Schlagwort: Scharia

Saudische Religionspolizei schließt Dinosaurier-Ausstellung in Damman

(Institut für Islamfragen, dk, 12.02.2013) Spott auf saudisch: Twitter-Nutzer vermuten als Grund die Sorge der Schariawächter, dass männliche und weibliche Tierexponate zusammen in einer Ausstellungshalle untergebracht waren

Ägyptischer Scheich mahnt Muslime zur ausschließlichen Ausrichtung auf die Scharia

(Institut für Islamfragen, dk, 11.02.2013) Der umstrittene ägyptische Scheich Wagdy Ghoneim hat in einem Interview beim arabischen Fernsehsender Al-Jazeera (Qatar) betont, dass Muslime, die sich auf andere Gesetze verlassen und sich nach anderen Gesetzen als der Scharia richten, den Islam verlassen, also Apostasie begehen.

Iran: Frauen dürfen in Zukunft erst ab dem 50. Lebensjahr ohne Vollmacht von Ehemann oder Vater ins Ausland reisen

(Institut für Islamfragen, dh, 22.01.2013) Die neue Gesetzeslage entspricht laut iranischem Nationalkomitee dem islamischen Gesetz

Pressemeldung zum islamischen Minderheitenrecht

(BONN, 15.12.2012) Laut dem Islamwissenschaftler Carsten Polanz vom Institut für Islamfragen hat sich al-Qaradawi bereits im Januar dieses Jahres in einem Interview mit dem ägyptischen Fernsehsender an-Nahar TV dafür ausgesprochen, die Menschen in Ägypten nicht durch zu schnelle Veränderungen abzuschrecken. Die Körperstrafen der Scharia sollten vorerst nicht angewendet, sondern das Volk sollte zunächst fünf Jahre lang über den „wahren Islam“ aufgeklärt und belehrt werden. Die Scharia solle auf diese Weise schrittweise wieder eingeführt und die Gesellschaft allmählich in eine wahrhaft islamische „unter der Leitung der göttlichen Scharia“ umgewandelt werden.

Sonderdruck Nummer 11 (Teil 1)

Antworten auf die wichtigsten Fragen zur Scharia (Teil 1)

Religionsfreiheit nach ägyptischer Definition

(Institut für Islamfragen, es, 31.08.2012) Präsident Mursi über „Glaubensfreiheit“ und Konversion gemäß Schariarecht

Fragenkatalog des Ausschusses für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe des Deutschen Bundestages für die Öffentliche Anhörung am 9. Mai 2012

Nach zahlreichen Reisen in die Länder des Nahen und Mittleren Ostens in den vergangenen zwei Jahrzehnten verbrachte ich zu Studienzwecken von Februar bis April 2012 erneut 6 Wochen in Jordanien, Israel und den Palästinensischen Autonomiegebieten und hatte Gelegenheit, mit meinen jüdischen, muslimischen und christlichen Gesprächspartnern die Fragen dieses Gutachtens in den verschiedenen nationalen, religiösen und ethnischen Kontexten zu diskutieren. Die Schilderungen der jeweiligen Situation vor Ort durch meine Gesprächspartner (u.a. Theologen, Politiker, Journalisten, Akademiker) sind in meine Stellungnahme mit eingeflossen.

Forschungsinstitut in Katar setzt sich für eine neue Interpretation des Koran ein

(Institut für Islamfragen, 06.08.2012) Eine Abkehr von der wörtlichen Auslegung des Koran wird angestrebt

Ägyptisches Parlament berät über islamische Bestrafungsmethoden

(Institut für Islamfragen, dh, 18.05.2012) Die diskutierten Formen der Bestrafung reichen bis zur Kreuzigung

Libyen: Demonstranten verlangen die Einführung der Scharia als Grundlage aller Gesetze Libyens

(Institut für Islamfragen, dh, 28.04.2012) Forderung: Der Islam soll Staatsreligion sein

Pressemitteilung zur Situation der Menschenrechte in Afghanistan

(BONN, 11.4.2012) Zwar sind Männer und Frauen in Afghanistan laut Verfassung gleichberechtigt, aber Männer noch etwas gleichberechtigter, wie der 150 köpfige „Gelehrtenrat“, das höchste religiöse Gremium Afghanistans kürzlich verkündete: „Männer haben eine grundlegende Position, Frauen sind zweitrangig.“

Pressemeldung zu Islam und rechtsstaatlicher Demokratie

B O N N (28. November 2011) Sind Islam und demokratischer Rechtsstaat miteinander vereinbar? Führt der Sturz der Diktatoren in der arabischen Welt zum Aufbruch in eine moderne Zivilgesellschaft mit gleichen Rechten für alle Bürger? Diese Fragen stellen sich vielen Beobachtern angesichts der aktuellen Entwicklungen in Tunesien, Libyen, Ägypten und anderen arabischen Ländern.

