Friedfertigkeit und Toleranz im Islam – „In der Religion gibt es keinen Zwang“ (Sure 2,256)

In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts hat das Phänomen religiös motivierter Gewalttaten von Muslimen die Welt zunehmend beschäftigt. Vorläufiger Höhepunkt waren die – für westlich geprägte Menschen – unfassbaren Anschläge des 11. September 2001. Im Gefolge dieser Attentate wurde weltweit viel Mühe darauf verwendet, herauszustellen, dass derartige Gewalt eine Fehlentwicklung islamischen Glaubens und Denkens darstelle, während der Islam seinem Wesen nach friedliebend und tolerant sei.

Fatiha – Die erste Sure des Korans

Die erste Sure des Korans heißt „die Eröffnende“ oder „die Eröffnung“ (arab. „al-fâtiha“). Sie stellt insofern eine Besonderheit dar, als sie, wie etliche Korankommentatoren hervorheben, wie ein Einleitungsgebet vor den übrigen 113 Suren des Korans steht und wichtige Teile islamischer Dogmatik zusammenfaßt: Sie preist die Gnade und Barmherzigkeit Gottes, seine Herrschaft über alle Menschen, sie kündigt den Tag des Gerichts an, sie spricht vom Beistand Gottes zur Rechtleitung der Menschen und von der Verdammnis für die Verlorenen.

Islamische Ökumene verwirklicht?

(Institut für Islamfragen, dh, 14.06.2005) Schiiten machen Sunniten immer noch scharfe Vorwürfe über deren „Verfälschung des Korans“

Drei Saudi-Arabern wurden Hände und Füße abgeschlagen

(Institut für Islamfragen, dh, 14.06.2005) Wegen verschiedener Attentate gegen saudische Politiker und Sicherheitskräfte wurden die Kapitalstrafen des islamischen Rechts verhängt

Hat Muhammad zehn seiner Gefährten das Paradies versprochen?

(Institut für Islamfragen, dh, 14.06.2005) Schiitischer Geistlicher hält diese Auffassung für „Lüge“ und verflucht die Sunniten

Kritik an Sayyid Qutbs Auffassungen über den Islam

(Institut für Islamfragen, dh, 14.06.2005) Berühmter Führer der Muslimbruderschaft wird nicht nur glorifiziert

Islamische Befreiungspartei (Hizb ut-Tahrir) veröffentlicht heftige Kritik an oberstem al-Azhar-Scheich al-Tantawi

(Institut für Islamfragen, dh, 14.06.2005) Grund für die Propaganda war ein Fatwa (Rechtsgutachen) al-Tantawis