Author: Prof. Dr. Christine Schirrmacher
(Deutsch) Gebetsruf im Islam
(Deutsch) Der öffentliche Gebetsruf von der Moschee zur Einleitung des fünfmaligen täglichen islamischen Gebetes ist in der islamischen Welt – meist per Lautsprecher, selten durch eine menschliche Stimme – eine Selbstverständlichkeit. In dem Maße, wie für die etwa 2,85 Millionen Muslime Deutschland Heimatland wird, werden in vielen Städten und Gemeinden von Moscheevereinen Anträge auf die Erlaubnis zum lautsprecherverstärkten öffentlichen Gebetsruf gestellt. Wer selbst zum Für und Wider eines islamischen Gebetsrufes per Lautsprecher Stellung nehmen möchte, sollte sich mit einigen grundlegenden Fakten zum Thema Gebetsruf vertraut machen.
(Deutsch) Engel
(Deutsch) An zahlreichen Stellen spricht der Koran von der Existenz von Engeln, Sure 35 trägt sogar als Titel „Die Engel“. Zwei Engel, Michael (arab. „Mîka’il“ oder „Mîkal“) (2,98) und Gabriel (arab. „Djibrîl“) (2,97+98; 66,4) werden im Koran namentlich genannt, die islamische Überlieferung benennt zudem die Engel Israfîl, den Todesengel Izra’il und die Grabesengel Munkar und Nakir. Die vier Engel Michael, Gabriel, Israfil und Izra’il werden als „Erzengel“ bezeichnet. Darüber hinaus erwähnt der Koran namentlich nicht näher bezeichnete Engel, wie die Paradieswächter oder die Engel, die den Thron Gottes tragen. Der Glaube an die Existenz von Engeln wird im Islam als sehr wichtig eingestuft und gehört neben dem Glauben an Gott, das Prophetentum Muhammads, die Bücher (die Offenbarungen) und das Jenseits zu den fünf grundlegenden Glaubensartikeln des Islam.
(Deutsch) Farben und Farbsymbolik
(Deutsch) Es gibt keine überall anerkannte, gleichermaßen gültige Bedeutung bestimmter Farben im Islam. Etliche Farben wurden in verschiedenen Epochen und in unterschiedlichen Regionen mit widersprüchlichen Bedeutungen verbunden.
(Deutsch) Segenskraft (arab. „baraka“)
(Deutsch) Der Glaube an „Baraka“, Segenskraft oder Segensmacht, ist wohl überall in der islamischen Welt anzutreffen. Wenn der Koran von der Realität von Geistern und Dämonen (arab. „djinn“) ausgeht, die ständig allen Menschen Gutes oder Böses zufügen und nach Auffassung des Volkglaubens der „Böse Blick“ des Neiders jeden überall treffen und ihm großen Schaden bis hin zu Krankheit oder Tod zufügen kann, dann gilt die „Baraka“ als eine positiv wirkende Kraft zur Abwehr solchen Schadens.
(Deutsch) Fatiha – Die erste Sure des Korans
(Deutsch) Die erste Sure des Korans heißt „die Eröffnende“ oder „die Eröffnung“ (arab. „al-fâtiha“). Sie stellt insofern eine Besonderheit dar, als sie, wie etliche Korankommentatoren hervorheben, wie ein Einleitungsgebet vor den übrigen 113 Suren des Korans steht und wichtige Teile islamischer Dogmatik zusammenfaßt: Sie preist die Gnade und Barmherzigkeit Gottes, seine Herrschaft über alle Menschen, sie kündigt den Tag des Gerichts an, sie spricht vom Beistand Gottes zur Rechtleitung der Menschen und von der Verdammnis für die Verlorenen.
Who is God in the Koran?
The Koran does not contain any passages which comprise any kind of systematic description of the characteristics of God. In Arabic he is called “Allah”, which means simply “The God”. God does not introduce himself in the Koran like he does in the Old Testament, with the words “I am who I am”, (Exodus 3,14, NASB) but remains hidden – a mystery. He is completely separated from his creation, and cannot be compared at all with any of his created beings, for “Nothing is like him” (Surah 42,11). Because God is a mystery, it is impossible for anybody to try to paint a mental picture of him, or what he is like, and the very attempt would be forbidden.
(Deutsch) Buße und Vergebung im Islam
(Deutsch) Zu den grundlegenden Aussagen des Korans gehört, daß „Gott gnädig und barmherzig ist“ (Sure 4,16). Das wird bereits daran deutlich, daß alle 114 Suren des Korans (mit Ausnahme von Sure 9) mit der Einleitung beginnen: „Im Namen des gnädigen und barmherzigen Gottes“, oder, anders übersetzt, „Im Namen Gottes, des Gnädigen und Barmherzigen“. Auf dieses Erbarmen Gottes kann ein Mensch stets hoffen.
