und Stammesstrukturen geprägten islamischen Umfeld gelebt wird.
Schiitische Organisation gewinnt Einfluss über die Medien in muslimischen Ländern
(Institut für Islamfragen, dh, 15.07.2005) Kritik und Angriffe von Seiten der Sunniten
Internetpublikation über die Nachfolger Muhammads
(Institut für Islamfragen, dh, 15.07.2005) Schiiten und Sunniten sollen laut Verfasser die Nachfolger Muhammads verachten
Der Ehrenmord
Nach Berichten der UN ist Gewalt gegen Frauen die häufigste Todesursache von Frauen im Alter von 15 bis 44 Jahren. Eine Form der Gewalt gegen Frauen ist der sogenannte „Ehrenmord“.
Rezension: Gilles Kepel. Die neuen Kreuzzüge: Die arabische Welt und die Zukunft des Westens
Terroranschläge, Selbstmordattentate, Mißtrauen bis hin zur offenen Feindseligkeit – Diese und andere negative Schlagzeilen beschreiben heute die Beziehung zwischen der islamischen Welt und dem Westen. Fast täglich scheint sich die Kluft zu vergrößern. Was sind die Ursachen für diese Feindseligkeiten? Ist der Zeitpunkt gar verpaßt, um diese Kluft überwinden zu können? Wie gefährlich ist die momentane Lage wirklich?
Fatwa über die Tätigkeit eines Muslims an einem nicht islamischen Zivilgericht
(Institut für Islamfragen, dh, 15.07.05) Frage: „Darf ein Muslim an einem Zivilgericht arbeiten, welches nicht nach islamischem Gesetz arbeitet?“
Was ist Islamismus?
Mit dem Begriff „Islamismus“ wird heute – insbesondere nach den Ereignissen des 11.9.2001 – vielfach islamischer Terrorismus assoziiert. Islamisten sind jedoch Muslime, die die Errichtung einer Gesellschaft auf den Grundlagen von Koran und Sunna anstreben (Sunna = islamische Tradition). Islamistische Gruppierungen gibt es in vielerlei Ausrichtungen und Schattierungen, die das Ziel der Islamisierung der Gesellschaft mit ganz unterschiedlichen Mitteln erreichen möchten:
Islamismus – Argumente zur Beurteilung in Thesen
1. Der Islamismus ist eine moderne religiöse Ideologie. Sie ist aus der Rückbesinnung auf die ideal verstandene Frühzeit des Islam – das Modell von Medina mit seiner Einheit von religiösem und politischem Islam – und aus der Auseinandersetzung der Muslime mit dem modernen aufgeklärten Denken des Westens mitsamt seinen Ideologien – Rationalismus, Idealismus, Humanismus, Sozialismus, Nationalismus, Faschismus – entstanden.
Islamischer Fundamentalismus – Ideale und Realität
Was macht den islamischen Fundamentalismus (oder: politischen Islam) aus? Welche persönlichen Enttäuschungen und welche Hoffnungen lassen einen Muslim zum Fundamentalisten werden, der dem Islam in seinem Umfeld auf politisch-gesellschaftlicher Ebene zur Durchsetzung verhelfen möchte?
Alte Frau – Junge Frau
Eine ältere Frau hat in der Familie, aber auch in der Gesellschaft eine gewisse Autoritätsstellung. Sie gilt nicht mehr als Verführerin (wie eine junge Frau), die andere Männer zur Unmoral veranlassen könnte.
Heiratsalter
Heute ist in vielen islamischen Ländern das Heiratsalter für Mädchen auf 16 bis 18 Jahre und für Jungen auf etwa 18 Jahre heraufgesetzt worden. Im städtischen Bereich gewinnt eine gute Schul- und teilweise auch Berufsausbildung an Bedeutung, auch für Mädchen und junge Frauen, so daß sich das Heiratsalter auf etwa 20 bis 25 Jahre erhöht. Im ländlich-traditionellen Bereich wird jedoch häufig früher geheiratet.
Homosexualität
Die islamische Theologie lehnt Homosexualität als schwere Sünde ab. Sie wird wie Alkoholismus, Ehebruch oder Apostasie als gesellschaftszersetzend und widernatürlich betrachtet.
