Schlagwort: Europa

Europa: Weihnachten „entchristlichen“, um es integrativer zu machen?

(Institut für Islamfragen, dk, 22.01.2018) Am 29. Dezember 2017 berichtete das Gatestone Institute (New York City) über unterschiedliche Bemühungen in verschiedenen Ländern Europas, das Weihnachtsfest zu entchristlichen, zu islamisieren oder zu säkularisieren, damit Muslime keinen Anstoß daran nähmen. Dies wiederum habe zu vielen Kontroversen geführt.

„Wir müssen uns mit den dunklen Seiten des Islams beschäftigen“

Freiburg/München (epd). Nach Ansicht des Freiburger Islamwissenschaftlers Abdel-Hakim Ourghi befindet sich der Islam in einer Sinnkrise. Nur ein europäischer, humanistischer Islam kann zur westlichen Welt gehören, sagte der Leiter des Fachbereichs Islamische Theologie an der Pädagogischen Hochschule in Freiburg am Mittwoch dem Evangelischen Pressedienst (epd). Doch dafür braucht es eine neue, zeitgemäße Auslegung des Korans, so Ourghi.

Scharia in Europa wichtiger als nationale Gesetze?

(Institut für Islamfragen, dk, 07.12.2017) Das Gatestone Institute (New York City) berichtete am 6. Dezember 2017 über Ergebnisse einer Studie des Institut Montaigne in Paris, die das Institut im Sommer 2017 unter Muslimen durchgeführt hatte. Laut der Studie würden 29% der Muslime die Scharia für wichtiger halten als das französische Gesetz.

IS äußert Drohungen gegen westliche Länder

(Institut für Islamfragen, dh, 30.11.2017) Mehrere internationale Medien veröffentlichen Mitte November 2017 die gegen den Westen gerichteten Drohungen der Terrororganisation IS, Sylvester in westlichen Ländern durch Attentate – hier wurden Länder erwähnt wie Deutschland, Italien, Frankreich, England, der Vatikanstaat und andere – in ein blutiges Silvester zu verwandeln. 

Europa: Koordinator für die Bekämpfung des Terrorismus in Europa nennt Zahl von 50.000 muslimischen Extremisten

(Institut für Islamfragen, dh, 31.10.2017) Die arabische Zeitung „holanda-today.nl“ berichtete am 02.09.2017 unter Berufung auf den Koordinator für die Bekämpfung des Terrorismus in der Europäischen Union, Gilles de Kerchove, dass sich mittlerweile mehr als 50.000 muslimische Extremisten in Europa befinden.

Europa: Wirtschaftswissenschaftler prognostiziert bis 2060 muslimische Mehrheitsbevölkerung in Frankreich

(Institut für Islamfragen, dk 28.10.2017) Laut einem Artikel des italienischen Journalisten Guilio Meotti, Leiter des Kulturresorts der italienischen Tageszeitung Il Foglio, für das Gatestone Institute in New York vom 28. Oktober 2017 hat der französische Wirtschaftwissenschaftler Charles Gave vom Gavekal Research Centre vorhergesagt, dass Frankreich innerhalb der nächsten 40 Jahre mehrheitlich muslimisch sein würde, wenn der gegenwärtige Trend anhalte.

Muslimischer Journalist ruft zur Neuinterpretation des Islam und zur Bekämpfung des Extremismus auf

(Institut für Islamfragen, dk, 22.09.2017) Ein Artikel des muslimischen Journalisten Mousa Barhouma vom 18. September 2017 rief Muslime im Westen zur Beteiligung an der belastenden Aufgabe auf, den islamischen Extremismus zu bekämpfen. Passivität könne den Eindruck erwecken, dass Muslime dem Extremismus zustimmten und mit für ihn verantwortlich seien.

Terrorismus in Europa: Zahl der dschihadistischen Terrorverdächtigen stark angestiegen

(Institut für Islamfragen, dk, 07.09.2017) Laut Bericht von Europol über die Terrorismussituation und seine Trends 2016 in Europa ist die Zahl der dschihadistischen Terrorverdächtigen von 395 im Jahre 2014 und 687 im Jahre 2015 auf 718 (26% Frauen) im Jahre 2016 angestiegen. Es habe insgesamt 142 fehlgeschlagene, frühzeitig aufgedeckte und vollendete terroristische Angriffe gegeben.

Lehre des Islam spielt wichtige Rolle bei Radikalisierung junger Muslime in Europa

(Institut für Islamfragen, dk, 04.08.2017) Laut Bericht der Radio Vatikan News vom 3. August 2017 belegt eine Studie des islamischen Theologen Ednan Aslan von der Universität Wien, dass bei der Radikalisierung junger Muslime in Europa entgegen mancher anderslautenden Berichte die islamische Lehre eine große Rolle spielt.