Wegen Alkoholgenuss ausgepeitscht: Selbstjustiz an 20-jährigem Australier

(Institut für Islamfragen, dh, 30.07.2011) Die arabische Zeitung alarabiya.net berichtete am 20. d. M. über den folgenden Zwischenfall: Der vor kurzem zum Islam konvertierte Australier südamerikanischer Abstammung, Christian Martinis, wurde am 17.07.2011 in seiner Wohnung in Sydney/Australien ausgepeitscht.

Pressemitteilung zu den Ursprüngen des Salafismus

B O N N (28. Juli 2011) Das Ziel salafitischer Gruppierungen ist ein Scharia-Islam mit totalitären Zügen, teilweise verbunden mit dem Streben nach einem weltweiten Kalifat. Doch streiten sie teils heftig um die korrekte Auslegung der Quellen und die richtige Strategie zur Ausbreitung ihrer Ideen, erklärte der Islamwissenschaftler Carsten Polanz vom Institut für Islamfragen aus Anlass der aktuellen Debatte um die Gefahr der salafitischen Ideologie. Dass die Übergänge zwischen Gruppierungen, die sich friedlich geben, und militanten Gruppierungen fließend sind, zeigt laut Polanz ein Blick auf die Ursprünge und Entwicklung der Salafiyya-Bewegung.

Pressemitteilung zur Gülen-Bewegung

B O N N (13. Mai 2011) „Unser Jihad ist die Bildung“ ist das Motto der weltweiten Bewegung des türkischen Predigers Fethullah Gülen. Nur selten werde kritisch hinterfragt, um welche Art von Bildung es gehe, erklärte die Islamwissenschaftlerin Prof. Christine Schirrmacher vom Institut für Islamfragen. Anlass waren die jüngsten Versuche türkischer Behörden, mit allen Mitteln die Veröffentlichung kritischer Bücher zu unterbinden, in denen eine mögliche Unterwanderung des türkischen Staates durch die Anhänger der Gülen-Bewegung thematisiert wird.

Sudanesin wegen falscher Kleidung ausgepeitscht?

(Institut für Islamfragen, dh, 11.03.2011) Die seit einigen Tagen im Internet kursierende Videoaufnahme von der Auspeitschung einer sudanesischen Frau in der Öffentlichkeit hat Reaktionen bei Menschenrechtlern und sogar bei der sudanesischen Regierung ausgelöst.

Pressemitteilung zum Sonderdruck: Islam im Internet

B O N N (24. November 2010) Durch die Globalisierung sind auch muslimische Gesellschaften immer stärker mit den Erscheinungsformen der Moderne konfrontiert. Die Nutzung der technischen Errungenschaften des Westens geht nicht selten mit scharfer Kritik an der westlichen Kultur einher.

(English) IfI Press Release on the Cairo Declaration of Human Rights in Islam from August, 1990

(English) Bonn (August 23, 2010) Twenty years ago, the “Cairo Declaration of Human Rights in Islam” was signed by the forty-five foreign ministers of the “Organization of the Islamic Conference” (OIC). Therein, human rights are subjected to Sharia. The scholar of Islamic studies, Prof. Christine Schirrmacher, from the Institute of Islamic Studies, calls for a stronger commitment on the part of the liberal-democratic states in the rejection of Islamic-defined restrictions of human rights. Universal human rights, so Schirrmacher, may not be undermined through particularistic “human rights”.

Erneute Verlautbarung zum Stillen von Erwachsenen

(Institut für Islamfragen, dh, 18.07.2010) Der juristische Berater des saudischen Justizministeriums erklärte, dass das Stillen von Erwachsenen für jede Zeit und jeden Ort gelte

Pressemitteilung zur islamischen Da‘wa

B O N N (03. Mai 2010) – Auf die systematischen Anstrengungen internationaler islamischer Organisationen, die Einladung (da‘wa) zu einem universal und politisch verstandenen Islam weltweit zu verstärken, macht Albrecht Hauser vom Institut für Islamfragen aufmerksam. Dabei gehe es nicht nur darum, den islamischen Glauben zu verkünden, sondern auch darum, zunehmend islamischen Rechtsvorstellungen Einfluss zu verschaffen und sie in der Gesellschaft zu verankern.