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Fußnoten
1 Dort Zitiert nach: Karl-Heinz Fleckenstein, Wolfgang Müller: „Jerusalem. Die heilige Stadt der Juden, Christen und Muslime“, Freiburg im Breisgau 1988, S. 177.
2 AaO. 177.
3 Al-Qahira, August 5, 2003; vgl. MEMRI, Special Dispatch Series, 3. September 2003 No. 546.
4 Al-Qahira, August 19, 2003; vgl. MEMRI, Special Dispatch Series 3. Oktober 2003, No. 583.
5 Der Autor wiederholt eine Teiltheorie von Ignaz Goldziher („Muhammedanische Studien“, 2. Teil, Halle 1890, Neudruck: Hildesheim 1961, 35ff). Nach dieser war es der Wunsch Abd al-Maliks, die Wallfahrt von Mekka nach Jerusalem umzuleiten. In einer stellvertretenden Hajj zur Kubbet as-Sachra wurde auch der obligate Umzug (tawaf) mit gleicher Gültigkeit, wie ihn das islamische Gesetz um die Kaaba vorsah, verordnet. Dieser Theorie wurde jedoch von S.D. Goitein („Studies in Islamic History and Institutions“, Leiden 1966) widersprochen, weil u.a. die antiken Quellen, die detaillierte Berichte über den Krieg darbieten, nicht die geringste Anspielung auf eine derartige Rivalität machen. Goitein vertritt stattdessen die These, dass der Bau des »Felsendoms« durch die kulturellen Erfordernisse der zweiten Generation der Muslime veranlasst wurde: Der »Felsendom« war in der Absicht als ein Instrument des Wetteifers gegen die Christen errichtet worden und als Aufforderung an diese, die neue Religion anzunehmen. Zudem war dieses Objekt geeignet, zu zeigen, wer der wahre Herrscher des Islams war, nämlich Abd al-Malik, und nicht Ibn Zubayr.