Jahr: 2008

Pressemitteilung zur Religionsfreiheit in der Türkei

B O N N (26. Mai 2008) – Mit einem nach islamischen Maßstäben unerwartet deutlichen Plädoyer für Religionsfreiheit hat vor kurzem der Religionsgelehrte Professor Hakki Ünal, Mitglied des Hohen Rates für Religionsangelegenheiten in der Türkei, überrascht, wie das Institut für Islamfragen bei Recherchen in der Türkei ermittelt hat.

Algerische Muslima soll dreijährige Gefängnisstrafe wegen „illegaler Konversion“ zum Christentum erhalten

(Institut für Islamfragen, dh, 24.05.2008) Weitere sechs Algerier stehen aus gleichem Grund vor Gericht

Fatwa über die Frage nach dem Sorgerecht für Kinder in konfessionellen Mischehen

(Institut für Islamfragen, dh, 24.05.2008) Frage: „Ich habe eine Christin in der Hoffnung geheiratet, dass sie zum Islam übertreten wird. Das hat sie jedoch bisher nicht getan. Mittlerweile habe ich mit ihr zwei Kinder bekommen: ein 4jähriges Mädchen und einen 2jährigen Sohn. Zu Beginn vereinbarten wir, dass die Kinder als Muslime erzogen werden sollen. Nach nunmehr 6 Jahren Ehe hat sich meine Frau jedoch entschieden, die Kinder christlich zu erziehen. Habe ich Anspruch auf die Kinder? Darf ich die Kinder mitnehmen und mit ihnen zusammen in ein muslimisches Land auswandern?“

Heftige Reaktionen nach der Taufe eines ägyptischen Journalisten durch Papst Benedikt XVI.

(Institut für Islamfragen, dh, 16.5.2008) Prominenter wechselt vom Islam zum Christentum

Das Oberhaupt der ägyptisch-koptischen Kirche, Papst Shenouda, protestiert gegen den automatischen Religionsübertritt von Minderjährigen zum Islam

(Institut für Islamfragen, dh, 06.05.2008) Er fordert freie Religionswahl auch für Minderjährige

Muslimischer Geistliche Jamal al-Banna verteidigt seine Einstellung zum Küssen

(Institut für Islamfragen, dh, 01.05.2008) Küssen zählt unter Muslimen zu den „kleinen Sünden“, die wiedergutzumachen sind

Türkei: Leiter des Religionspräsidiums gegen alevitische Versammlungsräume

(Institut für Islamfragen, mk, 27.04.2008) Türkisches Religionspräsidium gegen Religionsfreiheit der Minderheit der Aleviten