Kategorie: News

Türkei verzichtet auf Strafe bei Ehebruch

(Institut für Islamfragen, 15.09.2004, mk) Die türkische Regierung hat dem Druck der Europäischen Union und der oppositionellen CHP-Partei nachgegeben und einen umstrittenen Gesetzentwurf zum neuen Strafrecht zurückgezogen, der außerehelichen Geschlechtsverkehr strafbar machen sollte. Mit diesem Rückzieher muss die konservativ-islamistische AKP zum dritten Mal zurückstecken. Zuvor waren eine Lockerung des Kopftuchverbots in öffentlichen Gebäuden und sein Vorstoß, allen Absolveten der Imam-Hatip-Schulen (Gymnasien zur Ausbildung von muslimischen Geistlichen) den Zugang zu den Universitäten zu öffnen, fehlgeschlagen.

Kampf gegen die Anhänger al-Huthis kostete schon 400 Menschenleben

(Institut für Islamfragen, 28.08.2004, dh) Ein Sprecher der jemenitischen Armee teilte am 24.08.2004 mit, der Bruder des rebellierenden islamischen Geistlichen Hussein Badru-l Din al-Huthi sei kürzlich in einer Schlacht im Gebirge von Muran/Jemen getötet worden. Es sei nicht auszuschließen, dass al-Huthi selbst dabei ebenfalls getötet worden sei.

König-Fahd-Akadamie – Unterricht geht weiter

(Institut für Islamfragen, 20.08.2004, mm) Wie „n-tv“ am 18. d.M. berichtete, finanziert die saudi-arabische Regierung „die umstrittene König-Fahd-Akademie in Bonn weiter“. Das Geld für die rund 70 Mitarbeiter der umstrittenen Schule sei – wie andere Medien berichten, verspätet – eingetroffen.

Kamerun: Flugblätter gegen Christen

Islamische Extremisten aus Nigeria fachen Haß gegen Christen an – Aufrufe zur Vertreibung (Institut für Islamfragen, 19.08.2004, mm) Wie „idea spektrum“ gestern berichtete, versuchen islamische Extremisten „im westafrikanischen Kamerun religiöse Unruhen zu entfachen. Kämpfer dringen vor allem aus dem benachbarten Nigeria in den Norden des Landes ein und fachen mit Flugblättern den Haß gegen Christen an“. Junge Muslime würden aufgeufen,…

Auswanderungswelle irakischer Christen

(Institut für Islamfragen, 18.08.2004, mm) Wie die österreichische katholische Nachrichtenagentur „kath.net“ gestern berichtete, haben nach den Bombenanschlägen auf christliche Kirchen im Irak Anfang August 40.000 einheimische Christen das Land verlassen.

Auch ausländische schulpflichtige Kinder müssen deutsche Schulen besuchen

(Institut für Islamfragen, 18.08.2004, mm) Wie Yahoo! Nachrichten gestern unter Berufung auf die dpa berichtete, hat das Oberverwaltungsgericht Koblenz in Eilbeschlüssen verfügt, „ausländische schulpflichtige Kinder islamischen Glaubens müssen in Deutschland grundsätzlich eine deutsche Schule besuchen“. Lediglich vorübergehend in Deutschland wohnhafte Schüler seien von dieser Pflicht ausgenommen.

Abu Hafs al-Masri: Italien wird im Blut schwimmen

(Institut für Islamfragen, 17.08.2004, dh) Die Gruppe der „Milizen von Abu Hafs al-Masri“ (arab. kata’ib Abi Hafs al-masri), die al-Qa’ida angehört, erklärte gestern das Ende ihres an Italien gestellten Ultimatums, um das italienische Militär aus dem Irak abzuberufen. In einer Internetpublikation dieser Milizen hieß es, die Frist des Ultimatums sei abgelaufen. Italien habe nur durch Schweigen reagiert. Infolgedessen sei ganz Italien zum Ziel der Attentate geworden.