Year: 2011

(Deutsch) Fatwa zu der Frage, wie mit einem Muslim umgegangen werden muss, der nicht betet

(Deutsch) (Institut für Islamfragen, dh, 07.08.2011) Frage: „Ein Arbeitskollege von mir betet nicht. Ich habe ihn zurechtgewiesen, aber er hat nicht gehört. Ich habe unseren Vorgesetzten darüber informiert und ihm mitgeteilt, dass mein Kollege Angst davor hat, versetzt zu werden. [Daher sagte ich meinem Vorgesetzten], dass er meinem Kollegen empfehlen sollte, zu beten und ihm mit der Versetzung drohen. Aber mein Kollege ärgerte sich über mich. Meine Frage ist: Habe ich mich falsch verhalten? Wie gehe ich mit der Sache richtig um, und wie muss ich mich einem nicht Betenden [der Muslim ist] gegenüber verhalten?“

(Deutsch) Fatwa zu der Frage nach Korantexten, die auf Allahs Anweisung aus dem Koran entfernt wurden

(Deutsch) (Institut für Islamfragen, dh, 03.08.2011) Frage [des Moderators]: „Wie beurteilen Sie Allahs Aussage [im Koran]: ‚Wenn Wir eine Aya [einen Vers] aufheben oder der Vergessenheit anheim fallen lassen, so bringen Wir eine bessere als diese oder eine gleichwertige hervor.‘? (Sure 2, 106)“

(Deutsch) Wegen Alkoholgenuss ausgepeitscht: Selbstjustiz an 20-jährigem Australier

(Deutsch) (Institut für Islamfragen, dh, 30.07.2011) Die arabische Zeitung alarabiya.net berichtete am 20. d. M. über den folgenden Zwischenfall: Der vor kurzem zum Islam konvertierte Australier südamerikanischer Abstammung, Christian Martinis, wurde am 17.07.2011 in seiner Wohnung in Sydney/Australien ausgepeitscht.

(Deutsch) Pressemitteilung zu den Ursprüngen des Salafismus

(Deutsch) B O N N (28. Juli 2011) Das Ziel salafitischer Gruppierungen ist ein Scharia-Islam mit totalitären Zügen, teilweise verbunden mit dem Streben nach einem weltweiten Kalifat. Doch streiten sie teils heftig um die korrekte Auslegung der Quellen und die richtige Strategie zur Ausbreitung ihrer Ideen, erklärte der Islamwissenschaftler Carsten Polanz vom Institut für Islamfragen aus Anlass der aktuellen Debatte um die Gefahr der salafitischen Ideologie. Dass die Übergänge zwischen Gruppierungen, die sich friedlich geben, und militanten Gruppierungen fließend sind, zeigt laut Polanz ein Blick auf die Ursprünge und Entwicklung der Salafiyya-Bewegung.

(Deutsch) Fatwa zur Frage der Religionsfreiheit: „Es gibt keinen Zwang im Glauben“ (Sure 2,256)

(Deutsch) (Institut für Islamfragen, dh, 27.07.2011) Frage: „Wir hören neuerdings öfter die Aussage: ‘Der Islam garantiert Glaubensfreiheit’. Diejenigen, die das behaupten, beziehen sich dabei auf den Koranvers ‚Es gibt keinen Zwang im Glauben‘ (Sure 2,256). Nun, stimmt diese Behauptung?“

(Deutsch) Fatwa zu der Frage, ob ein Muslim in einem nicht-islamischen Land leben darf

(Deutsch) (Institut für Islamfragen, dh, 20.07.2011) Frage: „Wie wird der Aufenthalt in Ländern der Ungläubigen für Arbeitszwecke beurteilt?“

(Deutsch) Fatwa zu der Frage, wann das Gebet eines Muslims keine Gültigkeit mehr hat

(Deutsch) (Institut für Islamfragen, dh, 15.07.2011) Frage: „Als ich hinter dem Vorbeter in der al-Haram Moschee [in Mekka] mein Pflichtgebet verrichtete, lief eine Frau vor mir her. Wie wird mein Gebet jetzt [von Allah] beurteilt?“

(Deutsch) Weiterhin Autofahrverbot für Frauen in Saudi-Arabien

(Deutsch) (Institut für Islamfragen, dh, 09.07.2011) Der saudische Vizeinnenminister, Prinz Ahmad bin Abdul-Aziz, hat bestätigt, das das Gesetz von 1991, welches Frauen das Autofahren verbietet, nichts von seiner Gültigkeit eingebüßt hat. Er sagte:

(Deutsch) Fatwa zu der Frage, ob ein Muslim ein Verhältnis mit Sklavinnen haben darf, ohne sie zu heiraten

(Deutsch) (Institut für Islamfragen, dh, 29.06.2011) Frage: „Was bedeutet [Sure 23,1-6: ‚Selig sind die Gläubigen, die … sich des Geschlechtsverkehrs enthalten … außer gegenüber ihren Gattinnen, oder was sie (an Sklavinnen) von Rechts wegen besitzen, dann sind sie nicht zu tadeln.‘]: ‚was sie von Rechts wegen besitzen?‘ Welche Bedeutung hat dieser Ausdruck in unserer Zeit und wie wird diese Frage [islamisch] beurteilt?“

(Deutsch) Die meisten leiblichen Kinder Bin Ladens leben im Iran

(Deutsch) (Institut für Islamfragen, dh, 24.06.2011) Die arabische Zeitung www.alarabiya.net veröffentlichte Mitte Mai einen Bericht über den Verbleib der Kinder Usama bin Ladens, des ehemaligen Führers der Terrororganisation al-Qa’ida.

