Year: 2017
(Deutsch) Tunesischer Experte für Radikalismus bescheinigt IS den Verlust medialer Macht
(Deutsch) (Institut für Islamfragen, dh, 31.10.2017) Der arabische Fernsehsender „Al An“ interviewte im September 2017 den tunesischen Experten für radikale Bewegungen, Dr. Ulai al-Alyani, bezüglich der letzten, angeblich vom „Kalifen“ des IS, Abu Bakr al-Baghdadi, stammenden Rede. Einige Aussagen von Dr. al-Alyani:
(Deutsch) Muslimischer Journalist ruft zur Neuinterpretation des Islam und zur Bekämpfung des Extremismus auf
(Deutsch) (Institut für Islamfragen, dk, 22.09.2017) Ein Artikel des muslimischen Journalisten Mousa Barhouma vom 18. September 2017 rief Muslime im Westen zur Beteiligung an der belastenden Aufgabe auf, den islamischen Extremismus zu bekämpfen. Passivität könne den Eindruck erwecken, dass Muslime dem Extremismus zustimmten und mit für ihn verantwortlich seien.
(Deutsch) Irak: Leben unter der Herrschaft des IS
(Deutsch) (Institut für Islamfragen, dh, 17.09.2017) Augenzeugen berichten über die Lebensverhältnisse in al-Khafse, einem der Orte in Mosul (Irak), die vom IS als Hinrichtungsorte verwendet wurden, als dieser Ort noch unter der Herrschaft der Terrororganisation IS stand. Zwei Augenzeugen, die in der Nähe dieses Hinrichtungsortes lebten, berichteten in einem Fernsehinterview des arabischen Fernsehsenders almasar.tv über ihre diesbezüglichen Erfahrungen.
(Deutsch) Yusuf al-Qaradawi über die Notwendigkeit der Todesstrafe für den Abfall vom Islam
(Deutsch) (Institut für Islamfagen, dh, 17.09.2017) Ohne diese Strafe wäre der Islam längst untergegangen. Der einflussreiche Gelehrte und TV-Mufti, Dr. Yusuf al-Qaradawi, Leiter der Internationalen Liga der Muslimischen Gelehrten, hat sich in einem Fernsehinterview zum Thema „Die Bedeutung der Strafe für den Abfall vom Islam“ folgendermaßen geäußert:
(Deutsch) Großbritannien: 68%iger Anstieg bei Festnahmen von Terrorverdächtigen
(Deutsch) (Institut für Islamfragen, dk, 18.09.2017) Insgesamt 20.000 Menschen geben im Königreich Anlass zur Sorge im Hinblick auf Radikalisierung und Hinwendung zum Terror
(Deutsch) Ägypten: Einflussreicher Scheich von Interpol-Fahndungsliste gestrichen
(Deutsch) (Institut für Islamfragen, dk, 12.09.2017) Die ägyptische Tageszeitung Al-Mesryoon bewertete am 11. September 2017 die Entscheidung von Interpol, die Namen von Scheich Dr. Yusuf al-Qaradawi und 40 weiteren führenden Persönlichkeiten der Muslimbruderschaft von ihren Fahndungslisten zu streichen, als Niederlage des ägyptischen Rechts- und Sicherheitsystems.
(Deutsch) Indonesien: Sunnitischer Gelehrter mahnt westliche Politiker, den Zusammenhang zwischen Islam und Terror im Namen des Islam deutlich beim Namen zu nennen
(Deutsch) (Institut für Islamfragen, dk, 11.09.2017) Der indonesische sunnitische Gelehrte Kyai Haji Yahya Cholil Staquf gab am 19. August 2017 der FAZ ein Interview, das vom amerikanischen Time Magazin ins Englische übersetzt und auch in verschiedenen deutschen, niederländischen und französischen Zeitungen kommentiert wurde. Es führte in Indonesien zu einer Debatte über den Zusammenhang von Islam und Gewalt, denn Yahya Cholil Staquf ist der Generalsekretär der mit etwa 50 Millionen Mitgliedern größten Muslim-Vereinigung Indonesiens, der Nahdlatul Ulama (NU).