Rezension: Christen und Muslime: So nah, und doch so fremd

Frische bewegten beim Schreiben des Buches die Fragen: Wie werden sich in Zukunft die Staaten Europas und Nordamerikas und die sie mitverantwortenden Christen zum Islam verhalten? Wo haben wir Platz zu machen – räumlich, damit Menschen eine Unterkunft finden, in der Arbeitswelt, damit Menschen in Arbeit und Brot kommen, dann auch jeder Einzelne in seinem täglichen Leben, in seinem Herzen und in seinem Kopf? Drängende Fragen, denen Hartmut Frische engagiert, umsichtig und mit offenem Herzen nachgeht.

Europa: Aggressive Berichterstattung über Burqa und Schleier ist irreführend

(Institut für Islamfragen, dk, 5.9.2016) Die pakistanische Journalistin Khadija Khan schreibt in ihrem Bericht beim Clarion Project (Washington D.C.), dass die große Mehrheit der muslimischen Frauen in Europa von einem moderaten islamischen Hintergrund käme und wohl das größte Opfer der aufgeheizten Debatte für und gegen die Vollverschleierung der Frauen in einigen europäischen Ländern sei.

Frankreich nach Attentat auf Priester nicht vereint in dem Ruf: „Wir sind alle Katholiken!“

(Institut für Islamfragen, dk, 20.08.2016) Alle Kleriker des Vatikan vermeiden Erwähnung des Islam im Zusammenhang mit der Ermordung des katholischen Geistlichen in der Kirche von Saint-Etienne-du-Rouvray

Zahl der Konvertiten im Nachgang zum 11.9.2001 stark übertrieben

(Institut für Islamfragen, dk, 17.08.2016) Studie belegt kein außergewöhnliches Wachstum des Islam in den USA

DITIB als verlängerter Arm der türkischen Regierung?

(Institut für Islamfragen, dk, 02.08.2016) Scharia-Islam mit nationalistischen Untertönen in türkisch kontrollierten Moscheen

Interview mit der ehemaligen Ehefrau des IS-Führers Abu Bakr al-Bagdadi

(Institut für Islamfragen, dh, 11.05.2016) Einige Zitate aus dem exklusiven Interview des arabischen Fernsehsenders „mtv“ mit Frau Sadjda ad-Dulaimi, der ehemaligen Ehefrau des Führers der Terrororganisation IS:

Europäische Kommentatoren zu Paris-Attentaten wissen zu wenig über den Jihad

(Institut für Islamfragen, dk, 30.03.2015) Für den im Nahen Osten beheimateten Wissenschaftler Bassam Tawil haben, wie er am 19. Februar 2015 in einem Artikel des Gatestone Institute [New York] erläuterte, die europäischen Kommentatoren der terroristischen Angriffe auf das französische Satiremagazin Charlie Hebdo und den koscheren Supermarkt in Paris zwar immer wieder die möglichen Motive der Terroristen diskutiert, aber erschreckend wenig Ahnung vom Jihad gezeigt.

Rezension: Islam und Islamkritik

Dieser Sammelband umfasst 17 Vorträge und Aufsätze zum Thema Islam in Europa. Sein Herausgeber, Ralph Ghadban, ist deutscher Islamwissenschaftler und promovierter Politologe mit libanesischen Wurzeln, der seit 1992 Migrationsforschung mit Schwerpunkt Islam in Europa betreibt (www.ghadban.de).

Geiselnahme im Jemen endet unblutig

(Institut für Islamfragen, dk, 18.03.2013) Drei weitere Europäer sind in der Gewalt von Sympathisanten von al-Qaida

Islam und christlicher Glaube Nr. 2/2012 (12. Jg.)

Islam in Europa: Integration oder Parallelgesellschaft?

Fatwa zu der Frage, ob Musliminnen in Europa gelegentlich auf ihre Kopftücher verzichten dürfen

(Institut für Islamfragen, dh, 11.04.2012) „Ihre Eminenz, wir erhielten kürzlich viele Zuschauerbriefe aus westlichen Ländern, vor allem aus Spanien. Das Hauptthema dieser Briefe ist die Kopftuchproblematik. [Muslimische] Mädchen legen notgedrungen ihre Kopftücher ab. Vor allem im Sportunterricht müssen die Mädchen sie ablegen, um am Sportunterricht teilnehmen zu dürfen. … Sie müssten [infolge dessen] mehr Fächer belegen und mehr Gebühren bezahlen, schafften keinen Abschluss und vieles mehr. Was ist die Lösung für dieses Problem, was können diese Mädchen tun?“