Wer wird hier geopolitisch instrumentalisiert?
(Institut für Islamfragen, es, 26.01.2026) Der Artikel aus Al-Akhbar (Libanon) vom 23. Januar 2026 analysiert die historische und aktuelle Rolle der Kurdenfrage im Iran als wiederkehrendes Sicherheitsproblem.
Er beschreibt, wie die jüngsten Proteste der bewaffneten kurdischen Gruppen PJAK (Partei für ein freies Leben in Kurdistan) und Komala von externen Akteuren instrumentalisiert würden. Bereits seit den 1950er Jahren nutze die USA Kurden als Druckmittel gegen Iran und Irak, etwa beim Algiers-Abkommen (1975), nach dem Außenminister Henry Kissinger die Unterstützung eingestellt und die Kurdenfrage erneut auf Eis gelegt habe. Nach der Islamischen Revolution 1979 eskalierten immer wieder Kämpfe zwischen verschiedenen Gruppen. Die jüngsten Unruhen zeigten, dass sich auch jetzt sozialer Protest zu einer bewaffneten Eskalation entwickelt habe.
Quelle: „The history of the Kurdish experience in Iran: The regime always has the upper hand“, Al-Akhbar Lebanon, https://mideastwire.com/page/articleFree.php?id=88180, Originalquelle: https://al-akhbar.com/world/876768