Jahr: 2006

Pressemeldung zu den jüngsten Äußerungen des iranischen Präsidenten

B O N N (30. Januar 2006) – Latenter Antisemitismus der iranischen Staatsführung ist kein neues Phänomen. Darauf weist das Institut für Islamfragen der Evangelischen Allianz anlässlich der jüngsten Äußerungen des iranischen Präsidenten Ahmadi-Nedschad hin. Dieser hatte vor seiner Ankündigung einer Anti-Holocaust Konferenz behauptet, die Schoah sei ein Märchen, und gefordert, Israel solle von der Landkarte verschwinden.

Nach den Wahlen im Irak scheint die Lage für Christen schwieriger geworden zu sein

(Institut für Islamfragen, sh, 30.01.2006) Die Lage der Christen im Irak ist nach den Wahlen vom 15. Dezember 2005 schlimmer denn je. Das berichtet kath.net am 11.01.06. Der Weihbischof von Bagdad legte die Situation der Christen dar: Sie fühlten sich zwischen allen Stühlen, da sie gleichzeitig umworben und eingeschüchtert würden.

Gesinnungstest oder Beitrag zur Integration?

(Institut für Islamfragen, sh, 30.01.2006) In der baden-württembergischen CDU schlagen die türkischen Parteifreunde Alarm. Wie die „taz“ vom 11.01.2006 berichtet, reagierten sie auf den Beschluss, den sogenannten Gesprächsleitfaden bei Bewerbungen um die deutsche Staatsbürgerschaft einzusetzen, mit einem dreiseitigen empörten Brief sowie der Ankündigung einer Protestkampagne.

Wurde Arafat ermordet?

(Institut für Islamfragen, sh, 30.01.2006) Wie mdr.de am 21.01.06 berichtet, wirft der syrische Präsident Baschar al-Assad dem israelischen Staat vor, den ehemaligen Palästinenser-Präsidenten Arafat ermordet zu haben. Dies sei von allen organisierten Mordanschlägen, die Israel begangen habe, der gefährlichste gewesen.

Islam und christlicher Glaube Nr. 1/2006 (6. Jg.)

Menschenrechte im Islam Inhalt: Liebe Leser Menschenrechte und Islam – Ist der „Kampf der Kulturen“ vorprogrammiert? Human Rights and Islam (Rolf Hille) Islamische Menschenrechtserklärungen unter der Lupe (Petra Uphoff) Meldungen aus dem Internet (Daniel Hecker) Buchbesprechungen (Rezensionen) PDF: Islam und christlicher Glaube Nr. 1/2006 (6. Jg.)

Pressemeldung anlässlich der Deklaration zum Islamverständnis

B O N N (15. Januar 2006) Der britische Europaabgeordnete Gerard Batten hat am 13. Dezember 2006 dem Europäischen Parlament eine Deklaration zum Verständnis des Islam vorgelegt. Die von Sam Solomon verfasste Erklärung soll Muslimen aus allen Richtungen die Gelegenheit geben, sich zu den freiheitlich-demokratischen Grundwerten Europas zu bekennen und sich von extremistischen Interpretationen ihrer religiösen Texte zu distanzieren. Solomon ist ein vom Islam zum Christentum konvertierter Experte für islamisches Recht.