(Deutsch) USA: Rabbiner fordern US Regierung auf, sich für verfolgte muslimische Rohingya einzusetzen
(Deutsch) (Institut für Islamfragen, dk, 09.09.2017) Die Times of Israel berichtete am 8. September 2017, dass eine Gruppe von 26 Rabbinern der progressiven orthodoxen rabbinischen Gruppierung „Torat Chayim“ die US Regierung aufgefordert habe, sich durch diplomatischen Druck auf die Regierung von Myanmar für die verfolgten muslimischen Rohingya einzusetzen.
(Deutsch) USA: Muslimischer Autor bei jüdisch-muslimischer Studie zu jüdischer Identität und Judaismus engagiert
(Deutsch) (Institut für Islamfragen, dk, 09.09.2017) The New York Jewish Week berichtete am 5. September 2017 über den amerikanischen Autor Haroon Moghul (37 Jahre) und sein Buch „How to be a Muslim: An American story“ (Beacon Press). Es seien die Memoiren eines intelligenten, jungen Mannes, so der Bericht, der sich mit spirituellen und emotionalen Herausforderungen auseinandersetze, um sowohl den Grundsätzen seiner Religion als auch denen einer säkularen Gesellschaft gerecht zu werden.
(Deutsch) Interview im arabischen Fernsehsender „Al-An“ über IS-Sklavinnen
(Deutsch) (Institut für Islamfragen, dh, 05.09.2017) „Als die IS-Kämpfer die Provinz von Sandjar (Irak) eroberten, brachten sie alle jesidischen Männer um, weil sie [für sie] Ungläubige waren. Ihre Frauen und Mädchen wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. 8 bis 10-jährige Mädchen wurden separat gehalten. Die anderen Frauen wurden versammelt und mussten sich einem Jungfräulichkeitstest unterziehen. Ein Arzt untersuchte sie und teilte die Frauen in zwei weitere Gruppen auf, Jungfrauen in eine Gruppe und die, die keine Jungfrauen waren, in eine andere Gruppe. Jeder der IS-Kämpfer in Sandjar bekam eine Sklavin aus der Gruppe der gefangenen Frauen. … “
(Deutsch) Terrorismus in Europa: Zahl der dschihadistischen Terrorverdächtigen stark angestiegen
(Deutsch) (Institut für Islamfragen, dk, 07.09.2017) Laut Bericht von Europol über die Terrorismussituation und seine Trends 2016 in Europa ist die Zahl der dschihadistischen Terrorverdächtigen von 395 im Jahre 2014 und 687 im Jahre 2015 auf 718 (26% Frauen) im Jahre 2016 angestiegen. Es habe insgesamt 142 fehlgeschlagene, frühzeitig aufgedeckte und vollendete terroristische Angriffe gegeben.
(Deutsch) USA: Muslime zu 92% stolz darauf, Amerikaner zu sein
(Deutsch) (Institut für Islamfragen, dk, 07.09.2017) Ein Artikel des Boston Globe, der von MercatorNet (North Strathford, NSW, Australien) zitiert wird und auf Untersuchungen des Pew Research Centers (Washington D.C.) basiert, betont, dass amerikanische Muslime die lange amerikanische Tradition eines moderaten Religionsverständnisses weiterführten.
(Deutsch) USA: Erdogans Leibwächter greifen Demonstranten massiv an
(Deutsch) (Institut für Islamfragen, dk, 05.09.2017) Laut eines Berichts des Investigative Project on Terrorism (IPT), Washington, vom 5. September 2017 ist es beim Staatsbesuch des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan im Mai 2017 in Washington vor dem Amtssitz des türkischen Botschafters zu Protesten einer kleinen Gruppe gegen das türkische Vorgehen gegen die Kurden in der Türkei gekommen.
(Deutsch) Zahl der Christen im Nahen Osten dramatisch gesunken
(Deutsch) (Institut für Islamfragen, dk, 05.09.2017) Die Assyrian International News Agency berichtete am 31. August 2017, dass ein geplantes Dokument des 3. Internationalen Christlichen Forums vom 28. August 2017 in Moskau davor gewarnt habe, dass Christen innerhalb der nächsten zehn Jahre aus den Nahen Osten möglicherweise ganz vertrieben werden könnten, wenn die Angriffe radikaler Muslime nicht gestoppt würden.
