Kategorie: Publikationen
Tod und Begräbnis im Islam
Volksislamische Vorstellungen: „Wenn sich der Todestag eines Menschen nähert, läßt Allah von dem Baum unter seinem Thron das Blatt fallen, auf dem der Name des betreffenden Menschen geschrieben steht.“ Im Augenblick des Todes entzieht der Todesengel Izrâ’îl dem Menschen seine Seele (arab. rûh bzw. nafs).
Pressemeldung zum Internationalen Tag zur Beseitigung der Gewalt gegen Frauen am 25. November
B O N N (24. November 2004) – In Sure 4,34 des Korans heißt es: „Und wenn ihr befürchtet, dass eure Ehefrauen widerspenstig sind, dann ermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie.“ Nach dieser Stelle kennt der Islam also durchaus das Recht des Mannes, seine Frau zu züchtigen, wenn sie ihm den Gehorsam verweigert.
Islam und christlicher Glaube Nr. 2/2004 (4. Jg.)
Inhalt: Liebe Leser Muhammad und seine Frauen (Daniel Hecker) Frauen im Islam – Auffassungen des islamischen Eherechts (Christine Schirrmacher) Bireligiöse Eheschließungen im Islam: Interview mit Rafiq Yousef, Ägypten Islamischer Feminismus als Erneuerungs- und Modernisierungsversuch (Bärbel Debus) Worte aus der islamischen Überlieferung Meldungen aus dem Internet PDF: Islam and Christianity Nr. 2/2004 (4. Jg.)
Was ist eine Fatwa?
Fatwas (oder eigentlich im Plural: Fatawa) sind Rechtsgutachten islamischer Gelehrter. Diese Gelehrten erläutern durch eine schriftliche Beurteilung einer bestimmten Frage des islamischen Rechts ihre persönliche Einschätzung. Fatwas werden in eigener Sache oder im Auftrag einer Institution oder eines Herrschers erlassen.
Pressemeldung anlässlich des Internationalen Tages zur Beseitigung der Armut am 17. Oktober
B O N N (15. Oktober 2004) – In Sure 69,30-37 lesen wir über Menschen, die die Armenfürsorge versäumen, folgendes: „(Den Höllenwärtern wird zugerufen:) „Greift ihn und fesselt ihn, und lasst ihn hierauf im Höllenbrand schmoren! […] Er hat (zu seinen Lebzeiten) nicht an den gewaltigen Gott geglaubt und (die Seinen?) nicht dazu angehalten, den Armen (etwas) zu geben. Hier hat er nun heute keinen Freund und bekommt nichts zu essen, außer Schmutzwasser (oder: Wundwasser?), eine Nahrung, die nur die Sünder (in der Hölle) zu sich nehmen.“
Was bedeutet „Islam“?
Der Begriff „Islam“ bedeutet „Hingabe“ oder „Unterwerfung“ unter Gott und seinen Willen, wie er ihn nach muslimischer Auffassung im Koran niedergelegt hat. Ein Muslim hat sich Gott „unterworfen“, soll sich ihm dankbar erweisen und den im Islam verpflichtenden und im Koran und der islamischen Überlieferung festgehaltenen Geboten Folge leisten.
Pressemeldung zum Jahrestag des 11. September 2001
B O N N (09. September 2004) – Während die Attentäter des 11. September 2001 in mehreren Briefen unmissverständlich den Islam als Antrieb ihrer Attentate bezeichneten, sehen viele Muslime im Koran keine Rechtfertigung von Selbstmordattentaten. In Sure 5,32 lesen wir:
