Schlagwort: Krieg
Friedfertigkeit und Toleranz im Islam – „In der Religion gibt es keinen Zwang“ (Sure 2,256)
In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts hat das Phänomen religiös motivierter Gewalttaten von Muslimen die Welt zunehmend beschäftigt. Vorläufiger Höhepunkt waren die – für westlich geprägte Menschen – unfassbaren Anschläge des 11. September 2001. Im Gefolge dieser Attentate wurde weltweit viel Mühe darauf verwendet, herauszustellen, dass derartige Gewalt eine Fehlentwicklung islamischen Glaubens und Denkens darstelle, während der Islam seinem Wesen nach friedliebend und tolerant sei.
Afrikanische Union bezichtigt die sudanesische Regierung, für den Krieg im Südsudan die Verantwortung zu tragen
(Institut für Islamfragen, 18.12.2004, dh) Zum ersten Mal bezeichnete die „Afrikanische Union“ die sudanesische Regierung selbst für den Krieg in Darfur/Südsudan für verantwortlich. Der Führer der Friedenstruppen im Südsudan erklärte gestern, am 17.12.2004, die sudanesische Regierung habe vorgestern, am 16.12.2004, zahlreiche Streitkräfte und Waffen in die Unruhegebiete entsandt.
Dokumente der Bath-Parteianhänger im Irak gefunden
(Institut für Islamfragen, 20.11.2004, dh) Der irakische Armee hat vor kurzem ein wichtiges Dokument aufgefunden, das von der irakischen „Armee Muhammads“ (arab. Jaish Muhammad) verfasst wurde. Mit dieser „Armee“ ist die militärische Fraktion der irakischen Ba’th-Partei gemeint. Das Dokument enhält Anweisungen, wie irakische Gruppen Widerstand gegen die alliierten Streitkräfte leisten können:
Sudan: Sofortiges Ende des Bürgerkriegs gefordert
(Institut für Islamfragen, 16.11.2004, dh) Die „Human Rights Organisation“ rief gestern, am 15.11.2004, die UNO auf, mit Hilfe von Embargos vermehrt auf die sudanesische Regierung einzuwirken, um die ethnische Säuberung im Süden des Landes zu beenden.
Untergruppierung von al-Qaida droht den USA
(Institut für Islamfragen, 06.11.2004, dh) Die Gruppe um Abu Hafs al-Masri der Fraktion Europa (eine Untergruppe von al-Qa’ida) hat gestern, am 05.11.2004, auf ihrer Internetseite Racheaktionen gegen die USA angekündigt. Die Gruppe plane, die USA wegen der Wahl von George Bush zu bestrafen. Einige Zitaten aus dem veröffentlichen Text lauten:
1/3 der US-Muslime betrachten den Krieg der USA als Krieg gegen den Islam
(Institut für Islamfragen, 28.10.2004, mk) Eine telefonische Umfrage der Georgetown Universität bei 1.846 Muslimen im August 2004 ergab, dass 1/3 aller Muslime glauben, die USA führe nicht Krieg gegen den Terrorismus, sondern gegen den Islam.
Iran: Präsident Khatami unterstreicht Wunsch nach Uran-Anreicherung
(Institut für Islamfragen, 22.10.2004, dh) Der iranische Verteidigungsminister, Ali Shamkhani, teilte gestern, am 21.10.2004, der Presse mit, sein Land habe vor kurzem eine verbesserte Rakete der Kategorie „Shihab 3“ getestet. Die verbesserte Rakete könne Ziele bis in 2.000 km Entfernung erreichen. Das versetzt diese neue iranische Waffe in die Lage, Ziele in Israel und Südeuropa zu erreichen.
Islamische Heiligtümer müssen „zurückerobert“ werden
(Institut für Islamfragen, 21.10.2004, dh) Im Verlauf einer Frühstücksfeier (einer Abendmahlzeit, die im Fastenmonat Ramadan als verspätetes Frühstück gilt, IfI), prangerte der Vorsitzende der ägyptischen „Partei der Muslimbruderschaft“ die Korruption im Verwaltungs- und Regierungsbereich in Ägpyten an.
al-Sarkawis Kämpfer im Iran und Irak aktiv
(Institut für Islamfragen, 6.10.2004, dh) Die letzten Verhöre der kürzlich Verhafteten der islamistischen Gruppe „Gruppe der Vereinigung und Kampf“ (arab. djama’atul-tauhid wa-l-djihad) im Irak hat wichtige Tatsachen aufgedeckt. Die Verhafteten gaben an, dass die Kämpfer von al-Sarkawi im Irak zwischen dem Irak und dem Iran hin und herpendeln. Während des letzten amerikanischen Angriffs im April 2004 soll Abu Mus’ab al-Sarkawi in den Iran geflüchtet sein.
USA wegen amerikanischer Angriffe von muslimischen Führern bedroht
(Institut für Islamfragen, 6.10.2004, dh) Am 04.10.2004 hat die Körperschaft der muslimischen Führer (arab. „hHai’atul-ulama‘ al-muslimin“) im Irak die USA bedroht, sie würde den „großen Kampf“ (arab. „al-Jihad al-akbar“) gegen die Amerikaner erst noch führen.
Russische Streitkräfte töten tschetschenische Kämpfer
(Institut für Islamfragen, 29.09.2004, dh) Sprecher der russischen Streitkräfte teilten mit, dass fünf ausländische Kämpfer letzten Samstag nachts nach heftigen Kämpfen in Tschetschenien/Russland getötet worden seien, einer von ihnen sei ein Türke. Man sei diesen Kämpfern durch die Aussagen des verhafteten Algeriers Kamal Burakhli auf die Spur gekommen.
Dürfen Muslime in den USA leben?
USA sei „Kriegsgebiet“ – Auswanderung in islamisches Land empfohlen
Kampf gegen die Anhänger al-Huthis kostete schon 400 Menschenleben
(Institut für Islamfragen, 28.08.2004, dh) Ein Sprecher der jemenitischen Armee teilte am 24.08.2004 mit, der Bruder des rebellierenden islamischen Geistlichen Hussein Badru-l Din al-Huthi sei kürzlich in einer Schlacht im Gebirge von Muran/Jemen getötet worden. Es sei nicht auszuschließen, dass al-Huthi selbst dabei ebenfalls getötet worden sei.
Herausforderung Islam
Der Islam zwischen Krieg und Frieden Bibliografische Daten: Hänssler Taschenbuch, 160 S., Hänssler Verlag, 2002, ISBN 3-7751-3859-5, Artikel-Nr. 393859000. Über das Buch: 1 Milliarde Muslime kann man ebenso wenig über einen Kamm scheren wie 1,3 Milliarden Christen! Doch welche Richtungen gibt es im Islam? Welche sind friedlich, welche nicht und warum? Wie sehen Muslime eigentlich…
