Jahr: 2020

Frankreich: Junge Muslime bewachen Kathedrale in Südfrankreich

(Institut für Islamfragen, dk, 10.11.2020) ABC News berichtete am 6. November 2020 über eine Gruppe junger Muslime, die während der Allerheiligen-Feiertage die Kathedrale in der südfranzösischen Stadt Lodeve bewachten und vor terroristischen Angriffen schützen wollten.

Deutschland: Islamisten sind keine Einzeltäter

(Institut für Islamfragen, dk, 07.11.2020) Jacques Schuster, Chefkommentator der Tageszeitung Die Welt, betrachtete in einem Artikel am 4. November 2020 die verschiedenen islamistischen Angriffe der letzten Wochen in Frankreich, Österreich und Deutschland, sowie die noch andauernden Untersuchungen in der Schweiz und in Deutschland im Zusammenhang mit diesen Terrorakten.

Frankreich: Politologe erkennt Zusammenhang zwischen Attentaten in Frankreich, Österreich und Deutschland

(Institut für Islamfragen, dk, 22.11.2020) Der französische Politologe Guillaume Bigot erläutert im französischen Magazin „Valeurs Actuelles“ einen Zusammenhang zwischen den vergangenen Terroraktionen in Frankreich, Österreich und Deutschland, den Gefechten in Bergkarabach und der ursprünglichen auf Expansion ausgerichteten Rolle des Islam.

Palästinensische Autonomiegebiete (PA): Fatah-Politiker und Generalsekretär der PLO Erekat begibt sich für Covid-19-Behandlung in israelisches Krankenhaus

(Institut für Islamfragen, dk, 05.11.2020) Der arabische, im Nahen Osten arbeitende, muslimische Journalist Bassam Tawil berichtete am 5. November 2020 über die Tatsache, dass der schwer erkrankte palästinensische Politiker der Fatah, Generalsekretär der PLO und Chefunterhändler der palästinensisch-israelischen Verhandlungen, Dr. Saeb Erekat, im Oktober schwer an Covid-19 erkrankt sei und auf Bitten seiner Familie und der palästinensischen Behörde intensivmedizinisch in Israel behandelt würde.

Indonesien: Anschläge in Indonesien

(Institut für Islamfragen, dk, 30.11.2020) Die indonesische Tageszeitung The Jakarta Post berichtete am 30. November 2020 über einen terroristischen Anschlag auf die lokale Dorfbevölkerung im Sigi-Distrikt in Zentral-Sulawesi.

Deutschland: Bundesvorstand der DITIB verurteilt Terror-Anschlag in Wien

(Institut für Islamfragen, dk, 05.11.2020) Der Bundesvorstand der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion e.V. (DITIB) hat am 3. November 2020 den Terror-Anschlag in Wien mit klaren Worten verurteilt.

Türkei: Arabische Journalisten voller Zorn auf Erdogan und sein Projekt des Politischen Islam

(Institut für Islamfragen, dk, 04.11.2020) Der israelisch-arabische Journalist und Dozent Khaled Abu Toameh veröffentlichte am 3. November 2020 einen Artikel über den politischen Islam, der auch die Frage behandelte, wie arabische Journalisten und Politiker den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan sähen.

Indonesien: Indonesischer Präsident verdammt Macrons Äußerungen zum Islam

(Institut für Islamfragen, dk, 02.11.2020) Der indonesische Präsident Joko Widodo verdammte bei einer Presse-Konferenz am 31. Oktober 2020 Äußerungen des französischen Präsidenten Emmanuel Macron über den Islam. Sie seien beleidigend und verletzend für Muslime auf der ganzen Welt.

Deutschland: Demonstration in Berlin wegen französischer Karikaturen

(Institut für Islamfragen, dk, 30.10.2020) Die Berliner Tageszeitung Der Tagesspiegel (www.tagesspiegel.de) berichtete am Abend des 29. Oktober 2020 über Reaktionen in Neukölln auf die drei Morde in der Basilika Notre-Dame in Nizza, die offensichtlich von einem Islamisten ausgeführt worden seien.

Türkei: Sind französische Karikaturen tatsächlich die größte Bedrohung für Muslime?

(Institut für Islamfragen, dk, 30.10.2020) Der libanesische Akademiker Gilbert al-Ashkar stellte in der Tageszeitung Al-Quds al-Arabi, die Katar gehört und in London erscheint, die Frage, ob eigentlich die dummen Karikaturen in Frankreich die größte Bedrohung für Muslime seien, und ob sie denn gefährlicher seien als die Verfolgung der 10 Millionen Muslime in der chinesischen Xinjiang Provinz.