(Deutsch) Das Alkoholverbot im Islam
(Deutsch) Zwar kannten und schätzten die vorislamischen Araber alkoholische Getränke, ihr Genuß wird aber im Koran und der islamischen Überlieferung im Laufe der Zeit immer schärfer verurteilt.
(Deutsch) Grundlagen des islamischen Strafrechts
(Deutsch) Die islamische Theologie faßt das islamische Recht (die Sharia) als ein gottgegebenes, vollkommenes Gesetz auf, das nicht von Menschen gemacht und daher nicht hinterfragbar ist. Die Sharia brächte – so die muslimische Apologetik – wenn sie auf der ganzen Welt zur Anwendung käme, allen Menschen Frieden und Gerechtigkeit. Dem Propheten Muhammad wurden die Gebote Gottes durch den Engel Gabriel übermittelt und im Koran und den islamischen Überlieferungstexten niedergelegt. Ausgelegt wurden diese rechtsrelevanten Texte von namhaften Theologen, maßgeblich vor allem den Juristen der ersten islamischen Jahrhunderte.
(Deutsch) Tod und Begräbnis im Islam
(Deutsch) Volksislamische Vorstellungen: „Wenn sich der Todestag eines Menschen nähert, läßt Allah von dem Baum unter seinem Thron das Blatt fallen, auf dem der Name des betreffenden Menschen geschrieben steht.“ Im Augenblick des Todes entzieht der Todesengel Izrâ’îl dem Menschen seine Seele (arab. rûh bzw. nafs).
(Deutsch) Was ist eine Fatwa?
(Deutsch) Fatwas (oder eigentlich im Plural: Fatawa) sind Rechtsgutachten islamischer Gelehrter. Diese Gelehrten erläutern durch eine schriftliche Beurteilung einer bestimmten Frage des islamischen Rechts ihre persönliche Einschätzung. Fatwas werden in eigener Sache oder im Auftrag einer Institution oder eines Herrschers erlassen.
What does “Islam” mean?
The word “Islam” means “commitment” or “surrender” to God and his will, revealed, according to Muslim thought, in the Koran. A Muslim has “surrendered” to God, is to show him gratitude, and carry out the commands contained in the Koran, as well as Muslim tradition.
What is the Significance of Islamic Tradition?
Islamic tradition (Arabic: hadith – transmission, tradition, report) is substantially more extensive than the Koran. It is concerned with reports about Mohammed compiled by Muslim theologians in several collections as late as approximately two centuries after his death. These hadithe provide information about how Mohammed (and the first “companions of the Prophet”) lived and which views they held in regard to particular questions. But, the tradition also includes detailed instructions on the necessary ablutions before ritual prayer, explanations of the order of prayer (also in the mosque), regulations for the fast during Ramadan or the pilgrimage to Mecca, clothing regulations for men and women, rites pertaining to Muslim burial, as well as dietary commandments (prohibition of alcohol and pork). In addition, the traditional texts also treat questions of Islamic law, above all of marital and family law, but also of criminal and inheritance law and of the law of testimony.
Has the True Gospel of Jesus Been Found?
The time has finally come: the so-called “Gospel of Barnabas” is now available in German. It carries the title “Das Barnabasevangelium. Wahres Evangelium Jesu, genannt Christus, eines neuen Propheten von Gott, der Welt gesandt, gemäß dem Bericht des Barnabas, seines Apostels“ … The German publication of this text was undertaken by a German married couple which has converted to Islam. Both are members of the mystic Dervish order of the Naqshbandiyya, whose roots extend back into the fourteenth century.
The Islamic view of Christians: Qur’an and Hadith
Muslims (sometimes even Nonmuslims) complain about Christians – or Western society – insisting on portraying Islam as “the enemy”. They believe that Christians especially precondemn Muslims whereas Muslims “tolerate” Christians and accept them “without prejudice”. But is that really the whole picture?
Islamic Views about Christian Scriptures
Among Muslims today, the idea that the text of the Bible has been falsified has long been a part of common belief. It is assumed that the Old as well as the New Testament originally were genuine revelations from God, but that in the course of time they were altered and distorted by human beings. Among Muslim non-theologians, there prevails only a vague knowledge about how these changes were undertaken and to which Biblical statements they are supposed to apply. Muslim theologians, on the other hand, attempt to corroborate the Islamic dogma of the falsification of the Biblical texts with arguments from the historical-critical exegesis of the Bible as practiced by Christian theologians.