(Deutsch) Viele Dschihadisten äußern Rückkehrwunsch in westliche Heimatländer
(Deutsch) (Institut für Islamfragen, dk, 02.09.2017) Laut eines Artikels von Thomas R. McCabe, einem pensionierten Oberst der amerikanischen Luftwaffe und ehemaligen Experten des Verteidigungsministeriums für Terrorabwehr, bedeutet die zunehmende Niederlage des IS auch, dass Tausende von ausländischen Kämpfern des IS in ihre Heimatländer zurückkehren wollen.
(Deutsch) Tunesien: Ist der Islam bedroht oder die Demokratie?
(Deutsch) (Institut für Islamfragen, dk, 31.08.2017) Die im katarischen Besitz befindliche Tageszeitung Al-Quds al-Arabi (Katar) veröffentlichte am 30. August 2017 einen Bericht mit der Frage, wer in Tunesien bedroht sei – der Islam oder die Demokratie? Es gäbe im Blick auf diese Frage zwei Positionen:
(Deutsch) Irakische Armee weiter auf dem Vormarsch
(Deutsch) (Institut für Islamfragen, dh, 30.08.2017) Laut einem Bericht des arabischen Fernsehsenders „Al-An” ist der Grund für die rasche Einnahme von Talafar (Irak) durch die irakische Armee die geringe Kampfmoral der IS-Kämpfer in dieser Stadt aufgrund ihrer Niederlage in Mosul. Infolge dessen gelang es den irakischen Streitkräften, diese letzte große Bastion des IS innerhalb von 10 Tagen einzunehmen, ohne dabei nennenswerte Verluste zu machen.
(Deutsch) Pressemitteilung zu islamischen Einstellungen gegenüber Weihnachten
(Deutsch) (Bonn, 22.12.2016) Soll ich meinen christlichen Nachbarn frohe Weihnachten wünschen? Können wir unseren Kindern Geschenke machen? Dürfen wir einen Weihnachtsbaum aufstellen? Muslime beantworten diese Fragen in der Praxis sehr unterschiedlich, erklärt der Islamwissenschaftler Carsten Polanz vom Institut für Islamfragen. Wie weit wir im Neben- und Miteinander der Religionen von Normalität entfernt sind, erleben wir alle Jahre wieder zu Weihnachten. Dieses Jahr entzündeten sich Differenzen im deutsch-türkischen Gymnasium in Istanbul an Weihnachten. Der Islamische Staat hat die Verantwortung für den Anschlag in Berlin übernommen. Wenn das richtig sein sollte, wird das Ziel nicht zufällig ein Weihnachtsmarkt gewesen sein. Während manche hochrangigen Gelehrten gerade zur Weihnachtszeit die islamische Identität in Gefahr sehen, nutzen andere die Gelegenheit zur Stärkung der nachbarschaftlichen Beziehungen oder integrieren einzelne Weihnachtsbräuche ganz selbstverständlich in ihr eigenes Familienleben.
(Deutsch) Pressemitteilung zur aktuellen Verschleierungsdebatte
(Deutsch) (Bonn, 18.10.2016) Immer wieder gibt es Kontroversen um Kopftuch und Burka, auch innerhalb des Islams. In Deutschland beharren die großen islamischen Dachverbände wie der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) auf der Kopftuch-Pflicht für muslimische Frauen. Nach dem Islamwissenschaftler Carsten Polanz vom Institut für Islamfragen der Evangelischen Allianz mangelt es den Kopftuch- und Burka-Debatten an einer sachlich- kritischen Auseinandersetzung mit der Vieldeutigkeit einschlägiger Bestimmungen des Korans sowie mit dem problematischen Männer- und Frauenbild der einflussreichen Traditionsliteratur.
(Deutsch) Bericht des arabischen TV-Senders Al-Arabiya über das Thema Frauenbeschneidung
(Deutsch) (Institut für Islamfragen, dh, 28.08.2017) Menschenrechtler verurteilen entschieden die Praxis der Frauenbeschneidung unter kurdischen Frauen. Ein Bericht des arabischen Fernsehsenders Al-Arabiya vom 13. Mai 2009 beinhaltet die folgenden Zahlen beschnittener Frauen in kurdischen Gebieten im Irak. Sie beruhen auf Statistiken einer deutschen Organisation aus dem Jahr 2008. [Einige Prozentzahlen sind im Originalbericht falsch berechnet worden.]
