Year: 2004
(Deutsch) Malaysia: Bischof und Politiker fordern „Passion Christi“ für alle
(Deutsch) Malaysia (Institut für Islamfragen, 28.07.2004, mm) Wie die österreichische katholische Nachrichtenagentur kath.net gestern unter Berufung auf AsiaNews berichtete, darf Mel Bibsons Film „Die Passion Christi“ über die letzten zwölf Stunden im Leben Jesu auf Anordnung der malaysischen Regierung in den Kinos des islamischen Landes nur Christen gezeigt werden. Zugleich sei jegliche Werbung für den Film verboten, und er fürfe nur in ausgewählten Kinos vorgeführt werden.
(Deutsch) Saudische Regisseurin kämpft gegen Benachteiligung der Frauen in ihrer Heimat
(Deutsch) (Institut für Islamfragen, 27.07.2004, dh) Eine saudische Regisseurin kämpft gegen strenge Verbote in ihrer Heimat. Haifa’ al-Manssour ist 31 Jahre alt und kommt aus Saudi-Arabien, einem Land, in dem es keine Kinos gibt. Trotzdem hat sie Texte für drei kurze Filme verfasst und die Filme gedreht.
(Deutsch) Sudans Präsident erklärt Kritik am Sudan zum „Angriff auf den Islam“
(Deutsch) Khartoum/Sudan (Institut für Islamfragen, 27.07.2004, mm) Wie Yahoo! Nachrichten gestern unter Berufung auf AFP berichtete, hat der sudanesische Präsident Omar Bashir „den internationalen Druck auf sein Land wegen der Flüchtlingskrise in Darfur als Angriff auf den Islam dargestellt“. Dem Bericht zufolge betrachte Bashir die „‚internationalen Kampagne‘ gegen seine Regierung“ als einen Versuch, die „Ausbreitung des Islam in seinem Land“ zu verhindern.
(Deutsch) Iran: Freispruch für Angeklagten wegen des Todes einer kanadischen Journalistin
(Deutsch) (Institut für Islamfragen, 26.07.2004, mm) Wie Yahoo! Nachrichten am 24. d.M. unter Berufung auf die Nachrichtenagentur AP berichtete, hat „ein Gericht in Teheran (…) den einzigen Angeklagten im Prozess um den gewaltsamen Tod der kanadischen Journalistin Zahra Kazemi freigesprochen“. Die leitende Anwältin der Mutter des Opfers, Friedensnobelpreisträgerin Schirin Ebadi, erklärte, „der Prozessverlauf sei mit Fehlern behaftet gewesen“.
(Deutsch) Studie: Türken in Deutschland werden immer religiöser
(Deutsch) Essen/Deutschland (Institut für Islamfragen, 26.07.2004, mm) Wie Yahoo! Nachrichten am 24. d.M. unter Berufung auf die Nachrichtenagentur ddp-nrw berichtete, werden die in Deutschland lebenden Türken immer religiöser. „Laut einer Untersuchung des Essener Zentrums für Türkeistudien bezeichneten sich im vergangenen Jahr 71 Prozent der hier lebenden Türken als religiös. Das sind 14 Prozentpunkte mehr als noch im Jahr 2000“, heißt es in dem Bericht.
(Deutsch) Universität Münster ernennt Professor für „Religion des Islam“
(Deutsch) Münster (Institut für Islamfragen, 26.07.2004, mm) Wie die Universität Münster am 22. d.M. in einer Pressemitteilung berichtete, wurde Dr. Muhammad Sven Kalisch zum ersten Professor für „Religion des Islam“ an der Universität berufen.
(Deutsch) Iran: Neuregelung des Zugangs zum Satelliten-TV?
(Deutsch) (Institut für Islamfragen, 26.07.2004, mm) Wie Heise/Telepolis am 23. d.M. unter Berufung auf die iranische amtliche Nachrichtenagentur IRNA berichtete, will das iranische Parlament den
Zugang zum Satelliten-TV neu regeln. Dabei handele es sich um „beliebtes Informationsmedium“ im Iran; denn „trotz offiziellem Verbot zieren mehrere Millionen Satellitenschüsseln die Dächer der islamischen Republik“.
(Deutsch) In arabischen Staaten sinkt Ansehen der USA drastisch
(Deutsch) (Institut für Islamfragen, 24.07.2004, dh) Am 23.07.2004 wurde von dem „Arabisch-Amerikanisches Institut“ in den USA das Ergebnis einer Umfrage veröffentlicht. 3300 Araber aus verschiedenen arabischen Ländern wurden nach ihren Gefühlen für die USA befragt. Im Gegensatz zu einer ähnlichen Umfrage, die vom selben Institut 2002 unternommen wurde, zeigt die neue Umfrage einen erheblichen Rückgang der Begeisterung der Araber gegenüber Amerika.
What is the Significance of Islamic Tradition?
Islamic tradition (Arabic: hadith – transmission, tradition, report) is substantially more extensive than the Koran. It is concerned with reports about Mohammed compiled by Muslim theologians in several collections as late as approximately two centuries after his death. These hadithe provide information about how Mohammed (and the first “companions of the Prophet”) lived and which views they held in regard to particular questions. But, the tradition also includes detailed instructions on the necessary ablutions before ritual prayer, explanations of the order of prayer (also in the mosque), regulations for the fast during Ramadan or the pilgrimage to Mecca, clothing regulations for men and women, rites pertaining to Muslim burial, as well as dietary commandments (prohibition of alcohol and pork). In addition, the traditional texts also treat questions of Islamic law, above all of marital and family law, but also of criminal and inheritance law and of the law of testimony.
