Year: 2005

(Deutsch) Deutscher Ermittler im Fall al-Hariri: 99,9% des Attentats geklärt

(Deutsch) (Institut für Islamfragen, dh, 22.06.2005) Führt Videoaufnahme einer Bank zu den Verantwortlichen?

(Deutsch) Jemenitisches Parlament berät über Zunahme der Touristenehen im Jemen

(Deutsch) (Institut für Islamfragen, dh, 22.06.2005) Existiert ein ernstzunehmendes Problem oder nur ein Hirngespinst?

(Deutsch) Armenische Konferenz in Istanbul wurde verboten

(Deutsch) (Institut für Islamfragen, mk, 22.06.2005) Türkisches Justizministerium greift geplante armenische Konferenz an

(Deutsch) Türkei: Strafermäßigung für unerlaubte Korankurse

(Deutsch) (Institut für Islamfragen, mk, 22.06.2005) Türkisches Parlament beschließt ermäßigte Strafen für gesetzwidrige Korankurse

(Deutsch) Türkei: Trotz Engpässen will Erdogan weitermachen

(Deutsch) (Institut für Islamfragen, mk, 22.06.2005) Türkischer Ministerpräsident nimmt Stellung zur Krise

(Deutsch) Fatwa über die Gleichbehandlung mehrerer Ehefrauen

(Deutsch) (Institut für Islamfragen, dh, 22.06.2005) Frage: „Mein Mann hat eine zweite Frau geheiratet. Diese ist viel jünger als er, im Alter seiner Tochter. Er verbringt die meiste Zeit bei seiner neuen Frau, aber er gibt mir und unseren gemeinsamen Kindern genug Geld. Wie ist die Lage aus islamischer Sicht zu beurteilen? Ist das erlaubt?“

(Deutsch) Fatwa über das Erlernen der englischen Sprache im Ausland ohne Begleitung des Ehemanns

(Deutsch) (Institut für Islamfragen, dh, 22.06.2005) Frage: Eine Frau habe ein 6monatiges Stipendium für das Erlernen der englischen Sprache im Ausland bekommen. Ihr Ehemann lehnt dieses Stipendium ab und möchte sie auf dieser Reise nicht begleiten. Die Muslima fragt, ob das islamische Gesetz ihr in diesem Fall erlauben würde, ohne männliche Begleitung (arab. mahram) ins Ausland zu reisen.

(Deutsch) Fatwa über den Gehorsam der Ehefrau gegen ihren Ehemann

(Deutsch) (Institut für Islamfragen, dh, 22.06.2005) Frage: „Muss die Frau ihren Ehemann in allen Angelegenheiten gehorchen?“

(Deutsch) Extremismus in Deutschland

(Deutsch) (Institut für Islamfragen, rk, 19.06.2005) In Berlin leben etwa 4000 Islamisten

(Deutsch) Fatwa verurteilt Selbstmordattentate

(Deutsch) (Institut für Islamfragen, rk, 19.06.2005) Mufti Muhammad Gul Rehman Qadri hält Selbstmord-Anschläge für einen Verstoß gegen den Koran

(Deutsch) Extremismus in Deutschland

(Deutsch) Berlin (Institut für Islamfragen, rk, 19.06.2005) In Berlin leben ungefähr 4000 Islamisten, von denen etwa ein Dreiviertel der Organisation Milli Görüs zuzurechnen ist. Wie die FAZ am 19. Juli meldet (Nr. 165, S. 5), wurden diese Zahlen vom Innensenator des Landes Berlin Ehrhart Körting (SPD) genannt.

(Deutsch) Türkische Presse zu den Anschlägen in London

(Deutsch) (Institut für Islamfragen, mk, 18.06.2005) Die türkische Presse hält sich mit der Verurteilung der Anschläge in London zurück, betont statt dessen die antiislamische Reaktion

(Deutsch) Auch in der arabischen Welt wird der Koran geschändet

(Deutsch) (Institut für Islamfragen, rk, 17.06.2005) Der irakischstämmige Schriftsteller Hussain al-Mozany wirft islamischen Gelehrten Mißbrauch des Korans vor

(Deutsch) Auch in der arabischen Welt wird der Koran geschändet

(Deutsch) (Institut für Islamfragen, rk, 17.06.2005) Nicht nur amerikanische Soldaten im Internierungslager Guantánamo, sondern auch Machthaber der arabischen Welt mißbrauchen den Koran. Das schreibt der in Köln lebende Schriftsteller Hussain al-Mozany heute in der Tageszeitung „Die Welt“.