(Deutsch) Fatwa zu der Frage, welche Alternative es zur Lüge im Islam gibt

(Deutsch) (Institut für Islamfragen, dh, 20.06.2011) Frage: „Wie wird das Wortspiel [arab. al-ma’arid] beurteilt und wo liegt der Unterschied zwischen al-ma’arid und der Lüge?“

(Deutsch) Muslimischer Gelehrter beschreibt die Art und Weise, wie Muhammad, der Prophet des Islam, als Säugling ernährt worden sei

(Deutsch) (Institut für Islamfragen, dh, 11.06.2011) Ahmad al-Amili erklärt: „Der Prophet [Muhammad] hat in diesseitigen Dingen ein normales Leben geführt. Er lebte als Kind und musste gestillt werden. Es gab jedoch keine [Frau], die ihn stillen konnte. Infolge dessen hat Allah Ibn Abi Talib, einen der Onkel Muhammads, dazu befähigt. … “

(Deutsch) Fatwa zu der Frage, ob das Tragen des Kopftuches Pflicht für muslimische Frauen ist

(Deutsch) (Institut für Islamfragen, dh, 06.06.2011) Frage: „Wie beurteilt der Islam den sogenannten ‚Hijab‘ [das Kopftuch], das die Haare [einer Frau] bis zum Hals bedeckt?“

(Deutsch) Fatwa zu der Frage, ob Demonstrationen und Proteste im Islam erlaubt sind

(Deutsch) (Institut für Islamfragen, dh, 20.05.2011) Frage: „Wie beurteilt der Islam Demonstrationen und Proteste, und dürfen Frauen daran auch teilnehmen?“

(Deutsch) Eine 1-Million-Demonstration gegen den religiösen Hass

(Deutsch) (Institut für Islamfragen, dh, 17.05.2011) Abdullah al-Ash’al, Vertreter der Gründer der Gruppierung „Freies Ägypten“ und „Jugendliche der Koalition der Revolution vom 25. Januar“, leitete den Aufruf zum „Freitag der Einheit.“ Dieser Tag sollte die nationale Einheit Ägyptens symbolisieren.

(Deutsch) Pressemitteilung zur Gülen-Bewegung

(Deutsch) B O N N (13. Mai 2011) „Unser Jihad ist die Bildung“ ist das Motto der weltweiten Bewegung des türkischen Predigers Fethullah Gülen. Nur selten werde kritisch hinterfragt, um welche Art von Bildung es gehe, erklärte die Islamwissenschaftlerin Prof. Christine Schirrmacher vom Institut für Islamfragen. Anlass waren die jüngsten Versuche türkischer Behörden, mit allen Mitteln die Veröffentlichung kritischer Bücher zu unterbinden, in denen eine mögliche Unterwanderung des türkischen Staates durch die Anhänger der Gülen-Bewegung thematisiert wird.

(Deutsch) Der libysche Präsident über den Begriff der „Demokratie“

(Deutsch) (Institut für Islamfragen, dh, 06.05.2011) „Es gibt keine Demokratie ohne Volksausschüsse [eine libysche, staatliche Struktur der dortigen bisherigen Regierung]. Der [arabisierte] Begriff [für Demokratie] ‚dimuqratiya‘ heißt [in nicht arabischen Sprachen] ‚Democracy‘. … “

(Deutsch) Der Rohstoff für Pepsi Cola und Coca Cola kommt aus Afrika

(Deutsch) (Institut für Islamfragen, dh, 28.04.2011) „Kennen Sie Pepsi Cola? Sicherlich kennen Sie das Getränk. Immer, wenn wir uns nach Coca Cola und Pepsi Cola erkundigen, sagt man uns, das seien amerikanische und europäische Getränke. Das stimmt jedoch nicht. Cola ist ein afrikanisches Getränk. … “

(Deutsch) Fatwa zu der Frage, wer die Ka’ba umschreiten darf

(Deutsch) (Institut für Islamfragen, dh, 26.04.2011) Frage: „Wer darf die Ka’ba in Mekka umschreiten?“ [nach Auffassung islamischer Rechtsgelehrter ist das Betreten Mekkas und Medinas für Nichtmuslime verboten]

(Deutsch) Fatwa zu der Frage, ob ein Muslim Juden und Christen grüßen darf

(Deutsch) (Institut für Islamfragen, dh, 18.04.2011) Frage: „Darf ich einen Nichtmuslim mit der Begrüßung des Islam grüßen und darf ich auf seinen Gruß antworten?“