Schlagwort: Israel

Ägyptischer Minister kündigt Zahlungen an Familien palästinensischer Märtyrer an

(Institut für Islamfragen, 28.11.2004, dh) Kamal al-Shasili, der ägyptische Staatsminister für die Angelegenheiten des Nationalparlaments, erklärte gestern, am 27.11.2004, Ägypten werde jeder Familie eines palästinensischen Märtyrers 70.000 ägyptische Pfund schenken. Die Zahlung soll unmittelbar nach dem Märtyrertod erfolgen. Diese Erklärung folgte der gestrigen Tötung von drei palästinensischen Polizisten in Rafah/Israel.

Suha Arafats Äußerungen rufen Unruhen unter Palästinensern hervor

(Institut für Islamfragen, 09.11.2004, dh) Die letzten Äußerungen Suha al-Tawils, der Ehefrau von Yassir Arafat, haben Unruhen unter Palästinensern hervorgerufen. Suha sprach u. a. von „einer Gruppe von Erben, die Yassir Arafat lebendig begraben will“. Als Protest gegen diese Aussagen wurde eine Demonstration organisiert. Die Demonstrantinnen trugen Plakate mit Parolen wie:

Iran: Präsident Khatami unterstreicht Wunsch nach Uran-Anreicherung

(Institut für Islamfragen, 22.10.2004, dh) Der iranische Verteidigungsminister, Ali Shamkhani, teilte gestern, am 21.10.2004, der Presse mit, sein Land habe vor kurzem eine verbesserte Rakete der Kategorie „Shihab 3“ getestet. Die verbesserte Rakete könne Ziele bis in 2.000 km Entfernung erreichen. Das versetzt diese neue iranische Waffe in die Lage, Ziele in Israel und Südeuropa zu erreichen.

Islamische Heiligtümer müssen „zurückerobert“ werden

(Institut für Islamfragen, 21.10.2004, dh) Im Verlauf einer Frühstücksfeier (einer Abendmahlzeit, die im Fastenmonat Ramadan als verspätetes Frühstück gilt, IfI), prangerte der Vorsitzende der ägyptischen „Partei der Muslimbruderschaft“ die Korruption im Verwaltungs- und Regierungsbereich in Ägpyten an.

Syrien äußert Wunsch nach friedlichem Zusammenleben mit Israel

(Institut für Islamfragen, 13.10.2004, dh) Erstmals hat Syrien öffentlich seinem Wunsch nach einem friedlichem Zusammenleben mit Israel Ausdruck verliehen. Die Vorsitzenden der „Fortschrittlichen Nationalen Front“ in Syrien haben die syrische Charta von 1972 umformuliert und einen Paragraph aufgenommen, der Syriens Wunsch zum friedlichen Zusammenleben mit
Israel betont.

Libanon: Ein Modell für das Miteinander der Religionen

(Institut für Islamfragen, 29.09.2004, mm) Wie die baptistische Zeitschrift „Die Gemeinde“ gestern in ihrem Newsletter berichtete, hat Dr. Denton Lotz, der Generalsekretär des Baptistischen Weltbundes – eine der größten protestantischen Kirchen weltweit – den Libanon als ein „Modell für das gelingende Miteinander der Religionen“ beschrieben.

Traumziele für Touristen – Folter und Unterdrückung für Einheimische

(Institut für Islamfragen, 28.09.2004, mm) Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) rief gestern in einer Pressemitteilung anläßlich des 25. Welttourismustages zu einem „verantwortungsbewussten Tourismus“ auf. Der Menschenrechtsorganisation zufolge sollten sich Touristen vor einer Reise in Länder, in denen die Menschenrechte verletzt oder gar mit Füßen getreten werden, darüber Gedanken machen, ob sie einen ganz persönlichen Dienst für die Menschenrechte leisten können.