Malaysia: Ehemaliger Premierminister schockiert durch Glorifizierung der Attentate in Frankreich

(Institut für Islamfragen, dk, 30.10.2020) World Israel News berichtete am 29. Oktober 2020 über erschreckende Aussagen des ehemaligen Premierministers von Malaysia, Mahathir Mohamad (zuletzt von 2018 bis zum Februar 2020). Er habe auf Twitter den Mord an drei Menschen in einer Kirche in Nizza glorifiziert und gesagt, dass Muslime das Recht hätten, zornig zu sein und Millionen Franzosen für deren Massaker der Vergangenheit zu töten.

USA: Muslimin entsetzt über “muslimische Eiferer, die töten, um ihren Propheten zu beschützen”

(Institut für Islamfragen, dk, 30.10.2020) Clarion Project in Washington, USA (Motto: Challenging Extremism, Promoting Dialogue) veröffentlichte am 26. Oktober 2020 einen Artikel der Muslimin Raheel Raza mit pakistanischen Wurzeln über die Enthauptung des französischen Lehrers Samuel Paty am 16. Oktober 2020.

Deutschland: Erste Meldestelle für Angriffe auf Moscheen erfasse Angriffe seit 2014

(Institut für Islamfragen, dk, 26.10.2020) IslamiQ (www.islamiq.de), das deutschsprachige Nachrichten- und Debattenmagazin rund um die Themen Islam und Muslime in Deutschland und Europa, berichtete am 24. Oktober 2020 über Angriffe auf Moscheen in Deutschland.

Arabische Welt: Zahlreiche muslimische Stimmen warnen Europa vor den Gefahren des politischen Islam

(Institut für Islamfragen, dk, 13.11.2020) Der arabische Journalist, Dozent und Filmemacher Khaled Abu Toameh aus Israel schrieb am 13. November 2020 einen Artikel auf der Internetseite des Gatestone Institute (New York) über die Situation des politischen Islam in arabischen Ländern und wie die Situation des politischen Islam in Europa von vielen arabischen Autoren bewertet werde.

Deutschland: Bund der Alevtischen Jugendlichen in Deutschland erklärt Rückzug aus Dialogforum des Ökumenischen Kirchentags wegen Mitwirkung der Islamverbände

(Institut für Islamfragen, dk, 26.10.2020) Die Tageszeitung Die Welt berichtete am 26. Oktober 2020 über das geplante islamische-christliche Dialogforum des Ökumenischen Kirchentages, der im Mai 2021 in Frankfurt stattfinden soll. Frau Özge Erdogan, die Vorsitzende des Bundes der Alevitischen Jugendlichen in Deutschland (BDAJ), habe erklärt, warum sie sich aus diesem Dialogforum zurückzögen.

Deutschland: Französischer Literat wendet sich gegen den Begriff Islamophobie und Rassismus

(Institut für Islamfragen, dk, 09.11.2020) Die WELT berichtete am 8. November 2020 über das neue Buch des französischen Literaten und Essayisten Pascal Bruckner „Der eingebildete Rassismus – Islamophobie und Schuld“ (Edition Tiamat, 240 S., 24 €).

Indonesien: Rat der Islamgelehrten in Aceh fordern Peitschenhiebe für Teilnehmer von Online-Spielen

(Institut für Islamfragen, dk, 26.10.2020) Am 25. Oktober 2020 berichtete die indonesische Tageszeitung The Jakarta Post über die Situation in der indonesischen Provinz Aceh. Der Rat der Islamgelehrten der indonesischen Provinz Aceh (Aceh Ulema Council, MPU) im äußersten Norden der Insel Sumatra habe gefordert, dass die Teilnehmer der beliebten Online Spiele „PlayerUnknown’sBattleground“ (PUBG) und anderer Computerspiele, die Gewalt darstellten, öffentlich ausgepeitscht werden sollten.

Deutschland: Deutsch-islamische Kultur entwickelt sich

(Institut für Islamfragen, dk, 22.10.2020) Am 18. Oktober 2020 veröffentlichte Dr. Ahmet Inam einen Beitrag im deutschsprachigen Nachrichten- und Debattenmagazin IslamiQ über die Frage, ob es eine deutsch-islamische Kultur geben könne.

Westbank: Palästinensische Rechtsanwälte verklagen GB für Balfour Deklaration von 1917

(Institut für Islamfragen, dk, 24.10.2020) Die israelische Tageszeitung Times of Israel berichtete am 23. Oktober 2020 über das Vorhaben palästinensischer Rechtsanwälte, Großbritannien wegen der Balfour Deklaration von 1917 zu verklagen.

Deutschland: 250 Muslime demonstrieren in Hamburg gegen Muhammad-Karikaturen

(Institut für Islamfragen, dk, 09.11.2020) Die ZEIT berichtete am 8. November 2020, dass etwa 250 Muslime in Hamburg am Sonntag unter dem Motto „Wir sind gegen Diskriminierung und für Respekt unseres Propheten Mohammed“ vom Steindamm zum Rathausmarkt marschiert seien, um gegen die Karikaturen und gegen die Beleidigung Mohammeds zu protestieren.