Schlagwort: Islamismus
Hunderte Anschläge in Bangladesch von verbotener islamischer Partei verübt
(Institut für Islamfragen, dh, 19.09.2005) Hauptforderung ist die Einführung des islamischen Gesetztes, der Scharia
Ein spanischer Polizist syrischer Abstammung hat vermutlich die Attentäter vom 11. März 2004 in Madrid unterstützt
(Institut für Islamfragen, dh, 06.09.2005) Schwerwiegende Hinweise belasten den Syrer Aiman Musli Khalaji
London möchte gefährliche Islamisten ausweisen
(Institut für Islamfragen, dh, 22.07.2005) Englische Regierung erarbeitet konkrete Schritte zur Bekämpfung des Terrorismus
Was ist Islamismus?
Mit dem Begriff „Islamismus“ wird heute – insbesondere nach den Ereignissen des 11.9.2001 – vielfach islamischer Terrorismus assoziiert. Islamisten sind jedoch Muslime, die die Errichtung einer Gesellschaft auf den Grundlagen von Koran und Sunna anstreben (Sunna = islamische Tradition). Islamistische Gruppierungen gibt es in vielerlei Ausrichtungen und Schattierungen, die das Ziel der Islamisierung der Gesellschaft mit ganz unterschiedlichen Mitteln erreichen möchten:
Islamismus – Argumente zur Beurteilung in Thesen
1. Der Islamismus ist eine moderne religiöse Ideologie. Sie ist aus der Rückbesinnung auf die ideal verstandene Frühzeit des Islam – das Modell von Medina mit seiner Einheit von religiösem und politischem Islam – und aus der Auseinandersetzung der Muslime mit dem modernen aufgeklärten Denken des Westens mitsamt seinen Ideologien – Rationalismus, Idealismus, Humanismus, Sozialismus, Nationalismus, Faschismus – entstanden.
Islamischer Fundamentalismus – Ideale und Realität
Was macht den islamischen Fundamentalismus (oder: politischen Islam) aus? Welche persönlichen Enttäuschungen und welche Hoffnungen lassen einen Muslim zum Fundamentalisten werden, der dem Islam in seinem Umfeld auf politisch-gesellschaftlicher Ebene zur Durchsetzung verhelfen möchte?
Londoner Attentate wurden schon im April 2004 vorausgesagt
(Institut für Islamfragen, dh, 11.07.2005) Der Syrer Omar Bakri gab damals deutliche Hinweise auf Anschläge
Prominenter muslimischer Geistlicher verurteilt Ermordung des ägyptischen Botschafters im Irak
(Institut für Islamfragen, dh, 11.07.2005) Freiheiten seien besser als die Verwirklichung der Scharia
Sind a-Qa’ida-Mitgliedern falsche Behauptungen während Haft erlaubt?
(Institut für Islamfragen, dh, 06.07.2005) Auszüge aus dem „Manchester Dokument“ wurden veröffentlicht
Menschenrechte in Syrien sollen sich unter dem Regime Baschar al-Assad extrem verschlechtert haben
(Institut für Islamfragen, dh, 03.07.2005) Mehr als 17.000 Menschen in syrischen Gefängnissen verschwunden?
Extremismus in Deutschland
(Institut für Islamfragen, rk, 19.06.2005) In Berlin leben etwa 4000 Islamisten
Extremismus in Deutschland
Berlin (Institut für Islamfragen, rk, 19.06.2005) In Berlin leben ungefähr 4000 Islamisten, von denen etwa ein Dreiviertel der Organisation Milli Görüs zuzurechnen ist. Wie die FAZ am 19. Juli meldet (Nr. 165, S. 5), wurden diese Zahlen vom Innensenator des Landes Berlin Ehrhart Körting (SPD) genannt.
Spanischer Innenminister gibt Verhaftungen marokkanischer Islamisten bekannt
(Institut für Islamfragen, 18.12.2004, dh) Das spanische Innenministerium hat heute, am 18.12.2004, bekannt gegeben, dass Islamisten marokkanischer Abstammung auf den Kanarischen Inseln verhaftet wurden. Diese stehen unter Verdacht, in terroristische Aktionen verwickelt zu sein.
Französische Polizei erkennt Anzeichen für weltweite Vernetzung von Extremisten
(Institut für Islamfragen, 24.10.2004, dh) Ein Sprecher der französischen Polizei teilte mit, die Tötung des Franzosen Ridwan al-Hakin im Zuge der Zusammenstöße im Irak, der tunesischer Abstammung war, beweise, dass Islamisten in Europa Kämpfer in den Irak schickten.
Massaker in Algerien verübt
(Institut für Islamfragen, 24.10.2004, dh) Eine extremistisch-islamistische Gruppe hat am 23.10.2004 in al-Media/Algerien ein Massaker an Zivilisten verübt. 16 Personen wurden auf verschiedene Art und Weise getötet: sie wurden erschossen, verbrannt und erstochen. Unter den Opfern waren auch Frauen und Kinder. Dies ist das erste Massaker im diesjhärigen Ramadan.
al-Qaida-Mitglied im Irak verhaftet
(Institut für Islamfragen, 13.10.2004, dh) Sprecher der irakischen Polizei erklärten gestern, am 12.10.2004, dass ein al-Qa’ida Mitglied kürzlich im Irak verhaftet wurde. Der Mann sei im Besitz von high-tech. Geräten und gefälschten Ausweisen gewesen. Angaben über seine Identität wurden bisher nicht gemacht.
„Islamisch-französische Front“ übernimmt Verantwortung für Attentat in Paris
(Institut für Islamfragen, 11.10.2004, dh) Eine islamistische Gruppe namens „Die islamisch-französische Front“ hat die Verantwortung für das letzte Attentat am Freitag, 08.10.2004, in Paris übernommen. Ziel des Attentats war die indonesische Botschaft in Paris. 9 Personen wurden dabei verletzt.
Pakistan: Entführter Pastor nach zweitägiger Gefangeschaft wieder frei
(Institut für Islamfragen, 04.10.2004, mm) Der Newsletter der baptistischen Zeitschrift „Die Gemeinde“ berichtete am 1. d.M., daß in Pakistan ein entführter 33jähriger Baptistenpastor nach zweitägiger Folter wieder freikam. Bei seinen Kidnappern handelte es sich vermutlich um militante Muslime. Dem Bericht zufolge setzten ihn seine Entführer unter Drogen, schnitten ihm die Haare ab, hängten ihn kopfüber auf und schlugen ihn. „Seine Entführer sagten den Angaben zufolge, sie nähmen Rache für die Militärpräsenz der Vereinigten Staaten im Land“. Außerdem hätten sie ihm verboten, „in seiner Baptistengemeinde in Jacobabad ‚für Muslime zu beten‘“.
München: Razzia in Milli-Görüs-Moschee
(Institut für Islamfragen, 04.10.2004, mm)
al-Qaida-Abgesandter spricht algerischen Islamisten Bewunderung aus
(Institut für Islamfragen, 29.09.2004, dh) Die algerische islamistische Bewegung „Die fundamentalistische Gruppe für Propagierung und Kampf“ hat eine Videokassette auf ihrer Internetseite angeboten. Die Kassette handelt von Abu Muhammad al-Yamani, dem Abgesandten von al-Qa’ida in Algerien und den Ländern der afrikanischen Küste.
