Schlagwort: Säkularismus

Islam und christlicher Glaube • Nr. 1/2022 (22. Jg.)

Autorität im zeitgenössischen Islam

Frankreich: Ehemalige Muslime zu Schattendasein verurteilt

(Institut für Islamfragen, dk, 19.04.2021) Die Tagespost berichtete am 18. April 2021 über das Schattendasein und Leiden derjenigen Muslime in Frankreich, die sich offen für einen anderen Glauben entscheiden.

Algerien: Parteien in der Nähe der „Demokratischen Strömung“ wollen Wahlen zur Legislative boykottieren

(Institut für Islamfragen, dk, 09.04.2021) Am 6. April 2021 berichtete die ägyptische News Website „Arabi 21“ über die Situation in Algerien. Die meisten der dortigen Parteien, die mit der „Demokratischen Strömung“ („democratic current“) verbunden seien, hätten angekündigt, die Wahlen zur Legislative am 12. Juni d. J. zu boykottieren und zwar unter dem Vorwand, sich auf die Seite der Bevölkerung zu stellen, die sich gegen das Regime gewandt habe.

Malaysia: Antjüdische Vorurteile weit verbreitet

(Instituts für Islamfragen, dk, 01.08.2020) Die Times of Israel berichtete am 31. Juli 2020 über Antisemitismus in Malaysia, einem Land, in dem der Islam Staatsreligion ist. Das Land würde häufig als das am stärksten antisemitische Land der Welt eingeschätzt.

Österreich: Muslimischer Professor hält Reform des Islam für unabdingbar

(Institut für Islamfragen, dk, 04.08.2020) Am 3. August 2020 berichtete die Katholische Presseagentur Österreichs über ein Interview des islamischen Religionspädagogen Ednan Aslan, Professor für Islamische Religionspädagogik an der Universität Wien, in der Sonntags-Ausgabe im Kurier (https://kurier.at), der österreichischen Nachrichten-Plattform im Internet.

Großbritannien: Ist Europa fähig, Muslime wirklich zu integrieren?

(Institut für Islamfragen, dk, 06.02.2020) Die unabhängige globale Media Plattform Open Democracy (www.opendemocracy.net) stellte am 3. Februar 2020 die Frage, ob Europa fähig sei, seine Muslime wirklich zu integrieren. Der Autor des Artikels, Tariq Modood, meinte dazu, dass ein neues Verständnis von Säkularismus Europa die besten Möglichkeiten bieten könnte, dieses Ziel zu erreichen.

USA: Studie weist auf erhebliche Säkularisierung unter Muslimen hin

(Institut für Islamfragen, dk, 23.05.2018) Die amerikanischen CBN News veröffentlichten am 16. Mai 2018 die Analyse einer PEW Studie vom 26. Januar 2018.

Jordanischer Autor und Journalist kritisiert Gleichsetzung von Säkularismus mit Abfall vom Islam

(Institut für Islamfragen, dk, 11.12.2017) Der Islam sei kein politisches Programm, schrieb der jordanische Autor und Journalist Mousa Barhouma, in einem Artikel, den Qantara.de am 4. Dezember 2017 veröffentlichte.

Saudische Rechtsgutachter wettern gegen die Trennung von Staat und Religion

(Institut für Islamfragen, dh, 08.01.2017) Der Säkularismus beinhaltet die Trennung von Religion und Staat, die Beschränkung der Religion auf den Bereich der Anbetung und die Nichtpraktizierung der [religiös definierten] Umgangsregeln [zwischen den Menschen] und die Anerkennung der sogenannten Glaubensfreiheit.

Säkularisierungstendenzen unter Muslimen zu wenig berücksichtigt

(Institut für Islamfragen, dk, 16.12.2016) In seinem Artikel im Newsletter Qantara.de vom 16. Dezember 2016 weist Michael Blume darauf hin, dass in demographischen Erhebungen die Religionszugehörigkeit unterschiedlich gehandhabt werde. Bei Christen würden nur die gezählt, die getauft seien und einer Kirche angehörten, bei Muslimen aber würden alle gezählt, die es seit ihrer Geburt sind: Einmal Muslim, immer Muslim.

Frankreich: Ist der Islam inzwischen die primäre Religion Frankreichs?

(Institut für Islamfragen, dk, 30.10.2016) Laut einem Bericht des Gatestone Institute (New York City) vom 30. Oktober 2016 befindet sich der französische Katholizismus in einem tragischen Abwärtstrend, gefangen zwischen staatlichem Säkularismus und politischem Islam. Die französische Tageszeitung Le Figaro stelle die Frage, ob der Islam nicht inzwischen die primäre Religion Frankreichs sei.

Sarkasmus auf ägyptisch: Gewählte Präsidenten machen keine Fehler

(Institut für Islamfragen, dk, 15.02.2013) Die vorige Demokratie trug einen Helm, die jetzige trägt einen Bart: Beide töten im Namen Gottes

Pressemitteilung anlässlich eines Interviews mit Tariq Ramadan vom 20. Mai 2009

B O N N (29. Mai 2009) – Wenn Tariq Ramadan, dem Schweizer Islamwissenschaftler ägyptischer Herkunft, im Internetportal qantara ein „modernes Glaubensverständnis auf der Grundlage einer Trennung von Staat und Kirche“ zugeschrieben wird, sollte man nach Einschätzung der Islamwissenschaftlerin Prof. Dr. Christine Schirrmacher vom Institut für Islamfragen der Deutschen Evangelischen Allianz auf die genaue Bedeutung der einzelnen Schlüsselbegriffe und Schlagwörter achten, um das Islamverständnis Ramadans besser in seinen Gesamtkontext einzuordnen.

(English) Tobias Mörschel (Ed.): Does Faith make Politics?

(English) Does faith pursue a policy? Whoever follows the last years of US-american policy or reflect upon Islam and its future role in Europe can hardly avoid this question. This book addresses the question in light of sociological models in the context of a transatlantic comparison.

Türkischer Jugendleiter: Europa will eine christliche Türkei

(Institut für Islamfragen, mk, 16.12.2006) Christliche Glaubensäußerungen in der Türkei werden verteufelt