Hat Muhammad über den Wert der Frauen Späße gemacht?

Institut für Islamfragen

Muslimischer Gelehrter verurteilt die weitverbreitete „Spaßtheorie“ – Frauen sind weniger intelligent und rational

(Institut für Islamfragen, 20.12.2004, dh) In einem Internetartikel setzt sich ein muslimischer Gelehrter, ‘Aziz Muhammad Abu Khalaf, mit der Aussage Muhammads’ „Frauen leiden unter Mangel an Intelligenz und Frömigkeit“ auseinander. Er kritisiert die verbreitete Auslegung dieser Aussage unter muslimischen Gelehrten und Verkündigern des Islam, die lautet:

„Allahs Prophet hat diese Aussage nicht im Ernst gesagt, sondern nur im Spaß.“

Abu Khalaf zeigt auf, dass es überhaupt keine Grundlage für diese „Spaßtheorie“ gibt. Dagegen betont er, Allahs Prophet würde nie in solchen Angelegenheiten Spaß machen. Für den Verfasser gelten die Anhänger dieser Theorie als Muslime, die versuchen, den Islam so umzuformulieren, daß er in den Kontext anderer Kulturen passt.

Abu Khalaf rechtfertigt diese Aussage Muhammads, indem er u. a. sagt:

„Der Islam macht keinen Unterschied zwischen Frauen und Männern. Der Islam sieht nicht nur Frauen als diejenigen, die unter Mangel an Intelligenz und Frömmigkeit leiden, sondern auch Männer leiden unter diesem Mangel.“

Der Verfasser begründet seine Meinung mit einem Zitat aus dem Koran, der Gottlose als „Gehirnlose“ bezeichnet.

Quelle: www.arabgate.ws/more_sections/article.php?sdd=521&catid=3

Kommentar des Islaminstituts: Mit seiner These widerspricht Abu Khalaf dem Großteil anderer muslimischer Gelehrter. Die am häufigsten verbreitete Auslegung der o. g. Aussage Muhammds lautet: „Die Frau ist ein Wesen, das von seinen Emotionen stark gefangen genommen ist. Und infolge der monatlichen Periode der Frauen leiden sie unter Stimmungsschwankungen. Alle diese Faktoren machen es den Frauen unmöglich, so rational und vernünftig wie die Männer handeln zu können.“