Tag: Mädchen

(Deutsch) Heiratsalter

(Deutsch) Heute ist in vielen islamischen Ländern das Heiratsalter für Mädchen auf 16 bis 18 Jahre und für Jungen auf etwa 18 Jahre heraufgesetzt worden. Im städtischen Bereich gewinnt eine gute Schul- und teilweise auch Berufsausbildung an Bedeutung, auch für Mädchen und junge Frauen, so daß sich das Heiratsalter auf etwa 20 bis 25 Jahre erhöht. Im ländlich-traditionellen Bereich wird jedoch häufig früher geheiratet.

(Deutsch) Jungen – Mädchen

(Deutsch) Jungen und Mädchen werden in der islamischen Welt im allgemeinen sehr geschlechtsspezifisch auf ihre spätere Rolle in der Gesellschaft hin erzogen. Während der Junge, der dem Kleinkindalter entwachsen ist (in einigen Ländern fällt dieser Zeitpunkt mit seiner Beschneidung im Alter von etwa 5-10 Jahren zusammen), mehr und mehr in die Außenwelt der Männer hineinwächst, bleibt das Mädchen der Mutter und ihren Aufgaben im häuslichen Bereich verbunden.

(Deutsch) Beschneidung

(Deutsch) Die Beschneidung fordert der Koran nirgends, weder für Jungen noch für Mädchen. Sie ist jedoch in der ganzen islamischen Welt für Jungen obligatorisch, da sie als «sunna» (nachzuahmendes Vorbild) gilt. Sie ist mit einem Familienfest verbunden, das meist stattfindet, wenn der Junge zwischen sieben und zehn Jahre alt ist. Danach gehört der Junge zur Gesellschaft der Männer und wird die Pflichten der Religion mehr und mehr praktizieren (Gebet, Fasten).

(Deutsch) Pressemeldung zum Verbot der Genitalverstümmelung bei Frauen

(Deutsch) B O N N (27. Dezember 2004) – Am 28.12. 1998 bestätigte der Oberste Verwaltungs­gerichtshof Ägyptens das Verbot der Beschneidung von Frauen. Doch auch nach dem Urteil wurde die Beschneidung weiter praktiziert – nun jedoch illegal außerhalb der Krankenhäuser, meist unter katastrophalen hygienischen Bedingungen. Als Folge kam es zur erneuten Aufhebung des Verbots – unter dem Vorzeichen des Lebensschutzes.

(Deutsch) Zwei muslimische Schülerinnen in Frankreich exmatrikuliert

(Deutsch) (Institut für Islamfragen, 21.10.2004, dh) Nach zwei Monaten Verhandlungen mit zwei muslimischen Schülerinnen bzw. ihrer Familien wurden die Schülerinnen von einer französischen Schule in Mulhouse (Mühlhausen) in Frankreich exmatrikuliert, weil sie sich weigerten, ihr Kopftuch abzulegen. Die Muslimas sind damit zwei von bisher insgesamt 17 Schülerinnen, die sich gegen das französische Kopftuchverbot wehren.

(Deutsch) Türkei: 640.000 Mädchen gehen nicht zur Schule

(Deutsch) (Institut für Islamfragen, 29.09.2004, mk) Mit 640.000 Mädchen, die nicht in die Schule geschickt werden, liegt die Türkei, was der Prozentsatz der weiblichen Schüler angeht, noch hinter dem Iran und Syrien. UNICEF hat in Zusammenarbeit mit dem türkischen Schulministerium durch zehntausende Hausbesuche mit Freiwilligen in bisher 33 Bezirken festgestellt, dass 53.000 Mädchen ihren Schulbesuch frühzeitig abgebrochen haben und 110.000 Mädchen erst gar nicht in der Schule registriert sind.

(Deutsch) Kinderraub vor Gericht

(Deutsch) (Institut für Islamfragen, 23.09.2004, mm) Wie die „Hilfsaktion Märytererkirche“ (HMK) am 16. d.M. berichtete, entführte Abdul Ghaffar am 13. September seine beiden Kinder während eines Gerichtstermins. Die Kinder Joshua und Marrium leben bereits seit drei Jahren mit ihrer Mutter Maria in einem Frauenschutzhaus in Lahore.