Türkei: Präsident der EU-Kommission gegen Laizismus als Religion

(Institut für Islamfragen, mk, 25.04.2008) José Manuel Barroso lehnt das Verbotsverfahren gegen die türkische Regierungspartei AKP ab

Neue Publikation des Islamkritikers und Konvertiten Mark Gabriel angekündigt

(Institut für Islamfragen, dh, 24.04.2008) Inhalt des Buches: Ein fiktives Gespräch zwischen ihm und dem Propheten Muhammad zu aktuellen Fragen

Türkei: Teilerfolg bei der Verhandlung der Malatya-Morde

(Institut für Islamfragen, mk, 23.04.2008) Der Beschwerde der Anklage wurde nur teilweise stattgegeben

Pressemitteilung zur Forschungsarbeit von Abdulkarim Sorush

B O N N (23. April 2008) – Als äußerst bemerkenswerten Vorstoß bezeichnet Dr. Christine Schirrmacher vom Institut für Islamfragen der Deutschen Evangelischen Allianz die neusten Aussagen des schiitisch-iranischen Intellektuellen und Philosophen Abdulkarim Sorush über die menschliche Schöpfung und die potenzielle Fehlbarkeit der koranischen Offenbarung.

Intellektuelle und Akademiker fordern die Abschaffung von Kinderehen in Saudi-Arabien

(Institut für Islamfragen, dh, 21.04.2008) Auch die „Schenkung“ von Kindern als Ehefrauen soll abgeschafft werden

Rezension: Die dunklen Anfänge

Über etliche Jahrzehnte hinweg ist innerhalb der Orientalistik wenig grundlegend Neues zur Deutung der Enstehungszeit des Islam vorgeschlagen worden, und das, obwohl viele grundlegende Fragen weitgehend unbeantwortet sind. Eine wissenschaftliche Studie zu dem Problem, wie die heute überall verwendete Standardausgabe des Korantextes von 1924 zustande kam, die die großen Lücken unseres Nichtwissens auch nur einigermaßen schließen könnte, existiert z.B. bis heute nicht. Es ist zwar anhand unserer Wissensgrundlagen von mehreren Rezensionen, von ehemals existierenden Textvarianten oder, wie manche annehmen, sogar von verschiedenen Autoren des Korantextes auszugehen. Insgesamt aber existiert zu diesen eminent wichtigen Fragen kaum Forschungsliteratur:

Rezension: Missionarischer Islam und gesellschaftlicher Dialog

Henning Wrogemann hat sich in seiner Heidelberger Habilitationsschrift einem Thema von großer gesellschaftlicher Tragweite gewidmet, dessen Bedeutung im 21. Jahrhundert noch zunehmen wird. Erst in den Anfängen steckt nämlich in Europa die Erkenntnis, dass nicht nur das Christentum, sondern ebenso der Islam von Anfang an auf Verkündigung und Ausbreitung angelegt war.