(Deutsch) Pressemeldung zum Jahrestage des Lausanner Friedensvertrages am 24.07.1923
(Deutsch) B O N N (24. Juli 2004) Heute vor 81 Jahren wurde in Lausanne ein Friedensvertrag unterzeichnet, der noch heute für die christlichen Minderheiten der Türkei weitreichende Folgen hat. Der Lausanner Friedensvertrag entstand zwischen dem Abschluss des Bürgerkrieges und der Gründung der Türkei durch Mustafa Kemal Atatürk.
(Deutsch) Amerikanische Universität in Kairo verwehrt Muslimen den Schleier
(Deutsch) (Institut für Islamfragen, 23.07.2004, dh) Die Amerikanische Universität in Kairo
(AUC) verwehrt Musliminnen das Recht, ihr Gesicht innerhalb des Universitätscampus zu
verschleiern.
(Deutsch) Türkei: Frauen als Muftis?
(Deutsch) (Institut für Islamfragen, 22.07.2004, mm) Wie die Home Page der vom Verfassungsschutz beobachteten „Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs“ (IGMG) heute berichtet, gibt es in der Türkei seit einiger Zeit eine Debatte um die Einsetzung von Frauen als Muftis.
(Deutsch) Belastendes Video in Zusamenhang mit Frankfurter Moschee entdeckt
(Deutsch) (Institut für Islamfragen, 22.07.2004, mm) Wie Yahoo! Nachrichten am 16. Juli 2004 unter Berufung auf ddp-hes berichtete, soll ein in Köln gefundenes Video, das zum Jihaad aufruft, aus der Frankfurter Al-Taqwa-Moschee stammen, die knapp eine Woche vorher durchsucht worden war.
(Deutsch) Pakistan: Christen werden stärker diskriminiert
(Deutsch) (Institut für Islamfragen, 22.07.2004, mm) Wie Radio Vatikan gestern berichtete, werden seit den Kriegen in Afghanistan und im Irak die Christen in Pakistan stärker diskriminiert. Dies habe der Erzbischof von Lahore, Larence Saldanh, dem katholischen Hilfswerk „Kirche in Not“ (KIN) mitgeteilt. Wie es heißt, habe der Irak-Krieg „viele Muslime gegen ihre christlichen Mitbürger
aufgebracht“.
(Deutsch) Will „norwegische Rechte“ den Islam verbieten?
(Deutsch) (Institut für Islamfragen, 22.07.2004, mm) Wie die vom Verfassungsschutz beobachtete „Islamische Gemeinschaft Milli Görüs“ (IGMG) gestern auf ihrer Home Page mitteilt, wolle die „norwegische Rechte (…) den Islam verbieten“ lassen. Dieser Nachricht konnte bislang in keinem der anderen Nachrichtendienste, die das Institut für Islamfragen für die Presseschau beobachtet, verifiziert werden. Sie sollte darum mit Vorsicht genossen werden, bis sie von anderen Nachrichtenagenturen bestätigt wird.
(Deutsch) Amnesty International ruft UNO zum Waffenembargo gegen den Sudan auf
(Deutsch) (Institut für Islamfragen, 22.07.2004, mm) Wie Radio Vatikan gestern berichtete, ruft Amnesty International (AI) die UNO zum Waffenembargo gegen den Sudan auf. Zugleich ist AI „jetzt mit einem Bericht über systematische sexuelle Gewalt gegen Frauen in der sudanesischen Krisenregion Darfur an die Öffentlichkeit getreten.
(Deutsch) Saudi-arabische Schulbücher lehren Intoleranz und Haß gegen den Westen
(Deutsch) (Institut für Islamfragen, 21.07.2004, mm) Wie www.DIAKOnetz.de heute mitteilt, seien saudi-arabischen Schulbüchern zufolge Juden und Christen „einfach nicht gut“. Der Mitteilung zufolge wüßte das „in Saudi-Arabien eigentlich jedes Kind“.
(Deutsch) Berlin: Religiöse Symbole werden weitgehend verbannt
(Deutsch) (Institut für Islamfragen, 21.07.2004, mm) Wie Yahoo! Nachrichten gestern unter Berufung auf dpa und ddp-bln berichtete, hat der Berliner Senat mit den Stimmen der Abgeordneten von SPD und PDS einen Gesetzwentwurf beschlossen, um religiöse Symbole weitgehend zu verbannen. Betroffen sind alle Religionen und die meisten staatlichen Einrichtungen, nämlich Schulen, Gerichte, Polizeidienststellen und der Strafvollzug. Kindertagesstätten, Berufsschulen, Einrichtungen der Erwachsenenbildung und der Verwaltung sind hiervon ausgenommen, ebenso der Religionsunterricht.
(Deutsch) Prominenter Anhänger der Hisbollah durch Bombenexplosion getötet
(Deutsch) Libanon (Institut für Islamfragen, 20.07.2004, dh) Galeb ‘Awali, ein prominenter Anhänger der libanesisch-schiitischen „Partei Allahs“, der Hisbollah, wurde am 19.07.2004 durch eine Bombenexplosion getötet. Die Bombe war im Kofferraum seines Autos versteckt.
(Deutsch) Finanzieren arabische Länder Terror gegen nigerianische Christen?
(Deutsch) (Institut für Islamfragen, 20.07.2004, mm) Wie die evangelische Nachrichtenagentur idea unter Berufung auf die Menschenrechtsorganisation „Hilfsaktion Märtyrerkirche/Stimme der Märtyrer“ berichtet, erhebt der „katholische Sozialethiker und Menschenrechtler Prof. Obiora Ike“ aus Nigeria den Vorwurf, arabische Länder würden den „Terror gegen nigeranische Christen“ finanzieren.
