Ägyptischer Staatsanwalt legt iranischen Spionagefall offen

Institut für Islamfragen

Ermöglichten geheimdienstliche Informationen Anschlag in Saudi-Arabien?

(Institut für Islamfragen, 08.12.2004, dh) Der iranische Staatsanwalt, Maher Abu-l-Wahed, informierte letztlich über den Fall des ägpytischen Bürgers Mahmoud ‘Id Muhammad Dabbus. Dieser soll einige Jahre lang als Informant für die iranischen Revolutionswächter tätig gewesen sein.

Dabbus habe für den Iran Informationen über potentielle Angriffsziele in Saudi-Arabien und Ägypten gesammelt. Dafür soll er von einer Iranerin 50.000 US Dollar erhalten haben. Man versprach ihm eine weitere Mio. US $ für die weitere Zusammenarbeit. Im Falle seiner Entdeckung werde ihm der Iran neue Personalien verschaffen sowie eine Aufenthaltsgenehmigung in einem europäischen Land besorgen. Dank Dabbus’ Informationen soll das Attentat vom 1. Mai 2004 in Ianba’/Saudi-Arabien möglich geworden sein. Bei dem Attentat wurde eine Chemiefabrik gersprengt. 8 Personen wurden getötet, 18 weitere verletzt. Während seines Aufenthalts in Saudi-Arabien soll Dabbus u. a. als Koranlehrer in einer Hilfsorganisation gearbeitet haben.

Quelle: www.alkhaleej.ae/articles/show_article.cfm?val=126391