Muslimische Internetseite bietet viel Material zum Thema „Kampf“ an

Institut für Islamfragen

Die Eroberung von Ländern, in denen „Gottlose“ leben, müsse mindestens jährlich erfolgen

(Institut für Islamfragen, dh, 08.04.2008) Die muslimische Internetseite „Podium der Vereinigung und des Kampfes“ [arab. Minbar at-Tauhid wa l-Jihad] bietet viel Material zum Thema Kampf, islamische Geschichte, islamische Erziehung u.ä. an.

Ein Artikel, der den Titel „Die Beurteilung und die Regeln des Kampfes“ trägt, beinhaltet eine große Sammlung von Zitaten bedeutender Muslime, von Koranversen und Aussagen des Propheten des Islam zum Thema „Kampf“. Der Autor Youssef al-‘Ayiri spricht vom Kampf als „Ergreifen der Initiative und der Forderung“. Das bedeutet für ihn, dass Muslime „gottlose“ [nicht islamische] Länder angreifen und verlangen sollten, dass diese sich zum Islam bekehren und unter dem islamischen Gesetz (arab. Schari’a) leben. Falls die aufgeforderten Länder das ablehnten, müssten sie bekämpft werden. Diese Art Kampf sei eine Pflicht für jeden Muslim.

Der Beweis für die Richtigkeit dieser Aussage liege in dem Wort Allahs:

„Und wenn die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Götzendiener, wo immer ihr sie findet und ergreift sie und belagert sie und lauert ihnen aus jedem Hinterhalt auf. Wenn sie aber bereuen und das Gebet verrichten und die Zakah [Almosen] entrichten, dann gebt ihnen den Weg frei. Wahrlich, Allah ist allvergebend, barmherzig“ (Sure 9,5).

Und Allahs Prophet sagte:

„Allah hat mir den Auftrag gegeben, gegen die Menschen zu kämpfen, bis diese bezeugen: ‘Es gibt keinen Gott außer Allah. Muhammad ist sein Prophet, bis sie die Almosen bezahlen und das [islamische] Gebet verrichten. Wenn die Menschen dies tun [also damit zum Islam übertreten], schützen sie vor mir damit ihr Blut und ihr Eigentum, es sei denn, sie würden [das islamische Gesetz] überschreiten.“ [Aus der im höchsten Maß als glaubwürdig beurteilten Überlieferungssammlung von al-Bukhari].

Allahs Prophet sagte auch:

„Erobert für die Sache Allahs. Kämpft gegen denjenigen, der nicht an Allah glaubt…“ [überliefert in der im höchsten Maß als glaubwürdig beurteilten Überlieferungssammlung von Muslim].

Weiter sagte Allahs Prophet:

„Wer stirbt, ohne zuvor erobert zu haben oder sich die Teilnahme an einer Eroberung gewünscht zu haben, stirb als Abtrünniger“ [überliefert in der Überlieferungssammlung von Muslim].

Die muslimischen Rechtsgelehrten sollen sich darüber einig sein, dass der Kampf gegen „gottlose“ Länder und die Aufforderung zum Übertritt zum Islam als Pflicht für Muslime angesehen werden muss. Falls die „Gottlosen“ nicht zum Islam übertreten und keinen Tribut an Muslime zahlen wollten, müssten sie bekämpft werden. Diese Pflicht [für Muslime] sei nicht ungültig zu machen.

Ibn ‘Atiya überlieferte den [muslimischen] Konsens zur Pflicht des Kampfes als „Ergreifung der Initiative und der Forderung“:

„Der Konsens ist [durch alle Zeiten hindurch] gleich geblieben. Er ist für alle Fähigen und Willen der Nation Muhammads eine unbedingte Pflicht. Wenn der Kampf von einer Anzahl [von Muslimen] gekämpft wird, brauchen die übrigen [der Muslime] diesen Kampf nicht mitzumachen, es sei denn, ein Feind würde ein muslimisches Land angreifen und erobern. In diesem Fall wird der Kampf zu einer Pflicht für jeden Muslim.“ [So die Auslegung von Ibn ‘Atiya. Kap. 2/43].

Hassan al-Banna [Gründer der Muslimbruderschaft] schrieb:

„So sehen wir, das alle [muslimischen] Rechtsgelehrten sich einig sind – aus verschiedenen Epochen und mit unterschiedlichen Kenntnissen –, dass der Kampf eine Pflicht für die Fähigen und Willigen [Muslime] ist, um den Islam zu verbreiten“ (Hassan al-Banna. al-Jihad. S. 84).

Der Autor Youssef al-‘Ayiri kommentiert:

„Infolge dessen ist uns klar geworden, dass es eine Pflicht für Muslime ist, gegen die Gottlosen in ihren eigenen Ländern zu kämpfen, sie zum Islam einzuladen und gegen sie zu kämpfen, falls sie weder zum Islam übertreten, noch den Tribut entrichten wollen.“

Al-‘Ayiri stellt zwei verschiedene Meinungen unter den muslimischen Gelehrten zur Frage der Häufigkeit der Eroberung und des Kampfes gegen nicht muslimische Länder dar: Die erste Gruppe [der muslimischen Gelehrten] glaubt, eine Eroberung einmal im Jahr [gegen die „Gottlosen“] tue der Pflicht Genüge, häufigerer Kampf sei freiwillig. Die zweite Gruppe [der muslimischen Gelehrten] sei der Meinung, „Gottlose“ müssten jederzeit, wenn möglich, in ihren Ländern angegriffen werden.

Quelle: www.tawhed.ws/r?i=1958&c=2957&PHPSESSID=784dd9e06817e40eabecdacde5ff36d2