(Deutsch) Engel

(Deutsch) An zahlreichen Stellen spricht der Koran von der Existenz von Engeln, Sure 35 trägt sogar als Titel „Die Engel“. Zwei Engel, Michael (arab. „Mîka’il“ oder „Mîkal“) (2,98) und Gabriel (arab. „Djibrîl“) (2,97+98; 66,4) werden im Koran namentlich genannt, die islamische Überlieferung benennt zudem die Engel Israfîl, den Todesengel Izra’il und die Grabesengel Munkar und Nakir. Die vier Engel Michael, Gabriel, Israfil und Izra’il werden als „Erzengel“ bezeichnet. Darüber hinaus erwähnt der Koran namentlich nicht näher bezeichnete Engel, wie die Paradieswächter oder die Engel, die den Thron Gottes tragen. Der Glaube an die Existenz von Engeln wird im Islam als sehr wichtig eingestuft und gehört neben dem Glauben an Gott, das Prophetentum Muhammads, die Bücher (die Offenbarungen) und das Jenseits zu den fünf grundlegenden Glaubensartikeln des Islam.

(Deutsch) Farben und Farbsymbolik

(Deutsch) Es gibt keine überall anerkannte, gleichermaßen gültige Bedeutung bestimmter Farben im Islam. Etliche Farben wurden in verschiedenen Epochen und in unterschiedlichen Regionen mit widersprüchlichen Bedeutungen verbunden.

(Deutsch) Segenskraft (arab. „baraka“)

(Deutsch) Der Glaube an „Baraka“, Segenskraft oder Segensmacht, ist wohl überall in der islamischen Welt anzutreffen. Wenn der Koran von der Realität von Geistern und Dämonen (arab. „djinn“) ausgeht, die ständig allen Menschen Gutes oder Böses zufügen und nach Auffassung des Volkglaubens der „Böse Blick“ des Neiders jeden überall treffen und ihm großen Schaden bis hin zu Krankheit oder Tod zufügen kann, dann gilt die „Baraka“ als eine positiv wirkende Kraft zur Abwehr solchen Schadens.

(Deutsch) Abtreibung

(Deutsch) Im Islam gilt jeder einzelne Mensch als Geschöpf Gottes und als sichtbares Zeichen seiner Allmacht. Es liegt nahe, dann auch jeglichen Eingriff in das Leben eines Menschen abzulehnen. Dennoch hat der Islam kein eindeutiges, unter allen Umständen durchgehaltenes „Nein“ zur Abtreibung.

(Deutsch) Friedfertigkeit und Toleranz im Islam – „In der Religion gibt es keinen Zwang“ (Sure 2,256)

(Deutsch) In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts hat das Phänomen religiös motivierter Gewalttaten von Muslimen die Welt zunehmend beschäftigt. Vorläufiger Höhepunkt waren die – für westlich geprägte Menschen – unfassbaren Anschläge des 11. September 2001. Im Gefolge dieser Attentate wurde weltweit viel Mühe darauf verwendet, herauszustellen, dass derartige Gewalt eine Fehlentwicklung islamischen Glaubens und Denkens darstelle, während der Islam seinem Wesen nach friedliebend und tolerant sei.

(Deutsch) Fatiha – Die erste Sure des Korans

(Deutsch) Die erste Sure des Korans heißt „die Eröffnende“ oder „die Eröffnung“ (arab. „al-fâtiha“). Sie stellt insofern eine Besonderheit dar, als sie, wie etliche Korankommentatoren hervorheben, wie ein Einleitungsgebet vor den übrigen 113 Suren des Korans steht und wichtige Teile islamischer Dogmatik zusammenfaßt: Sie preist die Gnade und Barmherzigkeit Gottes, seine Herrschaft über alle Menschen, sie kündigt den Tag des Gerichts an, sie spricht vom Beistand Gottes zur Rechtleitung der Menschen und von der Verdammnis für die Verlorenen.